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In diesen Städten sind Weiterbildungen am gefragtesten

Ein Spaziergang an der frischen Luft belebt den Geist und macht den Kopf frei für Neues. Ob die klare Luft auf Deutschlands Norden eine besondere Wirkung hat, wurde wissenschaftlich noch nicht bestätigt. Tatsache ist aber, dass die Stadt Bremen in Sachen Weiterbildung ganz weit vorne liegt. Das ergibt eine Studie aus dem Jahr 2017, die zeigt, wie deutsche Erwachsene Umschulungen sowie Aus- und Fortbildungskurse annehmen. Der Studie folgend zählt Bremen 68 Kursteilnehmer je 100.000 Einwohner gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 58 Kursteilnehmern je 100.000 Einwohner. Das Schlusslicht stellt Bayern mit 13 Kursteilnehmern.

 

Bremer Rathaus

Bremer Rathaus / Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Diese Zahlen können sich jedoch schnell ändern, wie ein Blick auf ältere Statistiken zeigt. Laut einem Pressebericht aus 2016 war es Baden-Württemberg, welches die Rangliste anführte. Blickte man jedoch auf die Städte, änderte sich das Bild wiederum. Damals hatte Darmstadt die meisten Kursteilnehmer. Auch bei dieser Studie war Bayern am unteren Ende der Liste angesiedelt.

 

Deutsche Städte werden auch in Zukunft um die Siegerplätze ringen und diese einander streitig machen. Klar ist jedenfalls, dass der Weiterbildungsatlas in Deutschland gravierende Unterschiede offenbart. Dafür gibt es verschiedene Erklärungen.

 

Wer interessiert sich für Weiterbildung?

Das Interesse an einer Schulung zur Umschulung, Fort- oder Weiterbildung ist immer unmittelbar mit Weiterbildungschancen verbunden. Dabei spielen gleich mehrere Faktoren eine Rolle:

 

  • habe ich die Möglichkeit, einen Kurs zu besuchen?
  • kann ich mir den Kurs finanziell leisten?
  • kann ich Arbeit, Kurs und Familie miteinander vereinbaren?
  • kann ich den Abschluss bzw. das Diplom beruflich verwerten?

 

Ob Kurs, Arbeit und Familie zu vereinbaren sind, das lässt sich mit guten Gesprächen erörtern. Dabei sollte neben der Familie auch der Arbeitgeber einbezogen werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Bereitschaft zur Unterstützung von allen Seiten in der Regel groß ist. Während in der Familie die übrigen Mitglieder verstärkt Aufgaben in der Haushaltsführung übernehmen, helfen Chefs mit ihren Möglichkeiten aus. Städte bieten mit einer gut ausgebauten Kinderbetreuung außerdem Entlastung und fördern so die Erwachsenenbildung.

 

Das vertrauensvolle Gespräch mit dem Arbeitgeber ist besonders ratsam. Dieses ebnet den Weg, damit Kursteilnehmer ihr neu erworbenes Wissen am Arbeitsplatz einsetzen, prüfen und sofort erste Erfahrungen sammeln können. Denn Erfahrungen sind ebenso wichtig wie der theoretische Unterricht. So profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam. Damit dürften dann auch die Weichen für eine Position mit mehr Verantwortung und höherem Gehalt im Unternehmen gestellt werden.

 

Online Kurse und Förderungen - Hilfe, die funktioniert

Früher einmal musste man in der Stadt wohnen, wenn man nach der Arbeit noch die Schulbank drücken wollte. Heute kann man einen Buchhalterkurs oder einen Lehrgang für betriebliche BWL auch über das Internet und einem Laptop absolvieren. Ein Fernkurs eignet sich besonders für Interessierte in ländlichen Regionen oder für Personen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten. Auch wer Kinder betreuen muss, ist mit einem Fernkurs gut beraten. Denn Seminare und Veranstaltungen können individuell abgerufen werden.

 

Die Kosten eines Lehrgangs tragen Kursteilnehmer in der Regel selbst. Wer dazu nicht in der Lage ist, kann sich auf ein staatliches Förderprogramm bewerben. Solche Programme ersetzen teilweise bis zu 100 Prozent der Kurskosten, unter bestimmten Bedingungen werden auch die Kosten für Kinderbetreuung und die Anreise zur Prüfung erstattet. Informationen dazu und über Lehrgänge, Förderungsformen und berufliche Chancen durch Weiterbildung erteilen die Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit.

 

11. Oktober 2018     >> Zurück zum Archiv