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Klavier spielen lernen wie die Profis

21. Dezember 2020

 

Das Klavier ist ein ganz außerordentliches Instrument. Wenn man es gut beherrscht, bietet es einem die große Freiheit jede Musikrichtung zu spielen. Egal ob Klassik, Jazz, Weihnachtslieder, Pop- oder Rockmusik – das Klavier gehört eindeutig zu den Vielfältigsten aller Instrumente.

 

Um schnelle Erfolge beim Erlernen des Klaviers zu sehen, sollte man sich zunächst mit den Grundlagen vertraut machen.

 

Notenblatt

Notenblatt – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Grundlagen zum Klavier spielen – Noten lesen

Nicht jeder wird mit einer musikalischen Begabung geboren und kann Töne hören und sie einfach nachspielen. Deshalb ist es wichtig sich mit Noten und ihrer Schreibweise vertraut zu machen. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob das Klavier unendlich viele Noten hätte! Aber keine Sorge, es ist viel einfacher als es scheint – prinzipiell muss man sich nur 12 Noten merken und jedes Klavier ist gleich aufgebaut. Es gibt insgesamt 6 Einheiten aus je 12 Noten. Jede dieser Einheiten besteht aus 7 weißen und 5 schwarzen Tasten und startet immer mit einem „C“ – das ist die weiße Taste links neben zwei aufeinanderfolgenden schwarzen Tasten.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Länge der Noten. Ein Musikstück lebt von verschiedenen Rhythmen, die natürlich durch unterschiedlich lange Noten und Pausen entstehen. Eine ganze Note ist ein einfacher Notenkopf ohne Hals – sie dauert 4 Zählzeiten. Eine halbe Note ist ein Notenkopf mit Notenhals und wird 2 Zählzeiten ausgehalten. Eine Viertelnote dauert nur ein Viertel des Taktes, also eine Zählzeit. Man erkennt sie an einem ausgefüllten Notenkopf mit einem Notenhals. Achtelnoten sehen aus wie Viertelnoten, haben jedoch noch ein Fähnchen zusätzlich am Notenhals. Zwei Achtelnoten ergeben eine Viertelnote.

 

Taktgefühl und Pausen

1… 2… 3…4… Vier Zählzeiten und fertig ist der 4/4 Takt! Einfach, oder? Doch was ist überhaupt ein Takt? Takte sind die vielen einzelnen Einheiten, in die ein Musikstück gegliedert ist. Meistens sind sie sogar durchnummeriert, sodass es sehr einfach ist die besonders schwierige Stelle im Takt 56 schnell zu finden und genau zu analysieren.

 

Im 4/4 Takt zählt man immer gleichmäßig bis 4 und fängst dann wieder von vorne an. Um verschiedene Rhythmen in den Musikstücken später gut umsetzen zu können, ist es wichtig, dass ein gutes Grundgefühl zu erlernen, um den Takt immer gleichmäßig zu halten. Um das zu üben kann man ganz einfach ein Metronom benutzen. Mittlerweile gibt es sogar Apps dafür, die den gleichmäßigen Grundschlag vorgeben.

 

So wichtig wie die Töne sind die Pausen in einem Musikstück. Sie erzeugen Spannung und bringen Abwechslung in den Rhythmus. Man sollte immer darauf achten sie korrekt einzuhalten. Genau wie bei den Noten gibt es eine ganze Pause (4 Zählzeiten), eine halbe Pause (2 Zählzeiten), eine Viertel Pause und Achtel Pausen.

 

Die besten Tipps zum Klavier spielen lernen

  1. Das Sprichwort „Übung macht den Meister“ trifft auf kaum etwas so sehr zu wie das Erlernen eines Instrumentes. Egal ob Klavier, Saxophon oder Geige - ohne das Üben wird man sich nicht verbessern. Versuche jeden Tag mindestens 15 Minuten zu Üben. Mit der Zeit werden sich die Fähigkeiten verbessern und die Spielzeit wird automatisch länger. Videos helfen oft, um spezifische Dinge zu üben und man kann einfach mitspielen.
  2. Geduld ist wichtig, da man nicht erwarten darf bereits nach 2 Monaten wie ein Profi in die Tasten zu hauen. Wenn man ein neues Instrument lernt, ist das nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern vor allem geistig. Das Gehirn braucht Zeit, um neue Verbindungen aufzubauen und alles entsprechend verarbeiten zu können. Wusstest du, dass Klavier spielen lernen dabei helfen kann, das Gehirn jung zu halten?
  3. Ein Klavierlehrer kann enorm helfen den persönlichen Lernfortschritt voranzutreiben. Viele Fehler hört man als Anfänger oft gar nicht selber, daher ist es wirklich hilfreich direktes Feedback zu bekommen. Privater Klavierunterricht muss nicht teuer sein. Lokale Musikschulen bieten oft Klavierunterricht an oder Musikstudenten unterrichten neben dem Studium. Man kann außerdem online Klavier spielen erlernen auf Lieder lernen. Probiere einfach aus, was für dich am besten funktioniert.
  4. Um Fehler zu vermeiden ist es am besten, wenn man die Musikstücke erst einmal viel langsamer spielst als im Originaltempo. So kann man sich die Melodie, den Ablauf und den Rhythmus viel besser einprägen. Wenn alles sitzt, kann man immer schneller werden.

 

Pianist

Pianist – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

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