Berlin – eine der faszinierenden Städte Europas

 

Wer einmal Berlin besucht hat, war garantiert nicht zum letzten Mal in dieser lebendigen Stadt an der Spree. Es ist nicht nur die Geschichte und das kulturelle Leben dieser einzigartigen Metropole Europas, die jedes Jahr Tausende in ihren Bann zieht. Berlin lebt und das spürt jeder Besucher immer wieder aufs Neue. In keiner Stadt wird das Miteinander Leben unterschiedlichster Kulturen so spielerisch perfektioniert, wie in dieser Bundeshauptstadt. Doch besonders die unzähligen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt sind es, die nicht nur die Geschichte Berlins erzählen, sondern sie auch tragen und sie deshalb von allen anderen Städten Europas unterscheidet.

 

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Das Tor zur Freiheit

Das Brandenburger Tor ist mit das bekannteste Wahrzeichen weltweit, welches Freiheit und Brüderlichkeit symbolisiert. Der Fall der Berliner Mauer ist zurückblickend allen Menschen noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Die Zusammenkunft der Menschen in dieser einen Nacht, die von Ost- nach Westberlin durch dieses Tor am Pariser Platz schreiten konnten und deren Freiheit damit demonstrativ besiegelt wurde, ist nur ein Teil der Geschichte Berlins. Das Brandenburger Tor, das 1788 errichtet wurde, ist nicht umsonst mit das am meisten fotografierte Monument weltweit. Jedes Jahr reisen Touristen aus der ganzen Welt nach Berlin, um sich am oder unter dem imposanten Portal ablichten zu lassen. Hoch oben vom Tor aus hat man einen fantastischen Blick auf die Botschaften der USA und Frankreich, auf die wunderschöne Allee Unter den Linden und auf die Siegessäule und den Tiergarten.

 

Die Stadt erkunden

Vom Pariser Platz aus lassen sich durchaus zu Fuß etliche Sehenswürdigkeiten erkunden. Allerdings sollte man überlegen, ob hier nicht eine professionelle Führung Sinn macht. Egal ob als Einzelperson oder in einer Gruppe, um Berlin zu erleben und zu erfahren benötigt man Zeit und ortskundige Personen an seiner Seite. Große und kleine Stadtführungen, Stadtrundfahrten oder Stadtrundgänge zu organisieren, überlässt man am besten den Profis. Die Erkundungen können zu Fuß, mit dem Bus in einem Taxi oder mit dem Fahrrad getätigt werden. Stadtsafaris per pedes werden diesbezüglich jede Menge angeboten. Hierzu zählen auch Stadtführungen bei Nacht, die ganz besonders beliebt sind und sehr häufig gebucht werden.

 

Reichstagsgebäude

Reichstagsgebäude – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Das Reichstagsgebäude

So viel Geschichte trägt dieses Gebäude am Platz der Republik. Seit 1999 ist es auch Sitz des Deutschen Bundestages und tägliche Führungen sind hier möglich. Allerdings sollte man sich je nach Jahreszeit genügend Zeit nehmen, um die begehrte Eintrittskarte zu ergattern. In Stoßzeiten, wie Sommerferien, Herbstferien und in der Vorweihnachtszeit, sind die Schlangen vor den Kassen sehr lang. Ein Besuch des Bundestages lohnt sich aber immer und ist zudem auch äußerst interessant, wenn sich Angela Merkel und Co. bei unterschiedlichen politischen Debatten die Klinke in die Hand geben. Außerdem hat man beim Begehen der beeindruckenden Kuppel einen fantastischen Ausblick über die Großstadt.

 

Unter den Linden

Er ist einer der schönsten Boulevards Europas und zählt auch zu den beliebtesten. Hier begegneten sich Kriegsherren, marschierten Soldaten und flanierten mächtige Feldherren. Unter den Linden ist eine einzigartige Allee, die nur so von geschichtlichen Eindrücken sprüht. Von dort aus lassen sich nicht nur die Siegessäule und der Pariser Platz ansteuern. Der Weg vom neuen zum alten Stadtschloss Berlins, zum russischen Mahnmal, am Tiergarten vorbei, schließlich zum Berliner Dom und Museumsinsel, und vielem mehr, ist von diesem prachtvollen Boulevard aus zu Fuß möglich. Abschließend sollte man sich Zeit und Muße gönnen und das Nikolaiviertel, dem Ursprung Berlins 1237, die Ehre erweisen.

 

29. Dezember 2016     >> Zurück zum Archiv