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Fünf Aktivitäten ohne Bildschirm für einen entspannten Abend

29. September 2026

 

1. Den Abend bewusst offline beginnen

Eigentlich wollten Sie nur kurz eine Nachricht beantworten. Doch plötzlich ist eine Stunde vergangen, und Sie wechseln immer noch zwischen Nachrichten, Videos und sozialen Netzwerken. Solche Abende kennt fast jeder. Dabei bleibt häufig genau das auf der Strecke, wonach man sich nach einem langen Tag sehnt: etwas Zeit für sich.

 

Ein bildschirmfreier Abend braucht weder einen strengen Zeitplan noch aufwendige Vorbereitungen. Legen Sie das Smartphone außer Sichtweite, schalten Sie den Fernseher aus und überlegen Sie, worauf Sie gerade Lust haben. Auch die Techniker Krankenkasse empfiehlt in ihren Tipps für bewusste Offline-Zeiten, feste digitale Auszeiten einzuplanen und Benachrichtigungen auszuschalten. Die folgenden fünf Aktivitäten liefern passende Ideen.

 

2. Diamond Painting: Stein für Stein zur Ruhe kommen

Manchmal tut es gut, die Hände zu beschäftigen und sich ganz einer überschaubaren Aufgabe zu widmen. Beim Diamond Painting setzen Sie kleine, farbige Kunststoffsteinchen auf eine selbstklebende Vorlage. Nach und nach entsteht daraus ein funkelndes Bild. Zeichnen oder malen können müssen Sie dafür nicht.

 

Wer sich zunächst orientieren möchte, kann mit dem Suchbegriff diamond painting Deutschland nach passenden Sets suchen. Für den Einstieg bietet sich ein kleines Motiv mit gut erkennbaren Farbflächen an. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob Steinchen, Setzstift und Schale enthalten sind.

 

Richten Sie sich einen gut beleuchteten Platz ein und bearbeiten Sie jeweils einen kleinen Abschnitt. Ein Stadtpanorama oder eine Landschaft kann zusätzlich Erinnerungen an einen schönen Ausflug wecken. Entscheidend ist nicht, wie schnell das Bild fertig wird, sondern ob Ihnen die Beschäftigung Freude macht.

 

Diamond Painting

Diamond Painting – © AP Commerce SAS

 

3. Ein Buch lesen und den Alltag hinter sich lassen

Ein Buch lädt dazu ein, für eine Weile bei einer einzigen Geschichte zu bleiben. Es erscheinen keine neuen Nachrichten am Seitenrand, und niemand erwartet eine sofortige Antwort. Sie bestimmen selbst, wie schnell Sie lesen und wann Sie eine Pause machen.

 

Wählen Sie etwas, das zu Ihrer Stimmung passt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag darf es eine leichte Erzählung sein; an anderen Abenden locken ein spannender Roman oder ein Reisebericht über eine unbekannte Stadt.

 

Mit einer angenehmen Leselampe, einem bequemen Sitzplatz und einem Getränk wird daraus eine kleine Auszeit. Schon ein Kapitel kann genügen. Eine bestimmte Seitenzahl müssen Sie dabei nicht erreichen.

 

4. Bei einem Abendspaziergang die Umgebung neu entdecken

Für einen Tapetenwechsel müssen Sie nicht bis zum Wochenende warten. Auch eine kurze Runde durch das eigene Viertel bietet Gelegenheit, etwas anderes als Wohnung und Arbeitsplatz zu sehen.

 

Gehen Sie einmal durch eine Seitenstraße, die Sie sonst links liegen lassen. Vielleicht entdecken Sie eine verzierte Haustür, einen begrünten Innenhof oder ein Schaufenster, das Ihnen bisher nie aufgefallen ist. Gerade vertraute Orte wirken im Abendlicht oft überraschend anders.

 

Lassen Sie die Kopfhörer zu Hause und nehmen Sie Ihre Umgebung bewusst wahr. Wie klingt die Straße? Welche Bäume stehen am Weg? Wählen Sie bei Dunkelheit eine gut beleuchtete Strecke. Tempo und Entfernung spielen für diese kleine Entdeckungsrunde keine Rolle.

 

5. Mit sanftem Yoga und Dehnübungen abschalten

Nach vielen Stunden am Schreibtisch kann es angenehm sein, sich langsam zu bewegen. Dafür brauchen Sie weder sportlichen Ehrgeiz noch ein Trainingsvideo. Eine Matte und einige vertraute Übungen reichen aus.

 

Beginnen Sie beispielsweise mit lockerem Schulterkreisen und strecken Sie die Arme behutsam nach oben. Wenn Sie bereits Yoga praktizieren, können Sie bekannte, einfache Positionen zu einer kurzen Abfolge verbinden. Eine vorher ausgedruckte Anleitung hilft, das Smartphone ausgeschaltet zu lassen.

 

Bewegen Sie sich ruhig, atmen Sie gleichmäßig und bleiben Sie in einem angenehmen Bewegungsbereich. Nichts sollte schmerzen. Es geht an diesem Abend darum, sich Zeit für den eigenen Körper zu nehmen.

 

6. Gedanken in einem Tagebuch festhalten

Manche Gedanken melden sich erst, wenn der Tag ruhiger wird. Ein Notizbuch bietet ihnen Platz. Dabei müssen weder schöne Formulierungen noch ausführliche Berichte entstehen.

 

Beginnen Sie mit drei einfachen Fragen: Was hat mir heute gefallen? Was beschäftigt mich noch? Worauf freue ich mich morgen? Manchmal reichen wenige Stichpunkte, manchmal füllt sich eine ganze Seite.

 

Auch offene Aufgaben können Sie kurz festhalten, damit Sie sich morgen wieder darum kümmern können. Verzichten Sie auf Bewertungen Ihrer Schreibleistung. Das Tagebuch ist ein persönlicher Ort, an dem auch Unfertiges stehen bleiben darf.

 

7. Aus kleinen Offline-Momenten eine Abendroutine machen

Probieren Sie zunächst die Aktivität aus, die Sie spontan anspricht. Legen Sie das Buch bereit, lassen Sie das Notizheft griffbereit liegen oder reservieren Sie einen Platz für Ihr Kreativprojekt. So fällt der Einstieg beim nächsten Mal leichter. Und wenn ein Abend anders verläuft, beginnen Sie einfach am nächsten wieder.

 

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