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Bayerischer Wald

Bayerischer Wald

Cham
Bayerischer Wald
Luchs
Dom St. Stephan in Passau

 

Geschichte

Erst im 19. Jahrhundert, als nach der Säkularisation das Hochstift Regensburg und das Hochstift Passau an Bayern gefallen und damit das diesseitige Gebiet des Waldgebirges von Regensburg bis Passau durchgehend bayerisch geworden war, entstand der Begriff Bayerischer Wald, der 1829 von Johann Daniel Albrecht Höck in seiner Beschreibung des Unterdonaukreises als Landschaftsname eingeführt wurde. Das maßgebende Buch Der bayrische Wald (Böhmerwald) von Bernhard Grueber und Adalbert Müller aus dem Jahr 1846 beinhaltete bereits die bis heute fortbestehende Begriffsunsicherheit.

 

Dort wird zunächst der Böhmerwald als einheitliches Gebirge beschrieben, wovon Österreich den eigentlichen Böhmerwald und den österreichischen besitze, Bayern dagegen den oberpfälzischen und den bayerischen Wald. Diese Abtrennung des Bayerischen Waldes allein durch die Landesgrenze vom „eigentlichen“ Böhmerwald bildet seit jeher ein Problem, da es geomorphologisch keine der Landesgrenze folgende Trennlinie gibt.

 

Dennoch wurde seit dem Ersten Weltkrieg zunehmend auf einer Unterscheidung bestanden. Am 12. Mai 1930 kritisierte die Bayerische Waldzeitung unter der Überschrift „Mangelndes Geographiewissen“ das Kreuzworträtsel einer nicht näher benannten Münchener Wochenzeitschrift, worin nach einem „Berg im Böhmerwald“ gefragt wurde, worauf sich als Antwort das Wort „Arber“ ergab: „Der Verfasser dieses Rätsels weiß entweder nicht, dass sich der Arber, der König des Bay. Waldes, auf bayerischem Gebiete befindet, oder er kennt den Unterschied zwischen Bayerischer Wald und Böhmerwald nicht.

 

Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Begriff Böhmerwald für das diesseits der Grenze liegende Gebiet von den bayerischen Behörden konsequent vermieden. Einen wichtigen Anteil hatte dabei das von 1948 bis 1951 in Landshut beheimatete Amt für Landeskunde, dessen Einteilung im ab 1953 erschienenen Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands bis heute maßgebliche Grundlage aller naturräumlichen und ähnlichen Gliederungen ist. Am 15. November 1950 kam es zu einer offiziellen Vereinbarung, wonach die Bezeichnung Böhmerwald auf die außerhalb der deutschen Staatsgrenzen liegenden Gebirgsteile beschränkt werden sollte. Innerhalb Bayerns sollte das betreffende Gebiet Hinterer Bayerischer und Hinterer Oberpfälzer Wald heißen. Diese Sprachregelung hat sich besonders in Bayern durchgesetzt, während sie aber aus geografisch-geologischen Gründen mit Vorbehalt aufgenommen wird. Besonders auf überregionalen Karten wird der Begriff Bayerischer Wald meist auf das Vorgebirge (den nach anderer Auffassung Vorderen Bayerischen Wald) beschränkt und so der Bayerische Wald physikalisch vom Böhmerwald unterschieden.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bayerischer Wald aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Orgel im Stephansdom Passau

 

Orgel im Stephansdom Passau – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)