Vor- und Nachteile des Lebens in Stadt oder Land

 

Seit 2008 leben weltweit mehr Menschen in der Stadt, als auf dem Land. Und in Deutschland ist das genauso. In der Bundesrepublik leben gerade mal fünf Prozent der Bevölkerung auf dem Land, also etwa vier Millionen Menschen. Die restlichen 95 Prozent leben in den Städten und den Großstädten. Das Leben in der Stadt ist in. Da ist was los, da geht es zur Sache. Das coole an der Großstadt ist das Freizeitangebot, die Kultur, Theater, Kino, Ausgehen. Viele Menschen sind hier unterwegs, jede Menge junge Leute. Wer Multikulti mag, ist hier richtig und immer wieder lernt man neue Leute kennen. Das Leben in der Stadt bietet viele Vorteile. Man kann sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell überall hin bewegen, ins Kino mit dem Bus, an die Uni mit der U-Bahn und noch umweltfreundlicher geht es mit dem Fahrrad. Man hat bessere Einkausmöglichkeiten als auf dem Land. Da hat man einen guten Job und nach einem Jobwechsel zieht man in die nächste Stadt. Wie das am besten geht, zeigt wie Sie entspannt und sicher von Hamburg nach Berlin umziehen. Und haben Sie Ihren Schlüssel verloren oder Ihr Handy liegengelassen? Der Global Lost & Found Service ist ein Online Fundbüro, das den Eigentümer beim Fund eines verlorenen Gegenstandes per E-Mail informiert, auch bei einem Schlüsselverlust bei Mietern.

 

U-Bahn-Station HafenCity in Hamburg

U-Bahn-Station HafenCity in Hamburg – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Pro und Contra

Städte wirken wie Magneten auf die Menschen, obwohl die Mieten steigen und die urbane Dichte zunimmt. Die Menschen ziehen aber nicht nur vom Land in die Stadt, sondern mittlerweile auch wieder umgekehrt von der Stadt aufs Land. Der Grund sind unter anderen unattraktive Innenstädte und hohe Miet- und Baupreise. Die Mietpreise in deutschen Städten können regional sehr stark schwanken. So liegt der durchschnittliche Mietpreis für Duisburg bei 5,81 EUR, in Leipzig bei 7,01 EUR und in Hamburg bei 12,38 EUR pro Quadratmeter. Alte Gebäude vertreiben viele Anwohner in äussere Stadtteile, Vororte oder sogar wieder aufs Land. Das nennt man Stadtflucht.

 

Weitere Nachteile des Stadtlebens sind die vielen Verkehrsstaus, auch in den Innenstädten. Smog und Lärm prägen leider das Stadtbild immer noch und machen viele Menschen krank. Auch psychisch, denn man lebt anonymer, und 80 Prozent der Städter kennen ihre Nachbarn nicht. Unter Angst und Depressionen leiden Städter 40 Prozent häufiger als Landbewohner.

 

Die Vorteile des Lebens in den ländlichen Regionen liegen aber auch klar auf der Hand. Das Leben ist preiswerter, die Luft ist sauberer, meist in einer herrlichen Natur, mit viel Raum, Ruhe und Gelassenheit. Und es gibt weniger Kriminalität. Die sozialen Bindungen sind größer und verlässlicher. Es entstehen ausserdem mehr sinnhafte Gemeinschaften unter den Bewohnern, natürlich auch durch das fehlende Freizeitangebot. Und die Landbewohner reagieren weniger sensibel auf Stress als die Städter, wenn man einschlägigen Studien Glauben schenkt.

 

Landleben

Landleben – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

4. Juli 2018     >> Zurück zum Archiv