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Nähen: Die besten Tipps für Anfänger

Nähen ist ein schönes Hobby. Wenn man Stoffe kaufen und daraus selbst eigene Kreationen fertigen kann, entsteht ganz individuelle Kleidung und man kann sein schöpferisches Talent unter Beweis stellen.

 

Anfangs kann es natürlich schwierig sein, die richtigen Techniken zu finden. Deshalb zahlt es sich auch aus, zunächst einmal mit einfacheren Arbeiten beginnen. So wird man schnell zum Experten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche gute Tipps, mit denen der Anfänger schnell Fortschritte erzielen kann.

 

Die richtigen Materialien zur Hand haben

Zum Nähen gehören viele kleine Details, die man bereit haben sollte, wenn man mit der Arbeit beginnt. Zunächst einmal sollte man die richtigen Stoffe kaufen und dann passend dazu den richtigen Faden auswählen. Gerade beim Nähen mit der Maschine ist ein Faden von guter Qualität wichtig.

 

Ober- und Unterfaden sollten von gleicher Farbe sein. Außerdem braucht man die richtige Nadel für die Nähmaschine, deren Stärke sich nach dem Stoff richten sollte. Wird die richtige Nadel für den Stoff verwendet, erleichtert man sich das Nähen wesentlich. Ebenfalls sollten Stecknadeln, sowie ein Heftnadel und Heftfaden zur Hand sein.

 

Lässige Mode auf dem Fahrrad

Lässige Mode auf dem Fahrrad – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Die ersten Schritte

Es ist wichtig, sich zunächst einmal mit der Nähmaschine vertraut zu machen. Jedes Gerät funktioniert ein wenig unterschiedlich und hat auch unterschiedliche Ausstattungsmerkmale. Es empfiehlt sich zunächst einmal die Bedienungsanleitung zu lesen, Einfädeln und Einstellen der Fadenspannung zu testen und dann einmal die einzelnen Stiche auszuprobieren.

 

Vor dem Nähen jeder Arbeit sollte man zunächst auf einem kleinen Stück des Stoffes ein paar Probestiche nähen. So stellt man fest, ob die Fadenspannung und andere Einstellungen für den Stoff perfekt sind. Die Näharbeit wird wesentlich sauberer, wenn die Maschine perfekt eingestellt ist.

 

Heften und Bügeln für akkurates Arbeiten

Beim Nähen sollte man mit Ruhe und Geduld vorgehen. Manche Schritte scheinen überflüssig, sind jedoch unerlässlich, um ein wirklich gutes Resultat erzielen zu können. Wer Kleidung näht, sollte beispielsweise unbedingt eine Anprobe vornehmen, bevor das Teil endgültig genäht wird. Dazu dient das Heften. Mit einem speziellen Heftfaden und großen Stichen geht die Arbeit leicht von der Hand und der Faden lässt sich auch schnell wieder entfernen.

 

Bügeln ist ein weiterer wichtiger Schritt. Der Stoff sollte schon vor dem Zuschneiden gebügelt werden. Sind Falten im Stoff, so kann man nicht auf die richtige Größe zuschneiden und schneidet unter Umständen auch nicht gerade. Jede Naht muss außerdem ausgebügelt werden, damit die Nähte nicht auftragen.

 

Vor dem Zusammennähen von zwei Teilen sollte man diese mit wenigstens zwei Stecknadeln fixieren: eine Stecknadel am Anfang und die andere am Ende der Teile. Auf diese Weise stellt man sicher, dass beide Teile ebenmäßig zusammengenäht werden und während der Arbeit nicht verrutschen. Bei größeren Teilen kann man auch mehrere Stecknadeln benutzen.

 

Pflege der Nähmaschine

Die Nähmaschine braucht regelmäßig Pflege, um gut arbeiten zu können. Beim Nähen gelangen regelmäßig Flusen in den Bereich unter der Stichplatte und auch zwischen Spule und Greifer. Diese müssen ab und zu entfernt werden. Außerdem braucht die Maschine hin und wieder auch ein wenig Öl, um sanft laufen zu können. Nach dem Ölen muss die Maschine gut gesäubert werden. Außerdem sollte man zunächst ein paar Nähte auf Stoffresten nähen, um überschüssiges Öl aufzufangen. Gute Hersteller bieten für ihre Nähmaschinen auch Service an. Stellt man fest, dass die Maschine nicht mehr richtig näht, sollte man nicht zögern, sie vom Service durchchecken zu lassen.

 

3. August 2020     >> Zurück zum Archiv

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