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Stadtrundgang

Vaihingen - eine alte Stadt mit großer Zukunft. Eine wechselhafte Geschichte hat Ihr Gesicht geprägt.

Dreiklang

Der Marktplatz mit seiner Fußgängerzone eignet sich als Ausgangspunkt für unseren Rundgang phantastisch. Das Rathaus, die dahinter aufragende Stadtkirche und das Schloß Kaltenstein sind mit einem Blick erfaßbar und bilden den sogenannten 'Vaihinger Dreiklang'. Viele stattliche Häuser verschiedener Epochen, in denen heute größtenteils Geschäfte untergebracht sind runden den Eindruck vom Marktplatz ab. Der große Brunnen auf dem Marktplatz wurde vom Bildhauer Fritz von Graevenitz geschaffen. Die Brunnenfigur, ein bronzener gekrönter Löwe erinnert an das Wappentier der Grafen von Vaihingen. Die Inschrift am Brunnen lautet: 'Laßet die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen'.

 

Nun vom Marktplatz, vorbei an der Weinstube am Markt, gelangen Sie in eine kleine Gasse 'An der Stadtmauer' und über zwei schmale Treppen in die Bädergasse. Wenn wir uns links halten führt uns der Weg zu einem plump wirkenden Turm, dem Pulverturm. Er diente als Pulvermagazin, Gefängnis und Schlachthaus.

 

Kurz dahinter biegen wir in die Spitalgasse ein. Hier befand sich in der Hausnummer 13 das Armenhaus. Das Sandsteinportal hat eine Inschift. Das Spital wurde bereits 1414 mit einem Privileg Papst Gregors XII gegründet.

 

Das Stadtarchiv befindet sich schräg gegenüber. Wenn wir unseren Weg nach oben fortsetzen, gelangen wir in die Stuttgarter Str. Auf einer kleinen Anhöhe sehen wir die bis in die Romantik zurückreichende Peterskirche. Im Dachgeschoß der verschiedentlich genutzten Kirche befindet sich heute das Städtische Museum (geöffnet im 1. Sonntag im Monat von 14.00-16.00 Uhr). Wenn wir zur Peterskirche hochsteigen kommen wir über die Franckstraße, vorbei an der AOK und dem Arbeitsamt, dann links in die Grabenstraße und sehen den Haspelturm. Auch die Turmstraße führt uns zum Haspelturm, dem ältesten Turm Vaihingens. In seinem Obergeschoß stand früher eine Haspel, eine Seilwinde, mit der Gefangene in ein etwa sechs Meter tiefer gelegenes Verließ hinabgelassen wurden.

 

Kaltenstein

 

Entlang der Grabenstraße kommen wir auf direktem Weg zum Schloß Kaltenstein. Das Schloß, im 11. Jahrhundert erstmals erwähnt hat eine bewegte Vergangenheit hinter sich und dient heute als Standort eines Christlichen Jugenddorfs. Vom Schloß aus hat man einen herrlichen Blick über diese abwechslungsreiche Landschaft. Den Abstieg versüßt uns der Anblick von Weingärten, überwucherten Wegabschnitten und dem Rauschen der Enz.

 

Angekommen in der Mühlgasse erwartet uns eine Häuserreihe, die den Stadtbrand von 1693 überdauert hat. Als nächstes Ziel steuern wir die evangelische Stadtkirche an. Nach den Bränden des 17. Jahrhunderts wurde sie wieder aufgebaut, Teile am Südeingang sind aus dem 16. Jahrhundert erhalten geblieben. Bevor wir uns zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren, machen wir noch einen kleinen Abstecher in die Oberamteigasse. Hier wurde der in Vaihingen 1760 festgenommene Friedrich Schwan aus Ebersbach an der Fils, besser bekannt als 'Sonnenwirtle', ein berüchtigter Räuber und Mörder verhört und hingerichtet.

 

Wenn Sie unsere Stadt besuchen, sollten Sie noch weitere Sehenswürdigkeiten auf Ihr Besuchsprogramm setzen, z. B. die 'Villa Clara' (erbaut von Karl Ezel, der damals schon einen Steinhauerbetrieb hatte).

 

Schauen macht durstig, in diesem Sinn sollten Sie sich jetzt einen Wein aus der Gegend oder ein Ensinger Mineralwasser gönnen. Die Ensinger Mineral-Heilquellen gibt es seit 1952. Sie sind noch heute in Familienbesitz.