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Sightseeing und Tauchen am Bodensee: ein Mix mit Mehrwert

3. Februar 2021

 

Der Bodensee zeigt sich Jahr für Jahr als See der tausend Möglichkeiten, der nicht nur Wassersportler, sondern auch Sightseeing-Fans und Wellness-Urlauber anzieht. Im Idealfall bringt der Reisende sogar alles drei unter einen Hut. Er entspannt sich nach Kräften, erlebt malerische Städte und tobt sich sowohl auf als auch im Wasser aus.

 

Bodensee

Bodensee – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Ludwigshafen und der Tauchplatz am Schachenhorn

Ludwigshafen gehört zu den eher idyllischen Städtchen am Bodensee mit einer schmucken Promenade und einigen hübschen Cafés. Der Campingplatz Schachenhorn zwischen Ludwigshafen und Bodman bietet einen Tauchplatz, der sich auch für Anfänger gut eignet. Die Anlage befindet sich in Privatbesitz, eine Taucherlaubnis ist nicht nötig. Es geht hinab bis in 20 Meter Tiefe, aber Achtung: Ganz in der Nähe trifft die Stockacher Aach auf den See und trübt die Sichtverhältnisse. Wer sich mehr als 10 Meter hinabwagt, zu dem dringt oft kein Licht mehr.

 

Achten Sie streng darauf, immer einen Buddy zum Aufpassen dabei zu haben und sich an die allgemeinen Tauchregeln zu halten. Ebenso wichtig ist eine hochwertige Tauchausrüstung. Das alles gilt gerade auch für Neulinge. So stellen Sie sicher, dass Sie nach Ihrem Tauchgang noch an den Skulpturen des Künstlers Peter Lenk in Hafennähe erfreuen und an der Kaimauer bei einem Kaffee relaxen können.

 

Bodman und der Wintertauchplatz "Alter Hafen"

Bodman befindet sich auf der anderen Uferseite des sogenannten "Überlinger Sees". Ludwigshafen grüßt von gegenüber, wer will, kann mit dem Tretboot hinüberfahren. Der charmante Ort verfügt über eine weitläufige Parkanlage am See, inklusive reizvoller Badeplätze mit flacher Uferregion. Hier lässt es sich wunderbar flanieren und planschen, wenn das Wetter mitspielt. Der Alte Hafen dient allerdings nur vom 1. November bis zum 15. März als Tauchplatz, wenn der Fährbetrieb eingestellt ist.

 

Auf etwa zwölf Meter Tiefe warten die Reste der alten Hafenanlage auf den Unterwasserabenteurer. Durch die Pfähle und Balken zu tauchen erweckt den Eindruck, sich auf einem Wracktauchgang zu befinden. Bis zu 15 Metern ist die Sicht meistens gut, doch bedenken Sie, dass es in der kalten Jahreszeit früh dunkel wird. Die Tauchstelle liegt außerdem ausgerechnet im Schatten des Bodanrücks, sodass wir in jedem Fall empfehlen, eine Lampe mit nach unten zu nehmen. Auf einem Bergrücken über Bodman befindet sich die Burgruine Alt-Bodman, die ein hervorragendes Sightseeing-Objekt darstellt.

 

Konstanz und der Haldentauchplatz Hörnle

Konstanz gehört zu den größeren Städten am Bodensee, hier gibt es eine richtige Innenstadt mit Fußgängerzone und historischen Häusern. Am Hafen grüßt die beeindruckende Statue der "Imperia", die beinahe wie eine kleine Freiheitsstatue wirkt. Sie misst neun Meter in der Höhe und wiegt satte 18 Tonnen. Trotz Ihres nicht gerade niedrigen Eigengewichts dreht sich das Denkmal der Kurtisan alle vier Minuten um sich selbst. In ihrem Sockel liegt eine Pegelmessstation verborgen.

 

Am sogenannten Hörnle haben Sie die Möglichkeit, Ihre Nase bis zu 30 Meter tief ins Wasser zu stecken. Nehmen sie aber besser einen Kompass mit auf Ihren Tauchgang und stellen Sie sicher, dass Ihre Navigationskenntnisse auf dem neuesten Stand sind. Außerdem sollten Sie den Bootsverkehr genau im Auge behalten, zu Ihrem eigenen Wohl. Ist für genügend Sicherheit gesorgt, dürfen Sie einen interessanten Haldentauchplatz genießen, der eine Sicht zwischen einem und fünf Metern bietet. Im Winter ist dieser Unterwasserausflug kostenlos, im Sommer zahlen Sie 1 Euro pro Stunde.

 

Meersburg und der Anfängertauchplatz Krebsgarten

Die Stadt Meersburg am Bodensee besticht vor allem durch ihre beiden pittoresken Schlösser, die das historische Stadtbild prägen. Das älteste von ihnen ist die sogenannte Alte Burg, deren Wurzeln bis in das 7. Jahrhundert zurückreichen. Eine Führung durch das alte Gemäuer ist entsprechend empfehlenswert, hier ziehen hautnah die Jahrhunderte am Besucher vorüber. Funfact: Das Gebäude wird auch noch bewohnt, obwohl es doch einige gruselige Ecken besitzt.

 

Burg Meersburg

Burg Meersburg – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Beim Meersburger Krebsgarten handelt es sich um einen typischen Anfängertauchplatz, der intensiv von einigen Tauchschulen genutzt wird. Es ist aber sicher kein Fehler, schon vorher einen Tauchkurs besucht zu haben. Der Krebsgarten enthält einen Unterwasserparcours und zieht sich bis auf 20 Meter Tiefe. Zwischen Meter fünf und Meter 18 spielt sich das Abenteuer ab. Die Sicht klärt normalerweise auf dem Weg nach unten auf, die ersten fünf Meter gehören auf jeden Fall zu den schlechtesten. Danach kann es sogar ziemlich klar und spannend werden.

 

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