Hinterburg
 
Hinterburg

Hinterburg

  Die Hinterburg, 1493 schon erwähnt, ist in ihrem Ursprung Teil der Schlitzer Stadtbefestigung. Der jetzige dreigeschossige Bau wurde von 1561 bis 1565 errichtet, im Jahre 1647 umgebaut. Der in reinem Renaissancestil ausgeführte Baukörper wird durch prachtvolle Giebel und einen Treppenturm mit achteckigem Fachwerkaufbau geschmückt. Der Fachwerkaufbau ist mit einer welschen Haube versehen. Die Hinterburg ist seit 1950 das Hauptgebäude der Graf Görtzischen Stiftung Altersheim.
Der Hinterturm, Bergfried aus dem 14. Jahrhundert, hat eine Höhe von 36 Metern und wurde im Jahr 1906 nach altem Vorbild mit einer Steinhaube versehen. Seit dem 17. Jahrhundert trug er eine barocke Schieferhaube, die den gräflichen Wächtern als Wachstube diente. Der Turm ist heute ein beliebter Aussichtspunkt, den man bequem mit dem Fahrstuhl erreichen kann. Ursprünglich war das Turminnere nur durch einen wahrscheinlich hochklappbaren Steg zu betreten. Unterhalb des früheren Eingangs befanden sich mehrere Verliese, die als Turmgefängnis benutzt wurden. Zusammen mit dem Turm der Stadtkirche und dem Turm der Vorderburg bildet er einen Dreiklang, der schon aus weiter Entfernung die charakteristische Silhouette von Schlitz erkennen läßt.

Impressionen
 
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