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Die Kanaren - jede Insel fasziniert auf ihre Weise

27. Februar 2026

 

Mitten im Atlantik vor Nordwestafrikas Küste liegt ein Archipel, das deutsche Urlauber seit Jahrzehnten fasziniert. Die Kanarischen Inseln bieten subtropisches Klima, beeindruckende Landschaften und kulturelle Vielfalt. Wer einmal dort war, kommt oft wieder - meist auf eine andere Insel, da jedes der sieben bewohnten Eilande seinen eigenen Charakter hat. Die Kanaren bieten Vulkanlandschaften, Lorbeerwälder und goldene Dünen als Naturwunder. Gleichzeitig gibt es eine hervorragende touristische Infrastruktur, die sowohl erstklassige Unterkünfte in verschiedenen Preiskategorien als auch abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten für jeden Geschmack umfasst. Diese einzigartige Kombination aus subtropischem Klima, spektakulären Landschaften und kultureller Abwechslung macht den Archipel zu einem der beliebtesten Ziele für deutsche Urlauber, die nicht nur Sonne und Erholung, sondern auch unberührte Natur und unvergessliche Abenteuer suchen.

 

Las Palmas

Las Palmas – Bild von Slavik Robtsenkov auf Pixabay

 

Sieben Inseln, sieben Welten - die Vielfalt der Kanaren

Trotz ihrer geografischen Nähe zueinander zeichnen sich die Kanarischen Inseln durch eine erstaunliche Verschiedenheit aus. Jede Insel hat durch vulkanische Aktivität, Passatwinde und unterschiedliche Höhenlagen ihre ganz eigene Persönlichkeit entwickelt. Auf Teneriffa thront majestätisch der Teide, der als höchster Berg Spaniens die Insel überragt, während Fuerteventura seine Besucher mit scheinbar endlosen Sandstränden beeindruckt, die sich kilometerweit erstrecken. Gran Canaria trägt den Beinamen Miniaturkontinent zu Recht, denn Dünen, Bergdörfer und fruchtbare Täler liegen hier dicht beieinander. Lanzarote zeigt sich als Kunstwerk der Natur mit erkalteten Lavaströmen und der wegweisenden Architektur von César Manrique.

 

Klimatische Besonderheiten und beste Reisezeiten

Das Klima auf den Kanaren gilt als eines der ausgeglichensten weltweit. Die Durchschnittstemperaturen schwanken ganzjährig nur wenig zwischen angenehmen 18 und 28 Grad Celsius. Dennoch existieren markante Unterschiede zwischen den Inseln. Die östlichen Inseln Fuerteventura und Lanzarote sind trockener und sonniger, während die westlichen Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mehr Niederschlag erhalten und dadurch üppiger bewachsen sind. Diese klimatische Vielfalt ermöglicht verschiedene Erlebnisse. Wer einen Urlaub auf den Kanaren plant, sollte diese Unterschiede bei der Inselwahl berücksichtigen.

 

Geologische Wunder und Naturschutzgebiete

Die Vulkane der Inseln haben beeindruckende Landschaften geformt. Vier Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete, die über die verschiedenen Inseln verteilt sind, bewahren diese einzigartigen Ökosysteme. Der Timanfaya-Nationalpark auf Lanzarote weist noch immer vulkanische Aktivität auf, während der Garajonay auf La Gomera einen der größten Lorbeerwälder weltweit bewahrt. Diese Naturräume bieten Wanderern, Fotografen und Naturliebhabern unvergessliche Erlebnisse fernab der touristischen Strände.

 

Teneriffa als perfekter Ausgangspunkt für Inselhopping

Die größte Kanareninsel vereint sämtliche Vorzüge des Archipels auf ihrem Territorium. Im Norden gedeihen Bananenpflanzungen und historische Städtchen schmiegen sich an steile Küsten. Der Süden lockt mit sonnenverwöhnten Ferienorten und weitläufigen Stränden. Dazwischen erhebt sich der Teide-Nationalpark mit seiner außerirdisch anmutenden Hochgebirgslandschaft. Ein Urlaub auf Teneriffa bietet daher die perfekte Gelegenheit, die Vielfalt des Archipels kennenzulernen.

 

Von Teneriffa aus erreichen Reisende problemlos die benachbarten Eilande. Tägliche Fährverbindungen bringen sie von der Hauptinsel nach La Gomera, El Hierro und La Palma. Zudem gibt es regelmäßig Flüge nach Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Diese ausgezeichnete Anbindung macht Teneriffa zum idealen Startpunkt für Inselhopping im kanarischen Archipel. Viele Urlauber entscheiden sich dafür, einen längeren Aufenthalt auf der Hauptinsel mit Tagesausflügen oder mehrtägigen Abstechern auf die kleineren Nachbarinseln zu kombinieren, um die Vielfalt der Kanaren kennenzulernen.

 

Gran Canaria und Lanzarote im direkten Vergleich

Beide Inseln gehören zu den meistbesuchten des Archipels, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrer Atmosphäre. Gran Canaria präsentiert sich als abwechslungsreiches Eiland, die Besucher mit den berühmten Dünen von Maspalomas, dem lebhaften Treiben in Las Palmas sowie dem bergigen Zentrum rund um das malerische Tejeda begeistert. Die Insel ist bestens geeignet für Urlauber, die Strandtage mit kulturellen Erlebnissen und Wanderungen kombinieren möchten. Diese Sehenswürdigkeiten sollten bei einer Reise nach Gran Canaria nicht fehlen.

