Am 11. März im Jahre 766 wurde das Dorf "Mannenheim" erstmals urkundlich im
Lorscher Codex erwähnt.
Die Grundsteinlegung zur Festung Mannheim erfolgte am 17. März 1606 durch den
Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz. Der Grundriß war in quadratischer Form
angelegt, ähnlich einem Schachbrett.
In der Folgezeit mußte Mannheim mehrere Schicksalsschläge, unter anderem die
zweimalige Zerstörung der Stadt hinnehmen.
Am 24. Januar 1607 verlieh der Kurfürst Mannheim die Stadtrechte. Bereits im
Jahre 1613 fand der erste Maimarkt statt.
Kurfürst Carl Philipp verlegte am 12. April 1720 seine Residenz von Heidelberg
nach Mannheim, woraus sich eine rege Bautätigkeit entwickelte.
Der Regierungssitz der Kurpfalz wurde so zu einer der wichtigsten Städte der
damaligen Zeit.
Amadeus Mozart besuchte 1763 das erste Mal Mannheim. Er war insgesamt vier Mal
in Mannheim zu Gast.
1778 zog Kurfürst Carl Theodor mit seinem gesamten Hofstaat nach München. Dies
war gleichzeitig das Ende der "Ersten Goldenen Ära Mannheims".
Die ehemals künstlerisch- hofstaatliche Stadt wandelte sich im Laufe des
19. Jahrhunderts zu einer Stadt des Handels und Gewerbes.
Mannheim entwickelte sich zur Hafenstadt und Bahnstation. Die Einwohnerzahl
stieg stetig an und der Wohlstand kehrte zurück.
So wurden die Jahre vor der Jahrhundertwende zur "Zweiten Goldenen Ära
Mannheims".
Weitere Ereignisse, die bis zum heutigen Tage von großer Bedeutung sind
folgten:
13 Jan. 1782
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Uraufführung Schillers "Räuber" im Nationaltheater
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1803
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Auflösung der Kurpfalz; Mannheim wird badisch
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1811
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Ziffern und Buchstaben ersetzen die 1790 eingeführte Numerierung der Quadrate.
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1817
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Karl von Drais fährt mit seiner "Laufmaschine" von Mannheim zum Schwetzinger Relaishaus.
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1831
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Durch Abschluß der Rheinschiffahrtskonvention wird Mannheim bis 1910 zum Endpunkt der
Großschiffahrt auf dem Rhein.
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1848/49
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-Mannheim- ein Zentrum der politischen und revolutionären Bewegung.
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1865
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Die Badische Anilin & Soda Fabrik (BASF) zieht eine Woche nach ihrer Gründung nach Ludwigshafen.
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3. Juli 1886
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Carl Benz fährt mit seinem "Patent-Motorwagen" zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Das erste
Auto der Welt.
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1889
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Fertigstellung des Wasserturms; dem Wahrzeichen Mannheims
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1903
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Einweihung des Mannheimer Rosengartens.
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1954
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Mannheim vergibt den ersten Schillerpreis.
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1967
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Die Wirtschaftshochschule wird zur Universität erhoben.
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1975
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Mannheim richtet die Bundesgartenschau aus, zu der über
8 Mio. Besucher kommen.
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28 Sept. 1990
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Eröffnung des Landesmuseums für Technik und Arbeit.
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1991
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Auf der Schnellbahntrasse Mannheim - Stuttgart wird der
ICE Linienverkehr aufgenommen.
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1993
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Mit dem Bau der "B-Linie", einer Straßenbahnverbindung vom
Hauptbahnhof über den Lindenhof nach Neckarau- West, beginnt die
Mannheimer Verkehrsgesellschaft ihre größte Neubaumaßnahme nach
dem Zweiten Weltkrieg. Der regelmäßige Verkehr soll 1995 aufgenommen
werden.
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1994
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Das Carl- Benz- Stadion an der Theodor- Heuss- Anlage wird seiner
Bestimmung übergeben.
Der Fahrlachtunnel, der eine direkte Straßenverbindung von den
Rheinbrücken zur Autobahn unter Umgehung der Innenstadt herstellt,
wird in Betrieb genommen.
Die Kulturmeile Mannheim wird eröffnet.
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1996
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Beginn der Bauarbeiten für das derzeit größte Projekt, für
Ökologischen Wohnungsbau im "Öko- Stadtteil" Wallstadt- Nord,
in Deutschland.
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1997
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Der MERC "Adler Mannheim" gewinnt zum zweiten Mal nach 1980 die
deutsche Meisterschaft im Eishockey.
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