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Was ist ein Aktiendepot und wie funktioniert es?

Wer in Aktien, Anleihen, festverzinste Papiere oder Fonds investieren will, der benötigt ein Aktiendepot. Mit dem Depot kann man unter anderem das Vermögen verwalten sowie Käufe und Verkäufe durchführen. Doch bevor man sich für einen Broker entscheidet, ist ein Vergleich durchzuführen. Nur so kann man dann für sich das beste Aktiendepot finden.

 

Chart

Chart – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Leistungen berücksichtigen

Wichtig ist, dass man im Zuge des Vergleichs nicht nur auf die Kosten achtet, sondern auch einen Blick auf das Leistungsangebot wirft. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass es sehr wohl einen Unterschied ausmacht, ob man sein Depot bei einer Filialbank hat oder die Dienste eines Discountbrokers nutzt. Während man für Aktiendepots bei Filialbanken oft eine gar nicht so geringe Depotgebühr bezahlen muss, bieten Discountbroker oft kostenlose Depots an. Das macht sich jedoch im Leistungsangebot bemerkbar: Während man in der Filialbank einen eigenen Betreuer an seine Seite gestellt bekommt, der sodann mit Rat und Tat zur Seite steht, ist man bei einem Discountbroker auf sich alleine gestellt.

 

Möchte man keine Hilfe, so ist es ratsam, sich näher mit den Aktiendepots der Discountbroker zu befassen. Wer hingegen einen persönlichen Berater an seiner Seite wünscht, der sollte sich vorwiegend mit den Angeboten der Filialbanken auseinandersetzen.

 

Nur nicht die Orderkosten aus den Augen verlieren

Letztlich geht es aber nicht nur um die Depotgebühren, sondern auch um die Orderkosten. Investiert man 1.000 Euro, so liegt die Preisspanne zwischen 5 Euro und 50 Euro. Das liegt auch an der Einstellung des Anbieters - will dieser von Anfang an nur erfahrene Investoren, die auch das entsprechende Geld investieren, oder möchte man in weiterer Folge auch Kleinaktionäre ansprechen?

 

Einige Broker verlangen etwa keinen Fixpreis - hier ergibt sich die Gebühr auf Grundlage des Transaktionswertes. Das heißt, vom Transaktionswert werden sodann um die 0,23 Prozent an Gebühren abgezogen. Jedoch mag auch der Fixpreis interessant sein, sofern man hohe Summen investiert. Einige Broker bieten hier sehr attraktive Konditionen an - beispielsweise Fixpreise zwischen 5 Euro und 10 Euro.

 

Gebühren nagen an den Gewinnen. Das heißt, man sollte sich ganz genau mit den Konditionen auseinandersetzen, sodass es gar nicht erst zu bösen Überraschungen kommen kann.

 

Was passiert nach der Depoteröffnung?

Hat man sich für einen Anbieter entschieden und ein Aktiendepot eröffnet, so wird man wenige Tage später die Zugangsdaten per Post übermittelt bekommen. Nun ist es erforderlich, die zu investierende Summe auf das Verrechnungskonto zu überweisen. Über das Verrechnungskonto des Brokers werden dann Aktien gekauft.

 

Hat man sich für eine Aktiengesellschaft entschieden und sodann Anteile erworben, so wird der investierte Betrag - inklusive den Transaktionskosten - vom Verrechnungskonto abgebucht. Werden Aktien wieder verkauft, so kommt es zur Gutschrift auf dem Verrechnungskonto - abzüglich der allfälligen Gebühren. Auf dem Verrechnungskonto werden auch Dividenden gutgeschrieben.

 

Da die Wertpapiere treuhänderisch verwaltet werden, muss man keine Sorge haben, wenn der Anbieter Insolvenz anmeldet. Denn der Anspruch auf die Anteile, die man erworben hat, bleibt bestehen. Das Aktiendepot ist daher genauso sicher wie das Bankschließfach.

 

Euro

Euro – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Wer unzufrieden ist, sollte den Anbieter wechseln

Wächst mit der Zeit die Unzufriedenheit, so etwa, weil man letztlich zu hohe Gebühren bezahlen muss oder der Service nicht zufriedenstellend ist, so kann es ratsam sein, einen Brokerwechsel durchzuführen. Viele Anleger haben hier jedoch Bedenken - einerseits, weil man hohe Kosten befürchtet, andererseits, weil man glaubt, der Brokerwechsel würde einen enormen Aufwand verursachen. Doch ein Brokerwechsel stellt keine großartige Herausforderung dar.

 

Man muss etwa keine Angst vor Kosten haben - laut Gesetz darf der Brokerwechsel nämlich keine Kosten verursachen. Das heißt, der Depotübertrag ist kostenlos.

 

Hat man einen anderen Broker gefunden, so ist hier zu Beginn ein Aktiendepot zu eröffnen. Während des Anmeldeprozesses wird man vermutlich gefragt, ob es bereits ein bestehendes Depot gibt bzw. ob man einen Depotübertrag wünscht. In der Regel dauert der Übertrag zwei Wochen.

 

Wer also mit dem Angebot seines Brokers unzufrieden ist, sollte sehr wohl mit dem Gedanken spielen, den Anbieter zu wechseln.

 

14. Mai 2020     >> Zurück zum Archiv

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