Für die Reise richtig und stressfrei packen

 

Auf eine Reise freuen sich die meisten Menschen. Wenn man sich ein schönes Ziel herausgepickt und dafür auch noch einen günstigen Anbieter gefunden hat, kann es schon bald losgehen. Was allerdings noch fehlt, ist das lästige Packen. Das Kofferpacken kann nämlich kurz vor dem Urlaub den Stresslevel noch mal ganz schön in die Höhe treiben. Das kann daran liegen, weil man immer gerne glaubt, etwas vergessen zu können oder weil alles, was man meint mitnehmen zu müssen, einfach nicht in die Koffer reinpassen will. Da kann das Kofferpacken für manche schon zur Wissenschaft ausufern und echte Dramen auslösen.

 

Schrecklich wird es dann, wenn sich herausstellt, dass man an viel Unwichtiges gedacht hat und jetzt der Platz für wirklich wichtige Dinge nicht mehr ausreicht. Dabei gibt es es für das Packen einige Tricks und Tipps, mit denen man sich die Arbeit erleichtern kann. Denn schließlich soll doch die Vorfreude auf die bevorstehen Reise nicht durch so etwas getrübt werden. Wer die nachfolgenden Hinweise berücksichtigt, wird bestimmt zukünftig viel leichter mit dem leidigen Thema Packen umgehen können.

 

Was in das Handgepäck gehört:

 

Arznei und Elektronik

Wer im Flugzeug sein Gepäck aufgegeben hat, kommt nicht daran, wenn er zum Beispiel während des Flugs ein Medikament dringend benötigt. Deswegen sollten wichtige Medikamente besser immer im Handgepäck verstaut werden. Auch Tablets, der Laptop oder die Kamera gehören besser ins Handgepäck. Generell können Koffer auch leider mal verloren gehen oder zu spät zugestellt werden. Dann kommt man an die Wertsachen und die Medikamente nicht heran. Außerdem können empfindliche elektronische Geräte auch im Koffer Schaden nehmen. Die Haftung für solche Schäden ist beschränkt.

 

Die Wahl des Koffers - ein Koffer Testmagazin kann helfen

Ohne den Koffer kommt man meist bei einer bevorstehenden Reise nicht besonders weit. Hier sollte vor dem Packen zuerst zu Hause überprüft werden, was einem dafür zur Verfügung steht oder ob es nicht sogar besser wäre, sich einen neuen Koffer zuzulegen. Mithilfe des Verbrauchermagazins koffer-testmagazin.de kann man sicherlich den idealen Koffer für sich und seine Ansprüche finden. Hier spielen die eigenen Bedürfnisse bei der Wahl des richtigen Modells eine große Rolle. Kriterien könnten hier zum Beispiel die Menge des Gepäcks, die Stabilität, die Verarbeitung und das Gewicht des Koffers sein.

 

Was in den Koffer gehört:

 

Flüssigkeiten müssen in den Koffer

Wenn es um Flüssigkeiten, Cremes und Gele geht, sollte man wissen, dass alles über 100 Milliliter nicht mehr in das Handgepäck darf. Sie müssen also im Koffer verstaut werden. Artikel unter 100 Milliliter sollten in durchsichtige Beutel gesteckt werden. Denn Flüssigkeiten müssen bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen gesondert auf das Band.

 

Handtücher oder Föhn ruhig zu Hause lassen

Die Handtücher und auch den Föhn muss man meist gar nicht mitnehmen. Diese Dinge hat man eigentlich fast immer in den Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen. Wer unsicher ist, kann das aber noch vor Reiseantritt klären. Wer schon einmal diese Dinge weglässt, kann schon ordentlich viel Platz im Koffer für wichtigere Dinge sparen oder auch das Gewicht des Koffers reduzieren.

 

Besser Kleidung rollen statt falten

Zuerst muss natürlich die Kleidung ausgewählt sein, bevor sie eingepackt wird. Vergessen werden hierbei übrigens immer wieder die Schlafsachen, weil viele Menschen, wenn sei sich ihren bevorstehenden Urlaub vor ihrem geistigen Auge vorstellen, regelmäßig vergessen an den Schlaf zu denken und vielmehr rund um die geplanten Aktivitäten grübeln. Wer also nicht gerade Nacktschläfer ist, der sollte Pyjama und Co. Im Hinterkopf behalten. Hier sollte die Devise gelten: Weniger ist mehr. Denn meist nimmt man in den Urlaub mehr Kleidung mit, als man dann anzieht. Oft gibt es nur wenige Lieblingsstücke, die getragen werden und der Rest bleibt unbenutzt im Koffer liegen. Im Urlaub ist es aber doch nicht anders als im Alltag und man sollte auf Kleidung ruhig verzichten, bei der man sich nicht sicher ist, sie im Urlaub auch wirklich tragen zu wollen. Gerade Familien neigen dazu, viel zu viel einzupacken. Dem Nachwuchs sollte man schon früh erklären, dass man nur eine begrenzte Anzahl an Spielsachen mitnehmen kann.

 

Wenn jetzt klar ist, was an Anziehsachen mit muss, stellt sich die Frage, wie man diese am besten im Koffer verstaut. Besser ist es, wenn man sie rollt und nicht faltet. So passt tatsächlich mehr in den Koffer rein. Wichtig ist es nur, dass auch eng gerollt wird. Wenn es um Platzersparnis geht, kann man auch Vakuumbeutel nutzen. Den dadurch gewonnenen Platz sollte man aber nicht gleich wieder komplett vollstopfen. Oft ist es doch im Urlaub so, dass man sich dort etwas Neues kauft. Das muss man ja dann schließlich bei der Rückreise auch wieder in den Koffer bekommen. Bei einem Rückflug ist auch zu berücksichtigen, dass sonst eine Nachzahlung wegen Übergepäck drohen kann.

 

Lücken richtig nutzen

Weil sie am schwersten sind, sollte man Schuhe und Jeans zuerst einpacken. Die Socken und Unterhosen lassen sich auch gerollt in den Schuhen verstauen. Darüber wird dann die übrige Kleidung verteilt. Wenn dann noch Lücken sind, kann diese mit Kleinkram ausgefüllt werden.

 

Teddy im Koffer

Teddy im Koffer – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

3. Dezember 2017     >> Zurück zum Archiv