Einsteins Jahre in Deutschland

 

Albert Einstein

Albert Einstein, am 14. März 1879 in Ulm geboren, in München, Mailand, Zürich und Aarau aufgewachsen und zur Schule gegangen, war ein theoretischer Physiker. Bevor er 1913 nach Berlin gerufen wurde und im brandenburgischen Caputh – heute ein Ortsteil von Schwielowsee – sein Domizil bezog, war er bereits ein weltbekannter Physiker. Schon 1905 hatten sein Hauptwerk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" zur allgemeinen und besonders zur speziellen Relativitätstheorie und seine Beiträge zur Quantenphysik Furore gemacht und Einstein, damals noch im Berner Patentamt "Technischer Experte III. Klasse", wurde im Jahr 1909 zum Dozenten für theoretische Physik in Zürich berufen und im Januar 1911 wurde er zum ordentlichen Professor der theoretischen Physik an der deutschen Universität Prag ernannt.

 

1913 gelang es Max Planck, Albert Einstein als Mitglied für die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin zu gewinnen. Die Akademie ermöglichte dem damals 34jährigen Physiker wissenschaftliche Forschungsarbeit ohne die Lehr- und Verwaltungsverpflichtungen eines ordinierten Professors. Einstein kam im April 1914, mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs, in die deutsche Hauptstadt. Den Militarismus im Zuge des Krieges mißbilligte er, und er verhehlte seine Verachtung für martialische Kraftmeierei nicht. Das machte ihn bei den Rechten verhaßt. Und der Haß setzte sich nach Kriegsende fort, er wurde sogar noch stärker, denn den Juden wurden in völkischen Kreisen die Schuld an der Niederlage im Ersten Weltkrieg gegeben. Der Antisemitismus vermischte sich dabei mit dem Neid von wissenschaftlichen Konkurrenten. Die Gegner Einsteins sammelten sich hinter den Physikern Lenard und Stark und Anfang der 20er Jahre kam es sogar zu Anti-Einstein-Demonstrationen in den Straßen Berlins.

 

1922 wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik verliehen. Er konnte jedoch an der Verleihungszeremonie in Stockholm am 10. Dezember 1922 nicht teilnehmen, weil er sich zu einer Vortragsreise nach Japan eingeschifft hatte. Erst als die immer unverschämter auftretenden Nazihorden die jüdischen Bürger auf offener Straße bedrohten, traf Einstein erste Ausreisemaßnahmen. Mit der Machtergreifung Hitlers gab er den deutschen Pass endgültig ab und verließ Deutschland. 1940 erwarb er die amerikanische Staatsbürgerschaft.

 

Einsteins Rätsel

Albert Einstein, so erzählt man, hat uns folgendes Rätsel hinterlassen und angeblich können nur zwei Prozent der Menschen dieses lösen.

 

Es lautet:

Häuser

Fünf verschiedenfarbige Häuser stehen in einer Reihe. In jedem Haus lebt eine Person mit einer anderen Nationalität. Die fünf Hausbesitzer trinken je ein anderes Getränk, rauchen eine bestimmte Marke Zigaretten und halten je ein anderes Haustier. Keiner der Bewohner hat das gleiche Haustier, raucht die gleichen Zigaretten oder trinkt das gleiche Getränk, wie einer der anderen.

 

Die weiteren Fakten:

  1. Im roten Haus wohnt der Brite.
  2. Der Schwede hat Hunde als Haustiere.
  3. Der Däne trinkt Tee.
  4. Das grüne Haus steht genau links vom weißen Haus.
  5. Der Besitzer vom grünen Haus trinkt Kaffee.
  6. Der Besitzer des Hauses, der Pall Mall raucht, hält Vögel.
  7. Der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill.
  8. Der Besitzer des Hauses in der Mitte trinkt Milch.
  9. Der Norweger lebt im ersten Haus.
  10. Der Hausbesitzer, der Blends raucht, wohnt neben dem, der Katzen hält.
  11. Der Hausbesitzer, der ein Pferd besitzt, wohnt neben dem, der Dunhill raucht.
  12. Der Hausbesitzer, der Bluemasters raucht, trinkt Bier.
  13. Der Deutsche raucht Prince.
  14. Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus.
  15. Der Hausbesitzer, der Blends raucht, wohnt neben dem, der Wasser trinkt.

Die Frage ist: Wem gehören die Fische?

 

5. Dezember 2016     >> Zurück zum Archiv

 

Bild oben: Albert Einstein, 1921, Fotografie von © Ferdinand Schmutzer