Menu

Logo

 

In diesen deutschen Städten lebt es sich am besten

5. Januar 2026

 

Wie gut funktionieren Deutschlands große Städte wirklich? Das Städteranking 2025 liefert klare Antworten und beleuchtet zum ersten Mal nicht nur wirtschaftliche Stärken und Lebensqualität, sondern geht auch auf die Widerstandsfähigkeit zentraler Infrastrukturen ein. Dabei setzt der neue Infrastrukturindex besondere Akzente und zeigt, welche Kommunen in Deutschland am besten gerüstet sind, wenn es um Energie- und Klimarisiken geht.

 

München

München – Foto von Anastasia Shuraeva: https://www.pexels.com/de-de/foto/stadt-dach-skyline-gebaude-4213372/

 

Ein Ranking mit einem erweiterten Blickwinkel

In Deutschland gibt es 71 Großstädte, in denen mehr als 100.000 Menschen leben. Diese wurden von IW Consult, ImmoScout24 und der Wirtschaftswoche erneut für ein umfassendes Städteranking herangezogen. Im Zuge der Untersuchung wurden klassische Standortfaktoren wie Arbeitsmarkt, Wohnsituation und Wirtschaftsstruktur mit Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt berücksichtigt.

 

Neu hinzugekommen ist ein Infrastrukturindex, der vor dem Hintergrund des staatlichen Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität - kurz: SVIK - geschaffen wurde. Der neugeschaffene Infrastrukturindex soll zeigen, wie gut die Städte auf künftige Herausforderungen vorbereitet sind. Dabei geht es vor allem um Digitalisierung, Forschung, Mobilität oder Klimarisiken.

 

München bleibt die Nummer 1

Das sogenannte Niveauranking hat 51 Indikatoren zusammengefasst, die den Status quo einer Stadt messbar machen. Die Werte spiegeln das Wohnumfeld sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wider. Als Indikatoren für die Attraktivität des Immobilienmarkts werden Faktoren wie Mietpreisentwicklung oder Vermarktungszeiten herangezogen, während Kitaquoten, Tourismusdaten oder die Ausstattung mit Kultur- und Freizeitangeboten Rückschlüsse auf die Lebensqualität in der Stadt erlauben. Pendlerströme und Ingenieuranteile signalisieren hingegen die Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarktes, während Steuereinnahmen und Branchenstruktur Hinweise auf die wirtschaftliche Stärke geben.

 

An der Spitze hat sich wenig getan: München konnte seine langjährige Führungsposition verteidigen. Stuttgart hat es auf Platz 2 geschafft. Die Stadt punktet vor allem mit den immer beliebter werdenden Musicals, die auch im SI Centrum aufgeführt werden. Wer übrigens dort ist, kann auch sein Glück im Casino auf die Probe stellen. Tipp: Vorher üben im Online Casino ohne LUGAS. So kann man dann die eine oder andere Strategie im Stuttgarter Casino auf die Probe stellen. Wieso übrigens ohne LUGAS? In diesem Fall handelt es sich um ein Online Casino ohne deutsche Lizenz, das wohl einen Live Casino Bereich anbietet. Ingolstadt landete wie im Vorjahr auf Platz 3.

 

Innerhalb der Top 10 gab es jedoch so viel Bewegung wie schon lange nicht mehr. Frankfurt schob sich auf Rang 4, Regensburg und Ulm kletterten deutlich nach vorne und landeten auf den Plätzen 5 und 8 Erlangen und Wolfsburg verloren dagegen etwas an Boden, während Hamburg gerade noch in die Spitzengruppe gerutscht ist. Köln konnte vier Plätze gut machen.

 

Mainz setzt seine Erfolgsserie im Dynamikvergleich fort

Während das Niveauranking den aktuellen Zustand abbildet, zeigt der Dynamikvergleich, welche Städte sich in den vergangenen fünf Jahren besonders positiv entwickelt haben. Hier wurde auf 36 Indikatoren geachtet, die unter anderem Veränderungen in Beschäftigung, Einkommen, Innovationskraft oder Immobilienmarkt berücksichtigt haben.

 

Mainz konnte sich hier zum vierten Mal in Folge als dynamischste Großstadt Deutschlands behaupten. Dahinter landete Frankfurt, dessen wirtschaftliche Erholung und starke Finanz- und Dienstleistungsbranchen den Aufstieg befeuert haben. Auffällig ist, dass fast alle deutschen Metropolen unter den zehn dynamischsten Städten vertreten sind. Nur Stuttgart konnte in diesem Jahr nicht mithalten und rutschte weiter ab. Kleine Universitätsstädte wie Bonn, Heidelberg oder Potsdam zeigten hingegen besonders starke Entwicklungsimpulse.

 

Potsdam dominiert den neuen Infrastrukturindex

Der neu geschaffene Infrastrukturindex hat das Städteranking um eine Perspektive ergänzt, die für die kommenden Jahrzehnte von zentraler Bedeutung sein wird. Bewertet werden 18 Indikatoren, die sich fünf Themenfeldern zuordnen lassen: Forschung, Verkehr, Bildung, Digitales und Klima. Untersucht wurden unter anderem die Zustände der Brücken, die Energieversorgung, der Ausbau erneuerbarer Energien, Mobilfunk- und Glasfaserverfügbarkeit, Hochschullandschaft sowie Risiken für städtische Infrastrukturen durch Extremwetter oder Hitzeereignisse.

 

Potsdam hat es in der Gesamtwertung ganz nach vorne geschafft. Die Stadt mag von einer außerordentlich starken Forschungslandschaft profitieren und konnte hier sofort die Spitzenposition für sich beanspruchen. Im Verkehrssektor zeigte Frankfurt am Main die besten Werte. Allen voran aufgrund der guten Erreichbarkeit über Straße, Schiene und Luft. Zudem gibt es eine hohe Dichte an Infrastrukturprojekten. Freiburg hat die Bildungsdimension angeführt und Ingolstadt überzeugte bei der digitalen Ausstattung. In der Kategorie Klima lag hingegen Ulm ganz vorne, vor allem wegen des hohen Ausbaus von Photovoltaik und öffentlicher Ladeinfrastruktur.

 

Ein besonders interessanter neuer Indikator ist das Klimarisiko für die urbanen Strukturen. Hier führt Remscheid, das im bundesweiten Vergleich als am wenigsten gefährdet eingestuft wird.

 

Große Vielfalt, große Unterschiede

Das Städteranking des Jahres 2025 zeigt erneut auf, wie differenziert sich die Lage in Deutschlands Großstädten darstellt. München bleibt abermals das Maß der Dinge, während Mainz seine Dynamikserie fortsetzt. Der neue Infrastrukturindex erweitert den Blick um zentrale Zukunftsfragen und offenbart, welche Städte bereits heute strategisch für Klimawandel, Digitalisierung und nachhaltige Energieversorgung aufgestellt sind.

 

Letztlich kann man sagen, dass zu den erfolgreichen Städten jene gehören, die nicht nur wirtschaftlich attraktiv, sondern auch resilient, innovativ und klimafest sind.

 

>> Zurück zum Archiv

Souvenirs und Geschenkartikel aus Deutschland

Hotels in Deutschland

Werden Sie deutsche-staedte-Fan bei Facebook

Folgen Sie uns bei Twitter

Souvenirs und Geschenkartikel aus Deutschland

Hotels in Deutschland

Werden Sie deutsche-staedte-Fan bei Facebook

Folgen Sie uns bei Twitter