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Was muss beim Kauf eines Sonnensegels beachtet werden?

Die nächste Gartensaison steht bereits in den Startlöchern. Viele Menschen setzen bei ihrer Gartengestaltung immer häufiger auf ein tolles Sonnensegel auf dem Balkon, anstatt einer herkömmlichen Markise. Allerdings gibt es bei dem Kauf des Sonnenschutzes einige Punkte zu beachten. Welche das sind, wird im folgenden Ratgeber erläutert.

 

Sonnen-Segel kaufen - Worauf muss hierbei geachtet werden?

Nicht nur die Optik des Sonnenschutzes spielt eine Rolle, sondern natürlich ebenso die Qualität. Ausschlaggebend ist hier allerdings auch, ob der Sonnenschutz nur für eine kurze Zeit unterwegs eingesetzt werden soll, wie beispielsweise auf dem Rasen oder am Strand. In diesem Fall sind die praktischen Segel bereits für Preise unter 30 Euro zu bekommen.

 

Wenn allerdings Wert auf eine gewisse Größe, Langlebigkeit, Wetterbeständigkeit und UV-Schutz gelegt wird, können die Preise gerne etwas höher ausfallen. Soll das Segel zum festen Bestandteil des heimischen Gartens werden, dann sollte auf diese Kriterien in jedem Fall geachtet werden. Die Preise für Segel mit einer hochwertigen Verarbeitung und einem Durchmesser von rund drei Metern Größe, liegen bei circa 300 Euro.

 

Sonnensegel am Strand

Sonnensegel am Strand – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Die Materialien des Segels

Geachtet werden sollte vor allem darauf, dass die Ösen des Segels metallverstärkt sind und das Material hochwertig ist. Darüber hinaus sollten die äußeren Kanten des Segels gutverstärkt sein. Nur so kann bei stärkerem Wind für eine optimale Verteilung der Kräfte gesorgt werden. Vor dem Kauf ist die Überlegung anzustellen, ob das Segel lediglich vor der Einstrahlung der Sonne schützen soll, oder es ebenfalls bei Regen einen trockenen Unterschlupf darstellen soll. Die Modelle, die nur auf den Schutz gegen die Sonneneinstrahlung ausgerichtet sind, bestehen oft aus einem Gewebe, dass an ein Netz erinnert.

 

Soll das Segel allerdings auch gegen Regen schützen, dann sollte bei der Montage beachtet werden, dass es mit einer Mindestneigung von circa 20 Grad angebracht wird. Nur so kann das Wasser verlässlich abfließen und es entsteht kein unschöner "Wassersack", der unter Umständen sogar Schäden an dem Segel hervorrufen könnte.

 

Unter anderem wird der Stoff der Segel aus Polyacryl, Polyethylen oder Polyester gefertigt. Abhängig von ihrer individuellen Dichte können diese Materialien über verschiedene Lichtschutzfaktoren verfügen. Außerdem sind sie als schmutz- oder wasserabweisende und lichtechten Ausführungen erhältlich. Im Durchschnitt betragen die Lichtschutzfaktoren, welche die meisten Sonnensegelmodelle aufweisen, zwischen 50 und 80, nach dem UV Standard 801. Bei einem Kauf sollte jedoch stets darauf geachtet werden, dass der Lichtschutz mit der Zeit durch die Abnutzung wegen der Wettereinflüsse abnehmen kann.

 

Abhängig von der gewählten Form der Montage, sollte auf Stangen, Karabinerhaken, Seilspanner, Seilklemmen und Schäkel gesetzt werden, die stabil und rostfrei sind. Diese Komponenten für das Segel sind in Edelstahl, bemaltem, feuerverzinkten Stahl und Aluminium erhältlich.

 

Auch das Material und die Qualität des Seils des Segels sollte im Auge behalten werden. Seile, die aus Edelstahl gefertigt sind, weisen eine sehr hohe Reißfestigkeit auf, wodurch die Langlebigkeit und auch die Sicherheit im Umgang mit dem Segel erhöht wird.

 

Die Montagearten des Sonnenschutzsegels

Es ist sowohl möglich, die Sonnenschutzsegel an einem Balken, Mauer, oder an der Seite der Hauswand zu montieren. Eine andere beliebte Art der Montage ist das freie Aufstellen mit Pfosten, Masten oder Stangen.

 

Um einen Balkon oder eine Terrasse mit Schatten zu versorgen, ist es empfehlenswert, den Sonnenschutz an der Hauswand anzubringen. Benötigt werden dazu entweder Ankerplatten (bei sehr großen Modellen) oder Wandösen. Wenn nicht sicher ist, ob das Mauerwerk oder der generelle Befestigungsgrund genug Stabilität für die Montage aufweist, sollte die Hilfe eines Fachmannes in Anspruch genommen werden.

 

Wenn das Sonnenschutzsegel frei im Garten platziert werden soll, dann ist dies durch den Einsatz von Pfosten, Masten oder Stangen möglich. Die Rohre sind mit Augbolzen oder Fenderösen ausgestattet, um das Befestigungsmaterial zu fixieren. Damit eine ausreichende Stabilität geschaffen wird, ist ein tragfähiges Fundament nötig. Die Masten und Stangen werden dazu gemeinsam mit den passenden Bodenhülsen in der Erde einbetoniert. Entgegen der Zugrichtung muss dabei ein Neigungswinkel von zehn Grad beachtet werden.

 

Die Auswahl an unterschiedlichen Sonnenschutzsegeln im Internet ist natürlich groß. Allerdings ist es empfehlenswerter, das Segel bei einem lokalen Fachhändler zu erwerben. Hier steht die persönliche Betreuung und umfassende Beratung abgestimmt auf die individuelle Situation im Vordergrund. Ärgerliche Fehlkäufe und Fehlinstallationen lassen sich so vermeiden.

 

11. Februar 2020     >> Zurück zum Archiv

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