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Die besten Marketing Tricks im Supermarkt

7. April 2022

 

Auch Supermärkte leben von ihrem Marketing - völlig egal, welcher. Nur mit gutem Marketing können nachhaltig Kunden gewonnen, zum Kaufen motiviert und so Umsatz gemacht werden. Daher kann man davon ausgehen, dass in Supermärkten von A bis Z alles danach ausgerichtet ist, den Kunden mit bestimmten Tricks ein gutes Gefühl zu geben, damit sie mehr kaufen. Das fängt mit beruhigender Musik an, geht über zu auffälliger Beleuchtung und endet bei den ansprechenden Süßigkeiten an der Kasse.

 

Welche Tricks sind jedoch die besten? Was wird von Supermärkten typischerweise immer angewendet, um am Ende des Tages möglichst viel Geld verdient zu haben? Schauen wir uns das genauer an.

 

Der Einkaufswagen als Multifunktions-Werkzeug des Marketings

Nachdem die Kunden auf dem Parkplatz des Supermarktes ankommen, ist der Einkaufswagen in der Regel das erste, was sie berühren. Kein Wunder also, dass dieser bereits als Werbemittel genutzt wird. Sowohl am Griff als auch vorne am Wagen findet sich Werbung, die nicht übersehen werden kann.

 

Das ist jedoch nicht das einzige: Da die meisten Einkaufswagen etwas gewölbt sind und so die Waren immer nach hinten rutschen, sieht es schnell so aus, als wäre der Wagen noch relativ leer. Das ist gewollt und soll dazu animieren, weitere Produkte in den Wagen zu legen, damit er voller wird. Zudem sind viele Einkaufswagen deshalb so schwer zu schieben, damit der Kunde länger als sonst im Laden bleibt und nicht nur schnell die wichtigsten Dinge einkauft. Auf diese Weise fallen ihm nämlich weitere Produkte ins Auge, die zwar nicht benötigt werden, aber möglicherweise doch interessant genug sind, um sie zu kaufen. Und auch der Kindersitz, in den die einkaufende Mutter ihr Kind setzen und so die Hände frei haben kann, hat seinen Zweck.

 

Supermarkt

Supermarkt – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Bremszone, Greifzone, Linksdrehung und das berühmte U

Wer einkaufen geht, stößt üblicherweise immer erst auf die Obst- und Gemüseabteilung. Nahezu alle Kunden kaufen hier irgendetwas ein- bei jedem Einkauf. Daher werden sie auch immer schon dort, direkt zu Beginn des Einkaufes, langsamer und nehmen sich etwas mehr Zeit. Entsprechend wird diese Abteilung immer schon ganz besonders präsentiert. Die Frische der Lebensmittel soll hervorgehoben werden.

 

Dann nutzen viele Supermärkte das Prinzip der Linksdrehung. Da sehr viele Menschen Rechtshänder sind, werden sie auch im Supermarkt eher links laufen und Produkte rechts von sich greifen. Schaut man sich grundsätzlich mal den Aufbau der Märkte von oben an, wird man dann auch an ein U erinnert.

 

Frischeartikel, die ebenfalls fast immer gekauft werden, befinden sich beispielsweise bewusst weit hinten im Supermarkt. Das dient dazu, dass die Kunden im U an vielen Regalen vorbei durch den gesamten Laden laufen müssen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf Produkte aufmerksam werden, die sie eigentlich gar nicht bräuchten. Kein Wunder, dass sie dabei auch an den Wühltischen mit den Aktionswaren vorbeikommen, die die meisten Kunden neugierig machen.

 

In jedem Regal gibt es außerdem Bück-, Greif- und Reckzonen. Die Greifzone befindet sich auf Augenhöhe und beinhaltet die teuersten Produkte. Da sich die wenigsten Menschen gerne bücken oder strecken, um an Produkte aus den anderen Reihen zu gelangen, kaufen sie häufiger die teuren Markenprodukte.

 

Eyecatcher, Signalfarben und Werbung überall

Werbung beeinflusst Menschen immer – ob bewusst oder unterbewusst. Daher wird man auch überall in Supermärkten Werbung finden. Plakate, sogenannte POS-Systeme, Pappaufsteller oder sogar Promotionsstände, an denen konkret bestimmte Produkte beworben werden, gehören in den Supermärkten zum Marketing stets dazu. Das all das auch besonders auffällig, in grellen und bunten Farben, gestaltet wird, ist natürlich klar. Schließlich sollen die Kunden stehen bleiben, schauen und magisch angezogen werden, damit sie länger bleiben und bestenfalls kaufen.

 

Wird dann noch etwas Essbares zum kostenlosen Probieren angeboten oder bei besonders interessanten Produkten aus der Aktionsware winkt ein großer Rabatt, dann hat man die Kunden meist schon gewonnen.

 

Preise, Rabatte, Schnäppchen

In der Regel gibt es in allen Supermärkten jeden Tag irgendwelche rabattierten Produkte. Und diese werden dann auch auffällig mit andersfarbigen Schildern und einer übermäßigen Beleuchtung beworben. Diese Schnäppchen reizen die Kunden natürlich immer – sie sehen zumindest nach, um was es sich handelt. Ein Kauf folgt dann sehr oft auf den Fuß, ob sie das Produkt nun brauchen oder nicht. Hauptsache Geld gespart.

 

Grundsätzlich wird natürlich mit den Preisen immer schwer getrickst. Je nach Tageszeit werden die Preise verschiedener Produkte erhöht oder wieder auf den Normalpreis gesenkt. In einigen Märkten gibt es zu diesem Zweck bereits elektronische Preisschilder.

 

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