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Auswirkungen des Internets auf den städtischen Einzelhandel

Die Städte und der Handel sind schon immer von vielfältigen und wechselseitigen Abhängigkeiten geprägt. Das Eine funktioniert nicht so gut ohne das Andere und eine attraktive und belebte Stadt hat es dadurch geschafft, dass sie ihren Besuchern und Anwohnern eine gute Kombination aus Wohnen, Freizeitmöglichkeiten, Lebensqualität und eben auch Einkaufsmöglichkeiten bieten kann. Nun ist schon seit geraumer Zeit ein weiterer Einfluss dazugekommen. Die Rede ist hierbei vom Internet und dem Onlinehandel. Es sieht dadurch so aus, dass der Handel sowie die Kommunen auf diese Entwicklung reagieren müssen, wenn es auch in Zukunft noch attraktive Städte geben soll, die zum Einkaufen und Bleiben einladen. Es ist die Rede davon, dass Wachstum im Einzelhandel künftig fast nur noch online stattfinden wird.

 

Geschäfte auf Gozo Malta

Geschäfte auf Gozo Malta – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Schnell wird da allgemein gerne behauptet, dass das Verschwinden der Läden aus den Zentren mit dem Internet zu tun hat. Sehen kann man schon, dass der Trend zum Online-Einkauf eine starke und immer größer werdende Dynamik entfalten könnte. Nur muss der Online-Handel nicht unbedingt der Auslöser für die Probleme des ortsansässigen Handels sein. Unter anderem hat auch der demografische Wandel, die sich verändernden Werte oder die Dynamiken des Immobilienmarktes Einfluss darauf. Was sein kann ist, dass der Online-Handel diese Entwicklungen jedoch weiter verstärken wird.

 

Der Onlinehandel

Mit beispielsweise Amazon und Ebay sind international vorgehende Konzerne auf den Markt erschienen, bei denen der Kunde die von ihm gesuchten Waren online bestellen und sich nach Hause liefern lassen kann. Ebenso die klassischen Versandhandels-Unternehmen wie beispielsweise Otto, deren Kunden ihre Waren über viele Jahrzehnte mit einer Postkarte oder über das Telefon bestellt haben, betreiben den Handel mit ihren Kunden mittlerweile und überwiegend auf die elektronische Art. Somit kann man sagen, dass der Internethandel nicht nur im Wettbewerb zu den stationären Einzelhändlern steht. Mit dem Internet ist auch eine hohe Preistransparenz entstanden, weil sich die Kunden schneller eine Übersicht über den Markt verschaffen können. So soll der Handel in die Situation geraten sein, heute viel weniger als noch vor ca. zehn Jahren höhere Preise durchsetzen zu können.

 

Auch kleine Anbieter entdecken das Thema E-Commerce

Als Internetanbieter gibt es die bereits erwähnten großen Namen. Aber es ist auch so, dass viele kleinere Anbieter ebenfalls ihre Nische dort suchen oder bereits schon gefunden haben. Auch so mancher kleinerer Einzelhändler versucht zweigleisig zu fahren und sowohl die "Laufkundschaft" im Laden als auch die im Internet zu gewinnen. Das kann ein schwieriges Unterfangen sein, weil sie doch sehr stark davon abhängig sind, dass sie im Internet gut gefunden werden, neben der großen Konkurrenz. Hier können Agenturen wie eBakery durch Maßnahmen wie etwa Amazon SEO oder weitere Marketingmaßnahmen dabei helfen können, leichter von Interessenten entdeckt zu werden.

 

Von Mountainbike bis Gartenliege: Kaum etwas, was nicht im Internet gekauft werden kann

Wenn man sich einmal anschaut, was man alles im Internet bestellen kann, wird man feststellen, dass fast alle Wünsche über den Onlinehandel erfüllt werden können. Nahezu alles aus dem täglichen Gebrauch, Möbel, sogar Pflanzen, Unterhaltungselektronik, Schmuck und Medikamente kann man online bestellen. Aber auch eher speziellere Dinge, wie zum Beispiel Mountainbikes kann man darüber finden und sich nachhause liefern lassen. Auch für seinen Garten kann man allerlei online erhalten. Pflanzen wurden bereits erwähnt, aber auch sämtliches Gartenzubehör und -geräte sowie Gartenmöbel wie zum Beispiel Gartenliegen wird man ohne große Schwierigkeiten und vielen Ausführungen bekommen.

 

Musik und Filme

Musik und Filme sind nach wie vor sehr beliebt, und zwar für jedes Geschlecht und für jedes Alter. Nur hat sich es mit der Zeit auch verändert, wie Musik und Filme von den Menschen gehört und gesehen werden. Waren es früher noch Schallplatten und Videokassetten die man dafür benötigte, wurden diese später von CD's und DVD's abgelöst. Aber auch diese Zeiten sind schon länger wieder vorbei. Songs und ganze Musikalben werden aus dem Internet heruntergeladen und auch DVDs werden kaum mehr in Geschäften in den Städten gekauft, sondern es werden vielfach direkt online Filme gestreamt, also ebenfalls gegen Bezahlung heruntergeladen.

 

Die Veränderungen für den Handel in den Städten lässt sich nicht eindeutig vorhersagen

Auch wenn das Wachstum im Einzelhandel fast ausschließlich online stattfindet, lässt sich über die Entwicklung der Innenstädte keine allgemeinen Aussagen machen. Denn es ist so, dass zum Beispiel die individuellen Voraussetzungen einer Stadt durch ihr regionales Umfeld oder das Potential für Touristen zu verschieden sind. Spezifische Ausgangslagen können dann dazu beitragen, dass der Einzelhandel das Zentrum einer Großstadt verlässt oder dass eine mittlere Stadt ein lebender Standort für den Handel bleibt.

 

Bekleidungsgeschäft

Bekleidungsgeschäft - Boutique – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

19. Dezember 2019     >> Zurück zum Archiv