Das Spiel mit den Karten

 

Man darf heute als wahrscheinlich annehmen, dass das Kartenspiel zwar früh in Europa bekannt war, hier aber wohl nicht erfunden wurde. Historiker vermuten, dass es aus China oder Indien stammt und über Persien und Nordafrika von den Sarazenen und über Handelsleute um 1300 nach Italien kam. Von dort aus hat es sich schnell im mittelalterlichen Abendland verbreitet. Vor 1300 gibt es keine literarische Erwähnung des Kartenspiels – Brett- und Würfelspiele wurden bereits vor 1300 erwähnt. Aber man hat auch noch keine asiatischen Spielkarten gefunden, von denen man sicher sagen konnte, sie seien älter als die frühesten europäischen, deren ältesten erhaltenen Karten auf etwa 1430 datiert werden.

 

Entwicklung der Kartenspiele

Es ist nicht bekannt, welche Kartenspiele die frühen Araber gespielt haben, jedoch ist anzunehmen, dass es dem Spiel "Trappola" der Italiener ähnlich gewesen sein soll. Das Trappola-Spiel besteht aus 36 Karten in den vier Farben Stäbe, Schwerter, Becher und Münzen. In jeder Farbe gibt es neun Karten – Ass, König, Ritter, Bube, Zehn, Neun, Acht, Sieben und Zwei. Am Spiel können mehrere Personen teilnehmen, an jeder Runde sind aber nur zwei Personen aktiv beteiligt. Die Spielregeln sind ziemlich kompliziert. Das Ziel ist, durch Melden und Sammeln von Stichen mehr Punkte zu erzielen als der Gegner. Aus diesem Spiel soll sich später das "Tarocci" entwickelt haben, welches heute noch als Groß-Tarock bekannt ist.

 

In den europäischen Ländern wurden immer mehr nationale Spiele mit eigenen Farben und Bildern erfunden. So in Deutschland das "Landsknecht-Spiel", aus dem sich später das Karnöffel-Spiel weiterentwickelte, in Spanien das "L'hombre" oder "Lomber". Ab etwa 1500 waren "Karnöffel" und "Lomber" die meistverbreitesten Spiele überhaupt. Aus ihnen haben sich schließlich Schafkopf und Skat entwickelt. Canasta, das 1948 in Argentinien erfunden wurde, ist eines der jüngeren Spiele und ist auf der ganzen Welt beliebt. Einfachere Kartenspiele sind Schwarzer Peter, 17 und 4, Schwimmen und Mau Mau, das man heutzutage auch online spielen kann, selbstverständlich gegen andere Spieler.

 

Spielen unterwegs

Im Zeitalter von Smartphone und Tablet werden mobile Inhalte immer wichtiger, das gilt natürlich auch für Online-Spiele wie z.B. Stargames. Doch wer auf der Suche nach einer entsprechenden App noch nicht fündig geworden ist, muss sich aber nicht wundern – denn es gibt keine StarGames App. Der Anbieter setzt auf mobile Webseiten, denn damit können technische Änderungen schneller realisiert werden, ohne das der User sich ständig neue Software herunterladen muss. Außerdem ist die mobile Webseite für alle Geräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen gleichermaßen kompatibel, und man muss nicht für jedes Mobilgerät eine eigene App herunterladen. Wer im Browser seines Mobilgeräts also die Webseite von Stargames aufruft, wird automatisch an die mobile Seite weitergeleitet. Dort kann dann auch unterwegs das Spieleangebot von Stargames vollumfänglich genutzt werden.

 

21. Juni 2016     >> Zurück zum Archiv

 

Spielkarten mit Joker

Spielkarten mit Joker - Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)