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Drei ehemalige Patrizierhäuser aus dem 14. Jahrhundert bilden durch ihre gotische Dreigiebelfront die auffallende Fassade des sogenannten Römers - dem Wahrzeichen der Stadt Frankfurt. Der Rat der Stadt Frankfurt erwarb diese 1405 und baute das Trio mit acht anderen Patrizierhäusern zum repräsentativen Rathaus um. Im Mittelbau liegen die bis 1846 benutzten Kauf- und Messehallen, darüber erhebt sich der Kaisersaal. 1830 als spätklassizistischer Rotundenbau fertiggestellt, wurde die Paulskirche im Mai 1848 zum Sitz der ersten Deutschen Nationalversammlung. Der Kaiserkrone, in Frankfurt insgesamt zehn mal übergeben, sollte Mitte des 19. Jahrhunderts nach einem Dichterwort ein "tiefes, unendliches Grab" bereitet werden. Deshalb versammelten sich 585 Abgeordnete aus dem zersplitterten Deutschen Reich in der protestantischen Paulskirche, verhängten den Altar und machten sich daran, das erste freie deutsche Parlament zu gründen. Die Nationalversammlung scheiterte, aber die damals verabschiedeten "Grundrechte des deutschen Volkes" fanden Eingang sowohl in die spätere Weimarer Verfassung als auch in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Als Wiege der deutschen Demokratie ist die Paulskirche Symbol für den deutschen Willen zur Einheit und Freiheit. Die gotische Pfarrkirche St. Bartholomäus, die 1239 dem heiligen Bartholomäus geweiht und zur gotischen Hallenkirche umgebaut wurde, erhielt ihren Ehrennamen "Kaiserdom" erst im 18. Jahrhundert. Sie geht auf eine karolingische Gründung von 852 zurück und wurde in der "Goldenen Bulle" von 1356 zur Wahlkirche der deutschen Kaiser bestimmt. Ab 1562 wurde der Dom Schauplatz von insgesamt zehn Kaiserkrönungen. Den 95m hohen spätgotischen Turm vollendete man erst im Zuge einer grundlegenden Restaurierung nach dem Großbrand von 1867. Zu den Schätzen des Doms zählen der Bartholomäus-Fries aus dem 15. Jahrhundert, das Chorgestühl aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und der Maria-Schlaf-Altar. "Das könnte ich mir in Berlin nicht erlauben", soll Kaiser Wilhelm I. staunend gesagt haben, als er erfuhr, daß sich die Frankfurter für sechs Millionen Goldmark eine Oper bauen wollten. Nach sieben Jahren Bauzeit war der Kaiser am 20. Oktober 1880 bei der Einweihung des Musiktempels selbst dabei. Die nach Plänen des Berliner Professors Richard Lucae erbaute Oper, die ein wenig an die Paulskirche erinnert und ein wenig an griechische Tempel, erlebte glanzvolle Premieren. Zwei Bombennächte ließen 1944 nur eine Ruine zurück. Nach jahrelangen Restaurierungsarbeiten sah die "Alte Oper" 1981 wieder aus wie neu. Das Haus ist erneut zu einem Mittelpunkt des kulturellen Lebens der Stadt geworden: Über 600 Veranstaltungen finden nun jährlich in dem mit High- Tech vollgestopften Neorenaissancebau statt. Der Frankfurter Flughafen ist Europas zweitgrößter Airport. Er ist Deutschlands Arbeitsstätte mit den meisten Beschäftigten. 52.000 Menschen arbeiten in dieser Stadt für sich, mit Restaurants, Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten, mit vielen Veranstaltungen und Aktionen. Im Zentrum Europas gelegen kommt dem Frankfurter Flughafen mehr denn je eine bedeutende Rolle zu. Über 100 Linien- und fast ebenso viele Charter-Fluggesellschaften verbinden Frankfurt mit der ganzen Welt. Heimisch und zugleich größter Carrier ist die Deutsche Lufthansa, ein Konzern mit weltweit mehr als 57.000 Beschäftigten und weit mehr als 300 Flugzeugen. Von Frankfurt gehen alle Aktivitäten dieses Unternehmens aus.

 

 

 


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