Gastronomie in Fulda

 

Gastronomie

Essen, Trinken und Feiern kommt in Fulda gewiss nicht zu kurz. 42 Bier- und Weinwirte und sieben Brauer zählte die Stadt im 18. Jahrhundert bei einer Einwohnerzahl von 3500. Heute gibt es für ca. 67.000 Einwohner und ihre Gäste rund 425 Bierkneipen, Gaststätten, Weinstuben und Restaurants.

 

Kulinarisches

Deftiges oder Edles, die fuldische Küche hat einiges zu bieten. Eine bekannte Fuldaer Spezialität ist der herzhafte Zwiebelkuchen, der traditionell freitags hergestellt und zum Backen in die nächste Bäckerei gebracht oder nach dem Brotbacken im Backhaus in den noch heißen Ofen geschoben wurde. In einigen Fuldaer Bäckereien gibt es den „Zwibbelsploatz“ auch heute noch zu kaufen.

 

Schwartenmagen

Im Fuldaer Umland und in der Rhön sind heute noch Hausschlachtungen weit verbreitet. Bekannt ist der Fuldaer Schwartenmagen (Presswurst oder Presssack) sowie Flurgönder, kurz Gönder (roher, geräucherter Schwartenmagen), der traditionell an Walltagen nach der Prozession („Flurgang“) in Rhöner Haushalten zusammen mit breiten Bandnudeln serviert wurde. Der Flurgönder steht an Christi Himmelfahrt und Fronleichnam auf der Speisekarte vieler traditionsbewusster Rhöner Gaststätten.

 

In vielen katholischen Hochburgen ist ein fleischloses Essen an Freitagen zur Erinnerung an Jesu Tod noch immer Tradition. Deshalb gab es oft eine Kartoffelsuppe.

 

Vielfältige Brotsorten sind in Fulda bekannt und beliebt, besonders das im Holzofen gebackene rustikale Weizenmischbrot, das „Bauernbrot“.

 

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