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Pflasterfugenversiegelung – so bleibt Pflaster dauerhaft unkrautfrei

Wer kennt es nicht – das Unkraut in der Pflasterfuge. Man kniet, zupft, kratzt, versucht es zu verbrennen, mit Essig oder mit speziellen Unkrautvernichtern zu bekämpfen. Doch trotz der Mühe kommt das Unkraut immer wieder zurück und die ganze Arbeit war nach einigen Wochen umsonst.

 

Wer das Unkraut dauerhaft von seinem Pflaster fernhalten möchte hat viel Arbeit vor sich, oder beauftragt einen Fachmann. Es gibt vorher noch einige Mittel die man selbst ausprobieren kann – nichts wirkt jedoch so langfristig wie eine professionelle Pflasterversiegelung, um dauerhaft unkrautfreie Fugen zu haben.

 

Pflaster

Pflaster – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Unkraut entfernen mit dem Fugenkratzer

Wer das Portemonnaie und die Umwelt schützen möchte – aber nicht seinen Rücken – der greift zum guten alten Fugenkratzer, der Bürste und dem Kehrblech. Besonders Moos und kleinerer Unkrautbefall kann mit einem Fugenkratzer vergleichsweise leicht entfernt werden. Den Rücken schont ein Teleskopstab.

 

Am besten geht diese Art der Unkrautentfernung nach einem kräftigen Regenguss. Jetzt ist die Erde weich und das Unkraut lässt sich leichter mit der Wurzel entfernen.

 

Hier ergibt sich bereits der Nachteil dieser Methode. Meistens bleibt die Wurzel im Boden und das Unkraut und Moos kehrt schon nach kurzer Zeit zurück.

 

Fugen reinigen mit dem Hochdruckreiniger

Ein Hochdruckreiniger schießt Wasser mit hohem Druck aus seiner Düse. Der Wasserstrahl hat genügend Kraft um das Unkraut aus einer Fuge zu spülen und ist damit wesentlich weniger kraftintensiv als die Arbeit mit dem Fugenkratzer. Um die Fugen zu schonen, sollte die Düse nicht direkt auf die Fuge, sondern in einem Winkel von etwa 45 Grad auf das Pflaster gerichtet werden.

 

Wichtig hierbei ist eine Schutzbrille – die Kraft des Hochdruckreinigers kann kleine Steine aufwirbeln, die die Augen verletzen können. Da die Fugen hier auch nur ausgespült und nicht versiegelt werden, wird das Unkraut nach der Zeit zurückkehren.

 

Chemische Unkrautvernichter

Wer ein längerfristiges Ergebnis sucht, als mit Hochdruckreiniger oder Fugenkratzer denkt an chemische Lösungen. Pflanzengift tötet zwar das Unkraut – aber der Einsatz von chemischen Pflanzengiften ist durch das Pflanzenschutzgesetz auf Terrassen, Einfahrten und Bürgersteigen verboten. Das Gift läuft von den versiegelten entweder in weichen Boden ins Grundwasser oder gelangt über die Kanalisation in eben jenes.

 

Die Bußgelder sind entsprechend hoch – bis 50.000 Euro können als Strafe festgesetzt werden.

 

Auch von biologischen Giften sollte kein Gebrauch gemacht werden. Denn Salz mit heißem Wasser aufzulösen und auf den Fugen zu verteilen ist ebenfalls enorm umweltschädlich. Es trocknet die Erde aus, schädigt nahestehende Bäume und Blumen und kann genauso wie chemische Gifte das Grundwasser verunreinigen.

 

Fugenversiegelungen durch den Fachmann

Wer wirklich dauerhaft, unkrautfreie Fugen haben möchte, sollte sich an den Fachmann wenden. Dieser kann das vorhandene Unkraut aus den Fugen umweltfreundlich und pflasterschonend (Essig schädigt die Steine!) entfernen und anschließend die Fugen versiegeln.

 

Um die Fugen zu versiegeln wird ein Pflasterfugenmörtel, oft aus Epoxidharz, in den Fugen aufgetragen, sodass sich kein Unkraut mehr zwischen den Fugen festsetzen kann.

 

Um zu vermeiden, dass die Fugen mit der Zeit verdrecken und wieder gereinigt zu werden, bieten Fachfirmen auch an, die Fläche zu imprägnieren, sodass die Pflasterfläche gestärkt ist und wasserabweisend ist.

 

22. Januar 2020     >> Zurück zum Archiv