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Nachtleben in Dresden

28. Januar 2022

 

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Wenn die Sonne untergeht, wird es in Sachsens Hauptstadt erst recht lebendig. Mit rund 45.000 Studenten ist Dresden eine auch bei jungen Szenegängern beliebte Stadt, und das Angebot an Kneipen, Bars, Discos und Clubs trägt dem rund ums Jahr Rechnung.

 

Zu den Höhepunkten im Winter gehören nicht nur der älteste urkundlich belegte Weinachtsmarkt Deutschlands, der rund 600 Jahre alte Striezelmarkt, sondern auch die kleineren Märkte in den verschiedenen Vierteln.

 

Frauenkirche

Frauenkirche – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Ausgangspunkt für die meisten Nachtschwärmer ist zu jeder Jahreszeit die Neustadt, die sich seit der Wende zum Szeneviertel entwickelt hat. Hinterhöfe mit kleinen Bars und Geschäften, die allesamt ihr eigenes Flair besitzen, schaffen einen vielfältigen Mikrokosmos.

 

In der Görlitzer Straße laden bunte Häuserfassaden, Cafes, Bars und Burgerläden zum Bummel ein, ehe es entweder nach Hause zum Schlafen oder weiter in einen der vielen Nachtclubs geht. Das Puschkin zwischen dem Alten Schlachthof und dem Puschkinplatz ist dabei vor allem dank seines wechselnden Party- und Konzertprogramms beliebt. Weil der Club gemietet werden kann, ist stets für Abwechslung gesorgt. Ein Blick auf den Veranstaltungskalender lohnt sich vorab.

 

Wer auf elektronische Musik steht, ist im stets innovativen Sektor Evolution im alten Industriegelände richtig. Bei Electro-Mucke kann hier jeder seinen eigenen Stil entfalten.

 

Mitten in der historischen Altstadt steht das riesige alte Kraftwerk Mitte, das sich vom leerstehenden Industriebau zum spektakulärsten Club Dresdens gewandelt hat. Riesige Projektionsflächen, ein Wasserfall, der sich aus mehreren Metern Höhe an den Bars vorbei in den Keller stürzt, und feurige Fontänen sorgen für ein unvergessliches Erlebnis. Shows, Tänzer und waghalsige Artisten sorgen ebenso für Spannung wie das Musikprogramm. Die DJs legen dabei außer House- und Electro-Musik regelmäßig auch Black Music bei der Chocolate Night auf.

 

Wer es statt bombastisch lieber minimalistisch mag, ist im Paula im Industriegelände im Dresdner Norden richtig. Der in einem alten Trafo-Häuschen untergebrachte kleine Club ist auf House spezialisiert.

 

Rock und Indie stehen in Katy’s Garage direkt neben der kultigen Scheune auf dem Programm. Rock-Friday und Indie-Partys ziehen dabei die Fans in Strömen an.

 

Den Spagat zwischen prunkvoller Vergangenheit und hipper Gegenwart schafft der im Parkhotel samt Ballsaal angesiedelte Blaue Salon auf dem Weißen Hirsch. Seit den 90er Jahren trifft sich hier das Szenepublikum. Für die nicht mehr ganz so jungen Partygänger gibt es im Blauen Salon zudem regelmäßig Ü30- und Ü40-Parties mit jeder Menge satter Sounds und Clubfeeling.

 

Wem mehr nach einem Zockerabend zumute ist, der kann in der staatlichen Spielbank Dresden in der Pragerstraße an den Slotmaschinen sein Glück versuchen. Die klassischen Kartenspiele wie Poker und Blackjack werden hier zwar nur in elektronischer Form angeboten, aber diese Automaten sind genau wie ein Online Casino gut geeignet, um zu lernen, wie man Blackjack spielt, ehe es an den echten Tisch geht. Weil der Kleidercode in der Dresdner Spielbank informell ist, muss der Besuch nicht einmal vorher geplant sein.

 

Zocker, die sich gut genug vorbereitet fühlen, um es beim Kartenspiel mit Gegnern aus Fleisch und Blut aufzunehmen, finden im 90 Autominuten entfernten Casino Cottbus im benachbarten Brandenburg Blackjack und Poker als Tischspiel vor. Die Kleiderordnung hier ist leger, aber nicht zu sportlich. Direkt vom Abtanzen sollten Gäste daher nicht kommen.

 

Elegante Kleidung und eine gewisse Kenntnis der Benimmregeln im Casino sind hingegen beim Besuch im 170 Kilometer entfernten Casino Pupp Karlsbad jenseits der tschechischen Grenze unerlässlich. Die im mehr als 300 Jahre alten Grandhotel Pupp untergebrachte Spielbank in dem traditionsreichen Kurort gilt als eine der schönsten Europas. In Karlsbad wurden denn auch etliche Szenen für das Agentenabenteuer „Casino Royale“ mit Daniel Craig als James Bond gedreht, wobei der tschechische Kurort als fiktiver montenegrinischer Schauplatz diente.

 

Dresden an der Elbe

Dresden an der Elbe – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Elegante Abende lassen sich jedoch auch mühelos in Dresdnen verbringen. Die Stadt ist nicht umsonst als Kulturmetropole bekannt. Weit über Sachsens Grenzen hinaus ist die als eines der schönsten Operhäuser der Welt gefeierte Semperoper berühmt. Das Dresdner Ballett, die sächsische Staatskapelle und der Staatsopernchor sind in dem Gebäude am Theaterplatz beheimatet. Tagsüber gibt es regelmäßig Führungen.

 

Die mehr als 225 Jahre alte Dresdner Staatsoperette ist das einzige selbständige Operettentheater im deutschsprachigen Raum und zugleich eine der wichtigsten europäischen Bühnen, was das heitere Musiktheater anbetrifft.

 

Im 2017 wieder eröffneten Neuen Kulturpalast haben die Philharmonie und das Kabarette Herkuleskeule ihr Zuhause.

 

Experimentelle Vorstellungen im Projekttheater Dresden, Tanzproduktionen und multimediale Aufführungen im Festspielhaus Hellerau, klassische und moderne Stücke im Hoftheater und Shows im Travestie Revue Theater Carte Blanche sind nur ein kleiner Teil der vielfältigen Kulturlandschaft Dresdens, die Zuschauer aus Nah und Fern in die sächsische Hauptstadt locken.

 

Ein Höhepunkt für Geschichtsliebhaber ist der Nachtwächterrundgang, bei dem die Teilnehmer zurück in die Zeiten August des Starken geführt werden. Der passend kostümierte Nachtwächter lässt auf dem Spaziergang über die Brühlsche Terrasse am Schloss vorbei und den Fürstenzug entlang anhand von Anekdoten die Vergangenheit lebendig werden.

 

Ihr Blaues Wunder erleben können Spaziergänger des Nachts, wenn sie die gleichnamige Elbbrücke entlanglaufen, die die Stadtteile Loschwitz und Blasewitz miteinander verbindet.

 

Der anfangs des 18. Jahrhunderts erbaute barocke Zwinger, der neben der Frauenkirche zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist, ist ein weiteres nächtliches Highlight. Der Palast, in dem heute Museen untergebracht sind, ist nachts zwar verschlossen, aber das Gelände mit seinem idyllischen Teich ist üblicherweise öffentlich zugänglich, so wie es überhaupt leicht ist, in Dresden die Nacht zum Tage werden zu lassen.

 

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