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Region

Havelland

Stadtpfarrkirche St. Marien und Andreas in Rathenow
Kirche in Schwielowsee Caputh
An der Havel

Geografisch wird als Havelland das U-förmig von der Havel umflossene Gebiet zwischen Oranienburg im Nordosten und Rhinow im Nordwesten verstanden. Den nördlichen Abschluss des Havellandes bildet der Fluss Rhin und der Rhinkanal. In der Geschichte Brandenburgs stellt das Havelland eine historische Landschaft dar, die südlich von Prignitz und Ruppiner Land liegt.

 

Der Landkreis Havelland umfasst den Kern des Havellandes. Hinzu kommen der Südteil des Landkreises Ostprignitz-Ruppin mit einem Teil des Rhinluchs, einige Orte des Landkreises Potsdam-Mittelmark, die Stadt Brandenburg sowie die Potsdamer Stadtteile nördlich und die Berliner Ortsteile westlich der Havel.

 

Touristisch ist eine etwas andere Abgrenzung durch den Tourismusverband Havelland e. V. gewählt worden. Er schließt ein den Landkreis Havelland, die Stadt Brandenburg an der Havel und den Norden des Landkreis Potsdam-Mittelmark einschließlich der Gemeinden südlich der Havel, die sonst schon der Landschaft Zauche zugeordnet werden.

 

Theodor Fontane hat das Havelland wie auch die anderen Landschaften Brandenburgs beschrieben. Durch die Ballade Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland hat er dieser Region zu besonderer Bekanntheit verholfen und auch seine Romanfigur Effi Briest wächst dort auf. Ein eigener Band der Wanderungen durch die Mark Brandenburg widmet sich dem Havelland.

 

Besiedlung

Das Havelland ist recht dünn besiedelt. An Havelübergängen entwickelten sich die größeren Städte Spandau (heute zu Berlin), Potsdam, Brandenburg und Rathenow. Weitere zentrale Orte für das Havelland sind Rhinow, Premnitz, Nauen und Friesack. Stark wachsend ist die Stadt Falkensee mit den umgebenden Ortschaften.

 

 

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