Menu

Logo

 

Rauchen: Die Zigarette ist zurück auf dem Vormarsch

6. Juni 2024

 

Laut aktuellen Erhebungen des Statistischen Bundesamtes rauchen derzeit rund 15 Millionen Erwachsene in Deutschland - das entspricht etwa 18% der Gesamtbevölkerung. Besonders besorgniserregend ist der Anstieg des Rauchens unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen: So bezeichneten sich 11% der 16- bis 29-Jährigen als regelmäßige Raucher - ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den Vorjahren.

 

Offenbar greifen viele Menschen gerade in diesen herausfordernden Zeiten wieder zur Zigarette, um mit Stress und Unsicherheit umzugehen. Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Ukraine-Krieges haben bei vielen mehr psychischem Druck geführt. Doch auch die Tabakkontrollmaßnahmen in Deutschland könnten ein Faktor für die Rückkehr des Rauchens sein.

 

Rauchen

Rauchen – Foto von Donny Jiang auf Unsplash

 

Warum greifen so viele Deutsche wieder zur Zigarette?

Viele Deutsche greifen trotz der bekannten Gesundheitsrisiken wieder vermehrt zur Zigarette. Ein Hauptgrund dafür ist der durch die COVID-19-Pandemie und den Ukraine-Krieg ausgelöste Stress. Laut Studien des Deutschen Krebsforschungszentrums ist der Anteil der Raucher in Deutschland während der Pandemie um rund 2 Prozentpunkte auf 23,8 Prozent angestiegen. Hinzu kommt, dass das Rauchen für viele eine schwer abzulegende Gewohnheit ist, die sich über Jahre oder Jahrzehnte verfestigt hat.

 

Gerade in bestimmten Bevölkerungsgruppen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, wird Rauchen teilweise immer noch als "cool" oder gesellig angesehen. Neben den klassischen Zigaretten gewinnen dabei auch neue Formen des Rauchens, wie E-Zigaretten und Vapes mit verschiedenen Geschmacksrichtungen von Break Tabak, vor allem bei jüngeren Menschen zunehmend an Popularität.

 

Alte Angewohnheit, neue Gesichter: Tabak, Vaping & Co.

E-Zigaretten und Wasserpfeifen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere bei jungen Menschen in Deutschland. Laut aktuellen Studien nutzen mittlerweile rund 20% der 18- bis 25-Jährigen regelmäßig solche Alternativen zum klassischen Rauchen. Obwohl diese modernen Konsumformen möglicherweise etwas weniger schädliche Stoffe enthalten als herkömmliche Zigaretten, bergen sie dennoch erhebliche Gesundheitsrisiken. E-Zigaretten können die Lunge schädigen und den Blutdruck erhöhen, während der Konsum von Wasserpfeifen mit ähnlichen Gefahren für die Atemwege und den Kreislauf verbunden ist. Gerade bei Jugendlichen besteht die Gefahr, dass der Einstieg in den Nikotinkonsum durch diese Trends erleichtert wird und langfristig eine Sucht entstehen kann.

 

E-Zigaretten & Vapes: Sie boomen bei jungen Leuten

E-Zigaretten und Vapes erfreuen sich bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland zunehmender Beliebtheit. Laut aktuellen Umfragen greifen mittlerweile rund 15 Prozent der 18- bis 25-Jährigen regelmäßig zu diesen elektronischen Verdampfern. Ihre neuartige Technologie, die große Auswahl an Geschmacksrichtungen und der Lifestyle-Aspekt machen sie in dieser Altersgruppe zu einem echten Trend. Viele junge Konsumenten sehen E-Zigaretten außerdem als vermeintlich harmlosere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten. Allerdings unterschätzen sie oft die tatsächlichen Risiken.

