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Bodensee

Bodensee

Hafen in Konstanz
Rekonstruierte Pfahlbauten im Freilichtmuseum Unteruhldingen
Ein Zeppelin - Luftschiff
Stadtturm Schnetztor in Konstanz

 

Verkehr

Auf dem Bodensee werden neben der regulären Kursschifffahrt auch viele spezielle Ausflugsfahrten zu den Sehenswürdigkeiten wie der Insel Mainau, der Insel Reichenau oder den Bregenzer Festspielen angeboten und auch themenbezogene Fahrten.

 

Es existieren folgende Fährverbindungen:

  • Autofähre Friedrichshafen–Romanshorn, Länge 13 km.
  • Autofähre Konstanz–Meersburg, Länge 4 km.
  • Katamaran Friedrichshafen-Konstanz (Personenfähre), Länge 24 km.

 

Vorläufer der heutigen Autofähren waren Eisenbahnfähren (Bodensee-Trajekte), die 1869 zwischen Romanshorn und Friedrichshafen – später auch Lindau, sowie Bregenz – eingerichtet wurden. Der Trajektverkehr wurde – von kriegsbedingten Unterbrechungen abgesehen – bis 1976 zwischen Romanshorn und Friedrichshafen aufrechterhalten, bis er schließlich aus Kostengründen eingestellt wurde. Aus diesem Grund gehörten die Bodenseeflotten der Anrainerstaaten bis vor kurzem den jeweiligen Staatsbahnen, welche auch gemeinsam die unzähligen Kursschiffe betrieben, die ein gutes und funktionierendes Netz bilden.

 

Für Deutschland verkehren die Bodensee-Schiffsbetriebe (ehemals Deutsche Bahn, heute Stadtwerke Konstanz), für die Schweiz die Schweizerische Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft (SBS) und für Österreich bis 2005 die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) die Bodenseeschifffahrt. Seit der Saison 2006 wird die rot-weiß-rote Flotte von den „Vorarlberg Lines” betrieben.

 

Nach dem Willen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), welchen die SBS gehört, sollten diese wie bereits die deutschen Schiffe an die Stadtwerke Konstanz gehen, allerdings regte sich gegen diesen Plan Widerstand in der Schweiz, was die SBB zu einem öffentlichen Bieterwettbewerb zwang, bei dem Ende 2006 eine Investorengruppe aus der Schweiz und Österreich den Zuschlag erhielt – darunter auch der österreichische Tourismusunternehmer Walter Klaus, der 2005 schon die Bodenseeschifffahrt der ÖBB übernommen hatte.

 

Zusätzlich sind seit Juli 2005 zwei Katamarane zwischen Konstanz und Friedrichshafen ganzjährig unterwegs. Ein dritter wurde mittlerweile in Dienst gestellt und steht als Einsatzreserve oder für Charterzwecke zur Verfügung. Die Katamaran-Reederei Bodensee gehört zu gleichen Teilen den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF) und den Stadtwerken Konstanz.

 

Ein schwimmendes Technikdenkmal ist das Dampfschiff Hohentwiel, das zwar nicht mehr Kurs fährt, aber viele Gesellschaftsfahrten macht und zur Festspielzeit den Zubringerverkehr nach Bregenz mit viel Nostalgie bereichert. Die Hohentwiel lief 1913 in Friedrichshafen als Yacht der württembergischen Könige vom Stapel, wurde 1962 von der Bundesbahn ausgemustert und 1988 erfolgreich restauriert. Sie ist heute einer der letzten Raddampfer mit Originalmaschine in Europa; Heimathafen ist das österreichische Hard.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Bodensee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Dampfschiff Hohentwiel

 

Dampfschiff Hohentwiel – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)