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Harz

Harz

Harzhochstraße Höhe Torfhaus
Der Brockengipfel von Torfhaus aus gesehen
Sendemast auf dem Brocken
Burg Westerburg bei Dedeleben

 

Tourismus

Der Fremdenverkehr stellt im Harz einen bedeutsamen Erwerbszweig dar. Es gibt viele Kurorte und nahezu jeder Ort im Harz und Harzvorland ist touristisch geprägt. Bekannte Ziele sind der Nationalpark Harz mit Brocken und die historischen Städte am Harzrand. Übernachtungsstärkste Stadt des Harzes ist Wernigerode; danach folgt Braunlage. Konzepte wie die Westernstadt Pullman City Harz oder die Rockopern auf dem Brocken sollen vor allem auswärtige Touristen ansprechend unterhalten. Zuständig für die touristische Vermarktung des gesamten Harzes ist der Harzer Tourismusverband (HTV), die meisten Kommunen betreiben zusätzlich örtliche Kurbetriebsgesellschaften.

 

Wintersport            

Auch wenn der Harz für den Wintersport nicht die Bedeutung anderer deutscher Mittelgebirge – wie Rothaargebirge, Thüringer Wald, Erzgebirge und Schwarzwald – oder gar der Alpen erreicht, gibt es etliche Wintersportstätten und -orte. Zu nennen sind hier vor allem die Orte Altenau mit Ortsteil Torfhaus, Benneckenstein, Braunlage (mit Ortsteil Hohegeiß), Goslar-Hahnenklee-Bockswiese, Hasselfelde, Sankt Andreasberg (mit den Ortsteilen Sonnenberg und Oderbrück) und Schierke. Neben den alpinen Skisport am Bocksberg, Matthias-Schmidt-Berg, Ravensberg, Sonnenberg, Großen Wiesenberg und Wurmberg sowie an vielen anderen kleineren Skigebieten und -hängen hat wegen der Höhenlagen und der Länge der Strecken auch der nordische Skisport eine große Bedeutung. Internationale Wintersport-Wettbewerbe finden in der Biathlonanlage am Sonnenberg statt; früher gab es solche auch auf der Wurmbergschanze (2014 abgerissen) bei Braunlage.

 

Erwähnenswert sind die zahlreichen Loipen im Harz. Ihre Qualität und Ausstattung werden von den Grundeigentümern, in Teilen des Nationalpark Harz, und auch einzelnen Kommunen und Fördervereinen gewährleistet. Bekannt wurde der Förderverein Loipenverbund Harz e. V. Er wurde 1996 auf Initiative des Nationalparks Harz von Harzer Wintersportgemeinden, den Seilbahn- und Liftbetrieben sowie Hotels und Verkehrsunternehmen gegründet. Der Verein verfolgt das Ziel, den nordischen Skitourismus im Harz zu fördern und die Belange des Naturschutzes zu berücksichtigen.

 

Den Bergrettungsdienst in den Loipen, auf den Rodelhängen, Wanderwegen und Alpin-Skipisten, sowie im unwegsamen Gelände gewährleistet die Bergwacht Harz.

 

Sport im Sommer

Im Sommer wird im Harz vor allem gewandert. Seit einigen Jahren wird auch Nordic Walking vermehrt betrieben.

 

Auf mehreren Talsperren im Harz wird vielfältiger Wassersport betrieben. Auf einigen im Harz entspringenden Flüssen sind Kanufahren und verwandte Sportarten im Wildwasser möglich. Auf der Oker unterhalb der Okertalsperre finden auch nationale und internationale Kanu- und Kajak-Wettkämpfe statt. Das Wildwasser entsteht dort durch zeitweise erhöhte Wasserabgabe aus der Okertalsperre und ist somit weitgehend witterungsunabhängig.

 

Einige Berge bieten eine gute Basis für die Fliegerei (Segel-, Drachenfliegen), namentlich vom Rammelsberg bei Goslar aus. Der Harz bietet verschiedene Klettergebiete, wie das Okertal mit seinen Klippen, wobei dort die Adlerklippen besonders stark frequentiert sind. Der Harz hat sich in den vergangenen Jahren zu einem sehr guten Mountainbike-Revier entwickelt mit 62 ausgeschilderten Mountainbike-Strecken und fünf Bikeparks mit Liftbetrieb in St. Andreasberg, Braunlage, Hahnenklee, Schulenberg und Thale. Die Bikeparks verfügen über Freeride-, Downhill- und Fourcrossstrecken. Sowohl die ausgeschilderten Strecken als auch die Bikeparks sind für jeden Leistungs- und Konditionsbereich passend.

 

Die Straßen des Harzes werden trotz teilweise hoher Kfz-Belastung von Renn- und Tourenradfahrern befahren, da es im gesamten Norden Deutschlands kein Revier mit vergleichbar langen und zum Teil sehr steilen Anstiegen gibt. Zudem bestehen zahlreiche Bahnanbindungen mit Fahrradmitnahme an den Harzrand.

 

Auch im Sommer sichert die Bergwacht Harz die Rettung von verunfallten Personen aus unwegsamem Gelände.

 

Wanderkonzepte und Klettergebiete

Die Bergwelt des Harzes wurde schon in früheren Zeiten für ausgedehnte Wanderungen genutzt (u.a. von Johann Wolfgang von Goethe, Heinrich Heine und Hans Christian Andersen). Ein umfangreiches Wanderwegenetz wird heute insbesondere durch den Harzklub e.V. unterhalten. Darüber hinaus führen durch den Harz die Europäischen Fernwanderwege E6 und E11 und die Fernwanderwege Harzer Hexenstieg, Kaiserweg, Karstwanderweg, Selketalstieg und Via Romea. Als überregionales Projekt gibt es die Harzer Wandernadel mit 222 Stempelstellen; letztere wird seit 2006 als Wanderabzeichen verliehen. Im Unterharz liegt Deutschlands erster offizieller FKK-Wanderweg – der 18 Kilometer lange Harzer Naturistenstieg.

 

Neben dem Okertal und der Roßtrappe bei Thale sind auch die Hohneklippen (Höllenklippe und Feuerstein bei Schierke) das Ziel von Kletterern.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Harz (Mittelgebirge) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Rathaus Wernigerode

 

Rathaus Wernigerode – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)