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Immobilien mieten oder kaufen? Was ist die bessere Alternative?

17. Mai 2021

 

Wer für seine Zukunft planen will, der sollte bereits früh die richtigen Entscheidungen treffen. Nur diejenigen, die bereits in jungen Jahren gut investieren, müssen sich am Ende nicht auf Ihre Rente verlassen, um ihre goldenen Jahre unbesorgt und komfortabel zu verbringen.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, seine Altersvorsorge zu planen. Aktien, Gold und Sparverträge sind besonders beliebte und oft sehr sichere Methoden, um sein Vermögen langfristig zu vermehren. Wer es ein bisschen riskanter mag, der kann durch Investitionen in Kryptowährungen oder ähnliche Dinge oft eine unglaubliche Rendite erzielen. Auf Seiten wie Online Casino GG Bet Automaten wie z.B. Energoonz online spielen kann ebenfalls Gewinne einbringen, allerdings sollten diese nur als Bonus angesehen werden.

 

Eine der wichtigsten Fragen für die Altersvorsorge ist zudem die Entscheidung, ob lieber zur Miete gewohnt wird oder man doch eine Immobilie kauft. In der Vergangenheit war diese Entscheidung oft sehr einfach, weil der Kauf einer Immobilie auf lange Sicht ganz klar die finanziell bessere Entscheidung war.

 

Heute ist die Sache allerdings nicht mehr so einfach. Aufgrund von steigenden Immobilienpreisen ist die finanzielle Belastung bei einem Kauf für viele Menschen nicht mehr tragbar. Und selbst wer es sich leisten kann, muss sich gut überlegen, ob er für den Rest seines Lebens höhere Tilgungszahlungen leisten will, als er für ein vergleichbares Mietobjekt aufbringen müsste.

 

Um diese Entscheidung ein bisschen einfacher zu machen, vergleichen wir heute die beiden Optionen im Detail. Danach können Sie vielleicht selbst eine bessere Idee davon bekommen, ob Sie lieber eine Immobilie mieten oder kaufen sollten.

 

Häuserblöcke in Hamburg

Häuserblöcke in Hamburg – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Die finanzielle Belastung eines Immobilienkaufs

Die Preise für Immobilien in Deutschland sind so hoch wie noch nie zuvor. Vor allem in Städten wie München sind die Preise für Wohnungen und Häuser in den letzten Jahren auf geradezu astronomische Beträge angestiegen. Wer eine Wohnung in der bayerischen Landeshauptstadt kaufen will, der muss nach einer Studie von immowelt dazu im Durchschnitt einen Betrag von 800.000 Euro einplanen.

 

Dies ist eine stolze Summe für eine Wohnung. Vor einigen Jahren hätte die Person für einen solchen Betrag noch ein Haus kaufen können. Die monatlichen Tilgungszahlen sind ebenfalls entsprechend hoch. Durchschnittlich bezahlen Immobilienkäufer in München jeden Monat einen Betrag von 2.400 Euro, um ihren Kredit zu tilgen.

 

Die durchschnittlichen Mietkosten belaufen sich für eine Wohnung in München dagegen auf 1740 Euro. Daraus ergibt sich ein Differenzbetrag von stolzen 660 Euro, der bei einem Immobilienkauf pro Monat gezahlt werden muss. Nicht viele Menschen können sich dies ohne weiteres leisten.

 

Hinzu kommt die Tatsache, dass je nach Laufzeit des Kredites oft noch eine beachtliche Restschuld verbleibt. Wer zum Beispiel den Betrag von 2.400 Euro über eine Laufzeit von 15 Jahren abbezahlt, der bleibt bei einem Kaufpreis von 800.000 Euro am Ende immer noch mit einem Restkredit von 530.000 stehen.

 

Andere Städte oft nicht viel besser

Dass München eine der teuersten Städte für Immobilien in Deutschland ist, dürfte wenige Menschen überraschen. Allerdings sieht die Sache in vielen anderen Städten nur bedingt besser aus. In Hamburg müssen Immobilienkäufer im Durchschnitt 440 Euro mehr pro Monat bezahlen als Mieter. In Frankfurt liegt die Differenz bei 420 Euro, während es in Potsdam 520 Euro sind.

 

Nach der oben erwähnten Studie ist die finanzielle Belastung für Käufer in 51 deutschen Städten höher als die für Mieter. In 35 dieser Städte beläuft sich der Differenzbetrag auf mehr als 100 Euro pro Monat.

 

Nur in 24 Städten kommen Käufer im Durchschnitt besser weg, und die meisten davon liefen im Ruhrgebiet. Wer zum Beispiel in Oberhausen eine Wohnung zwischen 80 und 120 Quadratmetern kauft, der muss dafür nur einen Durchschnittspreis von 137.000 Euro einplanen – knapp ein Sechstel des Preises in München.

 

Warum ein Kauf dennoch Sinn machen kann

Trotz der hohen finanziellen Belastung, entscheiden sich immer noch viele Menschen dazu, lieber eine Immobilie zu kaufen als zu mieten. Wer über ein ausreichend hohes Einkommen verfügt, für den kann diese Entscheidung auch durchaus Sinn machen. Es gibt verschiedene Gründe, die für einen Immobilienkauf sprechen.

 

Der wichtigste Grund ist natürlich die Tatsache, dass einem die Immobilie nach den geleisteten Tilgungszahlungen selbst gehört. Ein eigenes Haus oder eine Wohnung ist eine ausgezeichnete Altersvorsorge und kann den Besitzern in der Rente viele Kosten ersparen. Wer sein Leben lang mietet, der muss dies nämlich auch im Alter tun.

 

Ein weiterer Vorteil ist, dass Besitzer von Immobilien frei darüber entscheiden können, was sie mit ihren Objekten anstellen. Sie können zum Beispiel jederzeit Renovierungen durchführen oder auch einen Anbau an das Objekt durchführen. Solche Maßnahmen sind als Mieter nur in seltenen Fällen möglich und müssen stets mit dem Eigentümer abgesprochen werden.

 

Eine Erweiterung des letzten Argumentes ist die Tatsache, dass die meisten Renovierungsarbeiten den Wert der eigenen Immobilie erhöhen. Wer Geld in eine Mietwohnung steckt, der bereichert dagegen nur den Eigentümer des Objektes und nicht sich selbst.

 

Fazit

Die Entscheidung, ob eine Immobilie gemietet oder gekauft werden soll, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Zuerst einmal spielt der eigene Wohnort eine sehr große Rolle. Die Preise für Miet- und Kaufimmobilien unterscheiden sich zum Teil drastisch in den verschiedenen Städten. Vor allem in München sind die Preise so hoch, dass sich ein Großteil der Menschen den Kauf einer Immobilie gar nicht leisten kann.

 

Wer über genug Geld verfügt, um die monatlichen Tilgungszahlungen für den Immobilienkredit zu leisten, der steht auf lange Sicht oft besser da. Die eigene Immobilie ist dann ein großer Teil der Altersvorsorge und bietet dem Eigentümer zudem wesentlich mehr Freiheiten, seine eigenen vier Wände nach seinen Wünschen zu gestalten.

 

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