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Daytrader auf dem Forex-Markt werden

28. Oktober 2020

 

Wer in die Welt des Devisenhandels (Forex) eintauchen möchte, kommt um das Erlernen der Grundlagen nicht herum. Das erfordert Kraft und Mühe. Eine Investition, die sich lohnt, denn nur so lassen sich teure Fehler vermeiden. Dieser Artikel zeigt, welche drei Faktoren gleich zu Beginn einer Trading-Karriere zu berücksichtigen sind.

 

Der Forex-Handel wächst auch in Deutschland

Zu diesem Ergebnis gelangte die CFD & FX Studie, die größte bekannte Analyse über Online-Investoren und -Trader in Deutschland. Der Untersuchung zufolge ist 2015 der Markt für CFDs (Contracts For Differences) zum zweiten Mal in Folge gewachsen: 47.000 Privatanleger handelten von April 2014 bis April 2015 CFDs – 2.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Dieses Wachstum blieb bis heute stetig und das Handelsvolumen des Forex-Marktes beträgt nunmehr das 4-fache des globalen BIPs, damit ist er der größte und liquideste Markt überhaupt.

 

Die Verfasser der Studie liefern hierzu zwei mögliche Erklärungen. Erstens, internetfähige mobile Endgeräte vereinfachen den Zugang zu Plattformen für Forex-Trading. Mehr als zwei Drittel aller deutschen CFD- und Forex-Trader (69 Prozent) nutzen ihr Smartphone oder Tablet im Zusammenhang mit ihrem Trading. Zweitens hat die Kundenzufriedenheit einen Rekordwert erreicht. Fast 90 Prozent der hierzulande aktiven CFD- und Forex-Trader bewerten die allgemeine Leistung ihres meistgenutzten Anbieters als „gut“ oder „sehr gut“.

 

Bevor es mit dem Trading los geht: Auf diese drei Dinge sollte man achten

Wer jetzt angesichts dieser Ergebnisse denkt, dank CFD- und Forex-Anbietern mache ich mit zwei, drei Klicks das große Geld, der irrt. Wer sein Geld mit dem Handel auf internationalen Finanzmärkten vermehren möchte, der muss allen voran strategisch vorgehen. Bevor es also mit dem Trading losgeht müssen folgende To-Dos abgearbeitet werden.

 

To-Do Nr. 1: Erwartungen senken

Mit Forex wird man nicht über Nacht zum Millionär! Immer wieder liest man in den Medien über Menschen, die mit Forex & Co. in vergleichsweise kurzer Zeit sehr wohlhabend geworden sind. Den wenigen, die das tatsächlich geschafft haben, ist das nur gelungen, weil sie hart an diesem Erfolg gearbeitet haben. Wie diese aussieht? Darauf gehen wir im nächsten Absatz näher ein.

 

To-Do Nr. 2: Recherche

„Drawdown“, „Underlying“, „Slippage“, „Spread“ und so weiter, und so fort. Die Liste an Begriffen, die man für das Trading braucht ist lang, sehr lang. Lesen Sie in Wirtschaftslexika, Fachzeitschriften und branchenspezifischen Internetseiten diese Begriffe nach und recherchieren Sie deren Bedeutung. Darüber hinaus gibt es noch die tägliche Recherche. Dazu zählt die Analyse von aktuellen Markt- und Kursbewegungen sowie die Lektüre von Berichterstattungen über Ereignisse aus Wirtschaft und Politik. Denn diese können Einfluss auf just erwähnte Bewegungen ausüben. Als eines von vielen Beispielen: Die Entwicklungen in der chinesischen Volkswirtschaft.

 

To-Do Nr. 3: Die richtige Hard- und Software

Wie bereits betont, sind viele Trader inzwischen via Notebook, Smartphone oder Tablet auf den internationalen Finanzmärkten aktiv. Wer einen hohen Ertrag ernten möchte, darf bei der Saat nicht sparen. Investieren Sie in gute Hard- und Software. Neben den mobilen Endgeräten selbst, sollte auch Router und Internetdienstleister sich durch hohe Verarbeitungsqualität beziehungsweise zuverlässigen Services auszeichnen. Das gilt auch für den Forex-Anbieter. Sorgt er für ausreichend technische Analysekapazitäten? Arbeitet er mit stets aktuellen Echtzeitkursen und werden Sie über diese benachrichtigt? Sind seine Benutzeroberflächen über die verschiedenen mobilen Endgeräte leicht, unkompliziert und intuitiv bedienbar? Wenn sich diese Fragen mit „Ja!“ beantworten lassen, werden Sie zwar trotzdem nicht über Nacht zum Millionär, doch das Risiko, Verluste zu generieren, wird auf ein Mindestmaß reduziert.

 

Kurse auf dem Smartphone

Kurse auf dem Smartphone – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

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