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Urlaub in den Dolomiten: Die Region Drei Zinnen hat noch mehr zu bieten als spektakuläre Gipfel

24. April 2026

 

Südtirol weckt bei den meisten sofort Bilder von schroffen Felstürmen und grünen Almwiesen. Die Wirklichkeit übertrifft das allerdings bei Weitem. Rund um die Drei Zinnen im Hochpustertal erstreckt sich eine Landschaft, die seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt – und die weit mehr bereithält als Wanderpfade und Skiabfahrten. Naturliebhaber, Erholungssuchende und Familien finden hier ein Reiseziel, das sich zu jeder Jahreszeit lohnt.

 

Drei Zinnen – Felsikone mit langer Geschichte

Die Drei Zinnen gehören zu den bekanntesten Felsformationen der gesamten Alpen. Große, Kleine und Westliche Zinne ragen bis auf 2.999 Meter empor und prägen das Panorama des Sextner Tals seit Jahrtausenden. Im Jahr 1869 gelang einem österreichisch-deutschen Seilteam die Erstbesteigung der Großen Zinne – ein Meilenstein der Alpingeschichte, der die Zinnen endgültig auf die Landkarte ambitionierter Bergsteiger setzte. Seitdem ziehen die drei Gipfel Kletterer und Wanderer aus aller Welt an.

 

Der umliegende Naturpark Drei Zinnen umfasst rund 11.000 Hektar. Er schützt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der subalpinen Höhenstufe. Steinadler kreisen über den Graten, Murmeltiere pfeifen zwischen Geröllfeldern, und von Juni bis August blühen auf den Almwiesen Dutzende seltener Pflanzenarten.

 

Drei Zinnen

Drei Zinnen – Bild von Martin Tajmr auf Pixabay

 

Thermalquellen, Bergluft und viel Ruhe

Neben dem Bergsport pflegt das Hochpustertal eine lange Kurtradition. Im Sextner Tal sprudeln seit Jahrhunderten heilende Schwefelquellen aus dem Fels. Die Luft ist klar, die Täler überraschend still. Genau diese Mischung macht die Gegend für Erholungssuchende so reizvoll. Reisende, die nach einem aktiven Tag in den Bergen zur Ruhe kommen möchten, finden passende Unterkünfte in der Nähe – darunter ein wunderschönes Kurhotel in Südtirol, das am Rand des Naturparks liegt und über einen großzügigen Wellnessbereich mit hauseigenem Thermalwasser verfügt. Tagsüber die Dolomiten erkunden, abends im warmen Wasser entspannen: So sieht ein gelungener Urlaubstag im Hochpustertal aus.

 

Berge erleben – Sommer wie Winter

Im Sommer durchziehen Hunderte Kilometer Wanderwege die Lärchenwälder und Hochebenen rund um Sexten. Klettersteige verschiedener Schwierigkeitsgrade eröffnen Perspektiven auf die Gipfelwelt, die vom Tal aus verborgen bleiben. Sobald der erste Schnee fällt, verwandelt sich die Region grundlegend:

  • Ski alpin: Rund 115 Pistenkilometer verbinden Toblach, Innichen und Sexten
  • Langlauf: Gepflegte Loipen führen durch verschneite Täler
  • Schneeschuhwandern: Stille Routen abseits der Pisten bieten ungestörte Winterpanoramen

 

Routen für jeden Anspruch

Die Rundwanderung um die Drei Zinnen startet an der Auronzo-Hütte und umfasst rund 9,5 Kilometer bei etwa 400 Höhenmetern Auf- und Abstieg. Sie eignet sich für geübte Wanderer ebenso wie für ambitionierte Einsteiger. Familien mit Kindern wählen besser das flache Fischleintal: Der nahezu autofreie Weg schlängelt sich durch das Tal und gibt den Blick frei auf die Sextner Sonnenuhr – eine Kette markanter Gipfel, die zusammen als größte steinerne Sonnenuhr der Welt gelten. Beide Routen sind von Innichen und Sexten aus bequem per Bus erreichbar.

 

So kommen Sie in die Dolomiten

Von München aus sind es über die Inntalautobahn und den Brenner ungefähr 300 Kilometer bis nach Sexten. Die Anreise mit der Bahn funktioniert ebenfalls: Innichen ist über Innsbruck und Franzensfeste angebunden. Viele Hotels stellen ihren Gästen den Südtirol Guest Pass zur Verfügung, der freie Fahrt mit öffentlichen Bussen ermöglicht – Shuttles zu den Drei Zinnen eingeschlossen.

 

Die beste Wanderzeit liegt zwischen Juni und Oktober, das Skigebiet öffnet üblicherweise von Dezember bis April. Besonders entspannt reist es sich in den ruhigeren Monaten Mai und November, wenn die Wege kaum begangen sind und sich ein Ausflug in die alpine Landschaft ohne Gedränge genießen lässt.

 

Lesetipp: Einen ausführlichen Reisebericht zu den Sextner Dolomiten mit Anreisetipps, Wanderempfehlungen und kulinarischen Hinweisen hat der Bayerische Rundfunk zusammengestellt.

 

Für wen lohnt sich die Region?

Die Dolomitenregion Drei Zinnen richtet sich nicht an eine einzige Zielgruppe. Ob Bergsteiger, Familie mit kleinen Kindern oder jemand, der schlicht Ruhe und frische Luft braucht – das Hochpustertal liefert für jeden etwas. Die Mischung aus Weltnaturerbe, abwechslungsreichen Outdoor-Möglichkeiten und einer gewachsenen Wellnesstradition macht die Gegend zu einem der vielseitigsten Reiseziele in den Alpen.

 

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