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Region

Spreewald

Spreewald

Kremserfahrt durch den Spreewald
Schloss Lübbenau
Kahnfahrt in den Spreewald
Buschmühle in Raddusch

 

Klima

Der Spreewald liegt, wie ganz Brandenburg auch, im Übergangsbereich vom ozeanischen Klima Westeuropas zum kontinentalen Klima Osteuropas. Auf Grund seiner gegenüber dem nördlichen und südlichen Umland tiefen Lage hat der Spreewald die für Niederungen typischen klimatischen Besonderheiten, die sich vor allem bei Strahlungswetterlagen äußern.

 

Kältester Monat an der Station Lübben ist der Januar mit einer Durchschnittstemperatur von -0,7 °C, wärmster der Juli mit ca. 18,2 °C (Zeitraum 1901-1950). Das Jahresmittel liegt bei 8,5 °C. Auf Grund seiner Niederungsposition ist das Spreewaldgebiet frostanfällig, da sich bei Strahlungswetterlagen ein Kaltluftsee bilden kann. Nebeltage treten daher im Spreewald deutlich häufiger auf als in seinem Umland.

 

Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt im Spreewald meist unter 550 mm (Station Groß Lubolz 521 mm; 1891-1930) mit einem ausgeprägten Sommermaximum und Winter-/Frühjahrsminimum. Dennoch sind die umliegenden höheren Gebiete mit Niederschlagssummen von 550 mm nur unwesentlich feuchter. Die Ursachen liegen zum einen in den doch bescheidenen Höhenunterschieden zu den höher gelegenen Platten. Höhen über 100 Meter bilden im Umkreis des Spreewaldes die Ausnahme. Die Krausnicker Berge, die westlich vorgelagert bis 144 Meter hoch liegen, sind zu klein, um einen wirksamen Regenschatten zu erzeugen. Außerdem ist das Baruther Urstromtal, in welchem der Oberspreewald liegt, von Westnordwest nach Ostsüdost ausgerichtet. Das entspricht etwa der Zugbahn zahlreicher Niederschlagsgebiete, so dass kaum Regenschatteneffekte wirken können.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Spreewald aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

Spreewald

 

Spreewald – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)