Lattenrost und Zubehör bieten höchsten Schlafkomfort

 

Man kann wohl das Jahr 1957 ansetzen für die Erfindung des Lattenrostes. Schon davor hatte man einfache Holzeisten für die Unterlage der Matratze verwendet. Der Schweizer Erfinder Hugo Degen und der deutsche Möbeltischler Karl Thomas, der Chef der Thomas GmbH + Co. Sitz- und Liegemöbel KG in Bremervörde, jedoch wollten eine noch komfortablere Lösung für die nach dem Zweiten Weltkrieg üblichen Bettenkonstruktionen mit Stahlfedern und Drahtgewebe. Sie konstruierten ein Gestell aus mehreren Holzlatten, die jeweils an der Innenseite des Bettrahmens flexibel gelagert wurden. Der Vorteil dieser Konstruktion ist die Verteilung der Kräfte durch das Daraufliegen auf viele einzelne Leisten und bei späteren Weiterentwicklungen ließ sich der Elastizitätsgrad der einzelnen Zonen für jeden Körperbereich separat einstellen. So hat sich der Lattenrost in ganz Europa als Matratzenunterlage weit verbreitet. In Nordamerika, besonders in den USA, hat sich dagegen das Boxspringbett als Standard durchgesetzt.

 

Sollten Sie bei einem Berlinbesuch oder einer Shopping Tour durch die Hauptstadt einmal die Lust verspüren den Unterschied der beiden Liegesysteme auszuprobieren, so können Sie dies im Bettenfachgeschäft & Matratzengeschäft in Berlin im neuen Showroom auf ca. 500 qm Ausstellungsfläche in der Nähe vom Checkpoint Charlie direkt vorort tun. Hier fühlen Sie echte Schlafqualität hautnah. Auch welche Matratze sich Ihrem Körper am besten anpasst und welches Kissen am bequemsten ist, können Sie hier erfahren. Sie finden eine große Auswahl an Produkten aus dem Sortiment und können den komfortablen Lieferservice für Berlin und Umland sowie auch den Versand nach ganz Deutschland in Anspruch nehmen.

 

Bett

Bett – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Innovative Weiterentwicklungen

Doch die Entwicklung ging weiter – das zeigen auch die neuen Kollektionen von Matratzen, Lattenrosten, Decken, Kissen und Bettwäsche unter perfekt-schlafen.de. Der Lattenrost selbst wurde beweglich und in mehrere Segmente geteilt, um dem Rücken- und dem Beinbereich besondere Lagerungsformen zu ermöglichen. So wurde er zuerst in zwei, später sogar in bis zu vier bis fünf Segmente unterteilt. Wurden diese Segmente anfangs noch per Hand verstellt, so wurden bald elektromotorische Antriebsmöglichkeiten verwendet. Eine herausragende Entwicklung war die Konstruktion eines Doppelmotors, des Duomaten, der für das Verstellen des Bein- und des Rückensegments des Lattenrostes eingesetzt wurde. Revolutionär an diesem sogenannten Duomaten war seine einfache Befestigung am Lattenrost ohne Werkzeuge und Material wie Schrauben und Muttern. Man zog einfach die beiden seitlichen Schließer mit etwas Kraft ab. So wurden die Aufnahmen für die Beschläge vom Lattenrost frei. Danach drückte man den Motor von unten mit den Aufnahmen auf die Beschläge und Rohre des Lattenrostes und schob die Schließer wieder auf den Antrieb. Nur noch Handschalter und Netzteil oder Netzstecker einstecken und umgehend war die Vorrichtung einsatzbereit. Die Steuerung des Antriebes erfolgt in der Standardausführung über einen Handschalter. Doch das lange Kabel des Schalters beeinträchtigte sowohl den Komfort des Schlafenden und barg auch die Risiken der Kabelverletzung. So entwickelte die Firma Vibradorm GmbH, heutiger Sitz in Michelstadt im Odenwald, Ende der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts eine universell einsetzbare Infrarotfernbedienung sowohl für Doppel- als auch zusätzliche Einzelmotore. Die Firma Vibradorm GmbH war es auch, die den Komfort der elektrischen Steuerungen und Antriebe mit einer Memoryfunktion weiterentwickelte. Es konnten nun die angenehmsten Schlaf-, Sitz- oder Lesepositionen über den Fernbedienungsschalter durch den Benutzer abgespeichert und wieder angefahren werden. Durch weitere Zusatzfuntionen und -geräte wurde der Komfort noch weiter gesteigert. Maßgeblich beteiligt an diesen Weiterentwicklungen war der damalige Vibradorm Leiter der Entwicklungsabteilung Klaus Schmidt. Der Ingenieur entwickelte auch die Integration der Inkremental-Impulsgeber mit modernen Hallsensoren und Miniatur-Ferritmagneten für die Zählerfunktion der Memory des Duomaten und der Einzelantriebe Dymaten für die Firma Dewert GmbH heutige DewertOkin GmbH in Kirchlengern. Die ersten Memoryantriebe und -steurungen wurden 1992 auf den Möbelmessen Interzum in Köln und Maison & Objet in Paris unter großer Beachtung des Fachpublikums erfolgreich vorgestellt.

 

Moderne Steuerung

Moderne Steuerung – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

3. Juli 2017     >> Zurück zum Archiv