 

So enthalten die Liquids in E-Zigaretten in der Regel Nikotin, das hochgradig abhängig machen kann. Zudem sind die langfristigen gesundheitlichen Folgen des Dampfens, wie mögliche Schädigungen der Lungen, noch nicht abschließend erforscht. Experten warnen daher eindringlich, die Gefahren von E-Zigaretten nicht zu unterschätzen und den Konsum, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, schnell einzudämmen, um langfristige Gesundheitsschäden zu verhindern.

 

Rauchen, ein Spiel mit deiner Gesundheit

Laut aktuellen Statistiken greifen immer noch rund 23,8 Prozent der Erwachsenen in Deutschland regelmäßig zur Zigarette. Die Folgen sind gravierend: Raucher haben ein bis zu 25-fach höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Zudem erhöht sich das Risiko für chronische Atemwegserkrankungen wie COPD um das 13-Fache und für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um das 2- bis 3-Fache. Langzeitstudien zeigen sogar, dass Raucher im Durchschnitt 10 Jahre früher sterben als Nichtraucher. Neben diesen lebensbedrohlichen Gesundheitsschäden führt das Rauchen auch zu sichtbaren Beeinträchtigungen wie vorzeitiger Hautalterung, verfärbten Zähnen und einem fahlen Teint.

 

Umfassende Langzeitstudien haben in den letzten Jahrzehnten die gravierenden Folgen des Rauchens für die Gesundheit eindrücklich belegt. So verdoppelt oder verdreifacht sich laut den Forschungsergebnissen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Rauchern. Auch das Krebsrisiko, insbesondere für Lunge und Atemwege, ist massiv erhöht. Zudem verkürzt das Rauchen die Lebenserwartung im Durchschnitt um 10 Jahre. Diese alarmierenden Zahlen machen deutlich, welch hohen Preis Raucher für ihre Sucht bezahlen müssen.

 

Was jahrzehntelange Studien zeigen

Jahrelange Studien haben eindeutig gezeigt, wie gefährlich Rauchen für unsere Gesundheit ist. Der Konsum von Zigaretten und anderen Tabakprodukten erhöht nachweislich das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme, Lungenkrebs und chronische Atemwegserkrankungen. Je länger und intensiver geraucht wird, desto gravierender sind die Folgen. Studien zeigen, dass Raucher eine um bis zu 10 Jahre geringere Lebenserwartung haben als Nichtraucher. Das verdeutlicht die enorme Bedrohung, die vom Rauchen ausgeht. Doch selbst wer jahrelang geraucht hat, kann seine Gesundheit spürbar verbessern, wenn er mit dem Rauchen aufhört. So erholt sich die Lunge, das Krebsrisiko sinkt und Atmung sowie Kreislauf stabilisieren sich. Ein Rauchstopp lohnt sich also in jedem Alter - je früher, desto größer sind die positiven Auswirkungen für die Gesundheit und Lebensqualität.

 

Im Bann des blauen Dunstes - wenn Rauchen zur Sucht wird

Mit der regelmäßigen Zufuhr von Nikotin passt sich der Körper an die erhöhten Werte an und verlangt nach immer mehr, um das gewohnte Gefühl zu erhalten. So geraten viele Raucher in einen Teufelskreis aus Verlangen, Konsum und Entzugserscheinungen, aus dem sie nur schwer wieder herauskommen. Die Nikotinsucht entwickelt sich oft innerhalb weniger Wochen, da das Nervengift Nikotin das Belohnungssystem im Gehirn stimuliert und den Körper förmlich in seine Abhängigkeit zwingt. Gerade bei jungen Menschen, deren Gehirne noch in der Entwicklung sind, kann sich die Sucht besonders schnell und hartnäckig manifestieren.

 

Warum es so schwer ist, vom Glimmstängel loszukommen

Rauchen loszuwerden, ist für viele eine enorme Herausforderung. Neben den lästigen körperlichen Entzugserscheinungen wie Unruhe, schlechter Laune und Schlafproblemen, spielen auch psychische Faktoren eine entscheidende Rolle. Für viele ist die Zigarette tief in ihren Alltagsroutinen und Stressabbaumethoden verankert. Diese Gewohnheiten aufzugeben, erfordert daher große Willenskraft und Ausdauer.