  1. Die Dünen von Maspalomas – ein Mini-Sahara-Erlebnis direkt am Meer
  2. Die Altstadt von Las Palmas mit der prächtigen Kathedrale Santa Ana
  3. Der Roque Nublo, ein markanter Felsmonolith im Inselinneren
  4. Tejeda, malerisches Bergdorf mit traditioneller kanarischer Architektur
  5. Die Höhlen von Cenobio de Valerón, ein prähistorisches Kornspeichersystem

 

Lanzarote hingegen besticht durch seine kontrastreiche Kargheit. Die Feuerberge, weißgetünchten Dörfer und schwarzen Strände bilden eine einzigartige Kulisse. César Manrique prägte die Insel durch seine Philosophie der Harmonie zwischen Kunst und Natur nachhaltig. Seine Werke wie die Jameos del Agua oder der Mirador del Río sind architektonische Meisterwerke, die sich perfekt in die Landschaft einfügen. Wer mehr über die individuelle Charakteristik jeder Kanareninsel erfahren möchte, findet bei spezialisierten Reisemagazinen detaillierte Profile.

 

Die kleinen Schwestern: La Gomera, La Palma und El Hierro

Fernab vom Massentourismus haben sich die drei westlichen Inseln ihren ursprünglichen Charme bis heute bewahrt. La Gomera verzaubert Besucher mit dem mystischen Nebelwald des Garajonay-Nationalparks, der zum UNESCO-Welterbe zählt, sowie mit der einzigartigen Pfeifsprache El Silbo, die seit Jahrhunderten zur Kommunikation über tiefe Schluchten dient. Die Insel ist ein wahres Paradies für begeisterte Wanderer, die durch tiefe, von üppiger Vegetation gesäumte Schluchten streifen und über aussichtsreiche Höhenwege wandern, von denen sich spektakuläre Ausblicke auf das Meer eröffnen. La Palma trägt den Beinamen "La Isla Bonita" vollkommen zurecht, denn ihre Landschaft, die von dramatischen Vulkankegeln, dichten Lorbeerwäldern und tiefen Barrancos geprägt ist, besticht durch eine atemberaubende Schönheit, die jeden Besucher in ihren Bann zieht. Der Nationalpark Caldera de Taburiente beherbergt einen mächtigen Erosionskrater, der von steilen Felswänden und dichter Vegetation geprägt ist.

 

El Hierro, die kleinste und westlichste Insel, gilt als Geheimtipp für Ruhesuchende und Taucher. Die Insel erzeugt ihren Strom vollständig aus erneuerbaren Energien und setzt damit weltweit Maßstäbe. Unter Wasser erwartet Taucher eine faszinierende Welt mit vulkanischen Felsformationen und artenreichem Meereslebewesen. Wer sich für weitere Reiseziele und Urlaubsinspirationen interessiert, findet zahlreiche Anregungen für unvergessliche Erlebnisse.

 

Welche Kanareninsel passt zu welchem Urlaubstyp

Die Wahl der richtigen Insel hängt in hohem Maße davon ab, welche persönlichen Vorlieben man mitbringt und welche Erwartungen man an die eigene Reise stellt. Fuerteventura und Gran Canaria sind ideal für Strandliebhaber und Wassersportbegeisterte. Lange Sandstrände und beständige Winde machen diese Eilande bei Surfern und Sonnenhungrigen beliebt. Kulturinteressierte und Architekturliebhaber sollten Lanzarote auf ihre Liste setzen, da sie mit dem einzigartigen künstlerischen Erbe von César Manrique beeindruckende Bauwerke bietet, die sich harmonisch in die vulkanische Landschaft einfügen. Wanderer und Naturfreunde, die sich nach unberührter Natur und eindrucksvollen Panoramen sehnen, finden auf den drei Inseln La Palma, La Gomera und Teneriffa, die jeweils ihren ganz eigenen Charakter besitzen, geradezu ideale Bedingungen für ausgedehnte Touren durch abwechslungsreiche Landschaften mit Wäldern, Schluchten und Vulkangebieten.

 

Familien mit Kindern profitieren von der ausgebauten Infrastruktur auf Teneriffa und Gran Canaria, wo Freizeitparks, kinderfreundliche Strände und vielfältige Unterhaltungsangebote warten. Paare, die Ruhe und Romantik suchen, entdecken auf El Hierro und La Gomera unberührte Ecken und authentische kanarische Gastfreundschaft. Im Reiseblog mit praktischen Tipps lassen sich weitere Empfehlungen für verschiedene Urlaubsstile entdecken.

 

Praktische Tipps für die Reiseplanung

Die Anreise zu den Kanaren gestaltet sich von Deutschland aus unkompliziert, da zahlreiche Fluggesellschaften regelmäßige Verbindungen zu den verschiedenen Inseln des Archipels anbieten und somit eine bequeme Erreichbarkeit sicherstellen. Viele steuern die großen Flughäfen auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura an. La Palma verfügt ebenfalls über praktische Direktverbindungen vom Festland, während die kleineren Eilande La Gomera und El Hierro bequem über regelmäßige Inlandsflüge oder Fährverbindungen von den größeren Nachbarinseln aus erreichbar sind. Die beste Reisezeit umfasst das ganze Jahr, wobei sich die Monate von April bis Oktober durch besonders beständiges Wetter auszeichnen. Auch der kanarische Winter überzeugt mit milden Temperaturen, die entspannte Strandtage oder ausgedehnte Wanderungen erlauben. Wer seine Reise flexibel plant und dabei mehrere Inseln miteinander kombiniert, erlebt den ganzen Reichtum dieses atlantischen Paradieses, das mit seiner landschaftlichen Vielfalt und kulturellen Besonderheiten begeistert.

 

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