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Anglerfans: Der richtige Bissanzeiger

20. Juli 2021

 

Diejenigen, die gerade erst in die Welt des Angelns eingetaucht sind, kennen sich mit dem typischen Anglerequipment natürlich noch nicht umfassend aus.

 

Beim Angeln möchten viele Angler beispielsweise nicht auf einen Bissanzeiger verzichten. Welche unterschiedlichen Arten von Bissanzeigern es gibt, was ein Bissanzeiger bringt und über welche Funktionen dieser verfügen sollte, erklärt der folgende Beitrag.

 

Die Aufgabe des Bissanzeigers

Grundsätzlich erfüllt der Bissanzeiger die Aufgabe, anzuzeigen, wenn ein Fisch den Köder angenommen hat.

 

Der Fisch hakt sich in der Regel bei dem Ansaugen des Köders durch das Bleigewicht selbst ein. Auf den plötzlich auftretenden Widerstand reagiert er mit einem Fluchtreflex. Der Bissanzeiger reagiert dann abhängig von der Fluchtrichtung des Fisches im Verhältnis zu der Angelrute. Wird mit gespannter Schnur geangelt, wird so jede Bewegung des Bleis bemerkt.

 

Angelrute

Angelrute – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Run, Fallbiss und Take

Bewegt sich der Fisch von der Rute weg, zieht sich die Angelschnur von ihrer Rolle. Dieser Vorgang, der auch als Run bezeichnet wird, verläuft häufig mit einer hohen Geschwindigkeit. Durch den Bissanzeiger wird dabei ein langer Dauerton ausgestoßen.

 

Schwimmt der Fang jedoch im Rahmen seiner Fluchtreaktion auf die Angelrute zu, kommt es zu einem Erschlaffen der Angelschnur. Dies wird auch als Backdrop beziehungsweise als Fallbiss bezeichnet. Zu diesem kommt es auch, wenn das Blei durch den Fisch angehoben wird.

 

Bei einem sogenannten Take bewegt sich der Karpfen ebenfalls von der Angelrute weg – allerdings wesentlich langsamer als beim Run. Über den Bissanzeiger ertönen dann nur kurze Pieptöne.

 

Die Funktion von elektronischen Bissanzeigern

Elektronische Bissanzeiger werden somit genutzt, um sämtliche Bewegungen der Angelschnur anzuzeigen. Dies funktioniert, indem die gespannte Angelschnur über ein Rad geleitet wird, in welchem ein Magnet integriert ist. Über Sensoren, die sich im Gehäuse befinden, wird die Bewegung des Magneten registriert und in Form eines Signals weitergeleitet.

 

Gemeldet wird ein Biss dann über einen Lautsprecher und Leuchtdioden. Das Tonsignal ertönt so lange, wie sich das Rad bewegt. Nachdem das Rad gestoppt hat, leuchtet die Diode noch ein wenig nach, um dem Angler anzuzeigen, dass sich etwas getan hat. So ist es nicht nötig, die Angelrute ständig im Blick zu behalten.

 

Den passenden Bissanzeiger finden

Wichtig ist, dass der Bissanzeiger wasserdicht ist. Schließlich nutzt auch der beste Bissanzeiger mit zahlreichen Funktionen kaum etwas, wenn dieser nicht im Regen verwendet werden kann.

 

Darüber hinaus sollte auf einen geringen Batterieverbrauch des Geräts geachtet werden. Zum Standard gehört mittlerweile eine Lautstärkenverstellung, damit nicht zwingend jeder Besucher des Gewässers über den Fang informiert wird. Daneben lässt sich heutzutage in der Regel auch die Höhe des Tons anpassen. Vorgenommen werden die jeweiligen Einstellungen entweder über digitale Knöpfe oder ein Drehrädchen. Bei der Entscheidung kommt es diesbezüglich auf die persönlichen Präferenzen und das vorhandene Budget an.

 

Für Einsteiger ist es vor allem essenziell, dass der Bissanzeiger zuverlässig arbeitet. Natürlich kann das Gerät noch viele weitere Funktionen aufweisen, allerdings handelt es sich bei diesen eher um technische Spielereien, die zwar oft einen praktischen Zweck erfüllen, jedoch nicht zwingend benötigt werden.

 

Zu den potenziellen Funktionen zählt beispielsweise die Sensibilitätseinstellung. Durch diese kann individuell festgelegt werden, ab welchem Schnurabzug das Piepsen beginnen sollte. Dies erweist sich besonders bei dem Angeln in fließenden Gewässern als praktisch.

 

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