 

Hinzu kommt die ständige Versuchung, etwa wenn Freunde rauchen oder man in belastenden Situationen zurückfällt. Laut Studien schaffen es nur etwa 5 bis 10 Prozent der Raucher beim ersten Versuch, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören. Dennoch ist es möglich, mit der richtigen Unterstützung und Ausdauer den Rauchstopp zu schaffen. Mit Hilfe von nikotinhaltigen Ersatzprodukten, Verhaltenstherapie oder dem Austausch in Selbsthilfegruppen können die Erfolgschancen deutlich erhöht werden.

 

Wege aus der Nikotinfalle: So schafft man den Absprung

Es gibt verschiedene wirksame Methoden und Hilfsmittel, die den Ausstieg aus der Nikotinsucht erleichtern können. Bewährte Optionen sind Nikotinersatzprodukte wie Pflaster, Kaugummis oder Sprays. Diese lindern das körperliche Verlangen nach Nikotin, indem sie dem Körper kontrolliert Nikotin zuführen und so die Entzugserscheinungen abmildern. Auch verschreibungspflichtige Medikamente wie Bupropion oder Vareniclin können die Erfolgschancen eines Rauchstopps deutlich erhöhen. Sie reduzieren die psychische Abhängigkeit, weil sie die die Aufnahme und Wirkung von Nikotin im Gehirn beeinflussen.

 

Tipps und Tricks für die ersten rauchfreien Wochen

Um die ersten rauchfreien Wochen erfolgreich zu gestalten, ist es wichtig, sich auf mögliche Entzugserscheinungen vorzubereiten. Kopfschmerzen, Reizbarkeit und verstärkter Appetit sind normale Reaktionen des Körpers, die mit der Zeit nachlassen. Um Heißhunger und Gewichtszunahme zu vermeiden, empfehlen wir, gesunde Snacks wie Obst, Gemüse oder Nüsse griffbereit zu haben. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft kann zudem dabei helfen, das Rauchverlangen zu reduzieren und die Stimmung zu heben.

 

Geraten Sie in Stresssituationen oder verspüren Sie starkes Rauchverlangen, suchen Sie sich stattdessen ablenkende Aktivitäten wie Telefonieren, einen kurzen Spaziergang oder Entspannungsübungen. Mit der richtigen Vorbereitung und Unterstützung lässt sich der Weg in ein rauchfreies Leben erfolgreich meistern. Die Vorteile eines rauchfreien Lebens sind vielfältig - von der verbesserten Gesundheit bis hin zu mehr Geld im Portemonnaie. Lassen Sie sich von den positiven Veränderungen motivieren, durchzuhalten.

 

Rauchfrei leben: Das sind die Vorteile

Wer das Rauchen aufgibt, profitiert auf vielfältige Weise: Bereits nach wenigen rauchfreien Wochen verbessern sich Atmung und Kreislauf spürbar, der Geruchs- und Geschmackssinn kehrt zurück. Laut Studien sinkt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenkrebs um bis zu 50 Prozent. Auch die Haut wird klarer und elastischer, Zähne und Fingernägel verlieren ihre unschönen Verfärbungen. Wer nicht mehr raucht, spart im Durchschnitt 300 Euro pro Monat, die man in die eigene Gesundheit und Lebensfreude investieren kann. Ein rauchfreies Leben bringt somit auf vielen Ebenen mehr Lebensqualität und positive Veränderungen mit sich.

 

>> Zurück zum Archiv

Souvenirs und Geschenkartikel aus Deutschland

Willkommen im Club

Werden Sie deutsche-staedte-Fan bei Facebook

Folgen Sie uns bei Twitter

Souvenirs und Geschenkartikel aus Deutschland

Willkommen im Club

Werden Sie deutsche-staedte-Fan bei Facebook

Folgen Sie uns bei Twitter