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Zwischen Weser, Altstadt und neuen Quartieren: Wie man als Haushalt den passenden Wohnort in Bremen findet

26. Januar 2026

 

Bremen bietet auf vergleichsweise kompakter Fläche eine große Vielfalt an Stadtteilen, von lebhaften Szenevierteln bis zu eher dörflich geprägten Ortsteilen. Wer eine Wohnung oder ein Haus sucht, steht daher vor der Aufgabe, Lagequalität, Miete oder Kaufpreis und den eigenen Alltag sinnvoll miteinander zu verbinden.

 

Häuser in Bremen

Häuser in Bremen – Bild von Tom auf Pixabay

 

Was unterschiedliche Bremer Stadtteile auszeichnet

Die Innenstadt mit Altstadt, Bahnhofsvorstadt und dem sogenannten „Viertel“ rund um Steintor und Ostertor ist geprägt von dichter Bebauung, kurzen Wegen und einem hohen Angebot an Gastronomie, Kultur und Einkaufsmöglichkeiten. Die Mieten liegen hier über dem Bremer Durchschnitt, etwa zwischen 12 und 14 Euro pro Quadratmeter, je nach Mikrolage und Wohnfläche. Für Haushalte, die eine urbane Umgebung mit Fußwege-Distanzen zu vielen Zielen schätzen, kann diese Lage interessant sein, während ruhesuchende Familien dort eher weniger angesprochen sind.

 

Schwachhausen nördlich der City gilt als eher gehobene Wohngegend mit vielen Altbremer Häusern, Grünflächen und guter Anbindung. Der Bürgerpark und der Stadtwald bieten Erholungsmöglichkeiten, gleichzeitig sind Innenstadt und Universität gut erreichbar. Mieten und Kaufpreise liegen hier über dem Durchschnitt, was sich in einer Einstufung als gute Wohnlage widerspiegelt. Die Neustadt südlich der Weser kombinert Altbremer Flair, ein breites Kulturangebot und Nähe zum Fluss, mit einer Mischung aus belebten und ruhigeren Straßenzügen.

 

In Stadtteilen wie Walle oder der westlichen Vorstadt treffen historische Wohnquartiere auf ehemalige Hafen- und Gewerbeflächen, die sich zu neuen Wohn- und Arbeitsquartieren entwickeln. Die Überseestadt als jüngeres Entwicklungsgebiet entlang der Weser bietet moderne Neubauwohnungen, Büros und Gastronomie und weist im stadtweiten Mietspiegel mit etwa 14 Euro pro Quadratmeter eine der höheren Durchschnittsmieten auf. Deutlich günstigere Mieten finden sich dagegen in nördlichen und peripheren Stadtteilen wie Vegesack, Oslebshausen oder Strom, die stärker von Einfamilienhausgebieten und teilweise ländlichen Strukturen geprägt sind. Ein regional erfahrener Immobilienexperte in Bremen kann noch mehr Infos über Stadtteilprofile, Mietspiegel und Preisentwicklung liefern.

 

Wichtige Auswahlkriterien für den Wohnstandort

Neben dem reinen Preis spielen mehrere Kriterien eine Rolle, wenn Haushalte einen passenden Stadtteil auswählen. Oft genannte Faktoren sind:

  • Infrastruktur im Alltag, etwa Nähe zu Supermärkten, medizinischer Versorgung, Kitas und Schulen
  • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Erreichbarkeit von Arbeitsplatz oder Hochschulen
  • Grün- und Freiflächen für Erholung, Sport und Kinder
  • subjektives Sicherheitsgefühl und Nachbarschaftsstruktur

 

Für Familien steht häufig die Verbindung von Wohnumfeld und Bildungsangeboten im Vordergrund. Nähe zu Grundschulen, weiterführenden Schulen und Spiel- oder Sportflächen wirkt sich direkt auf den Tagesablauf aus. Studierende und Auszubildende achten dagegen stärker auf ÖPNV-Anbindung und Mietniveau. Untersuchungen zur Wohnsituation Bremer Studierender zeigen etwa, dass Viertel wie die Östliche Vorstadt, Schwachhausen und Walle aufgrund der Kombination aus Erreichbarkeit, Kulturangebot und gemischten Wohnformen beliebt sind, trotz teils höherer Quadratmeterpreise.

 

Auch die zukünftige Entwicklung eines Quartiers ist relevant. Läuft ein Stadtentwicklungsprojekt, etwa Nachverdichtung, die Umnutzung von Industrieflächen oder der Bau neuer Straßen, kann dies die Wohnqualität mittelfristig verbessern, aber während der Bauphase Mehrbelastungen mit sich bringen.

 

Unterstützung bei der Einordnung von Lage, Preis und Perspektive

Die Bewertung einer konkreten Adresse geht über die Einschätzung des Stadtteils hinaus. Innerhalb eines Bezirks unterscheiden sich Straßenzüge deutlich, etwa durch Verkehrslage, Abstand zu Grünflächen, Gebäudestruktur und Lärmbelastung. Kriterienkataloge zur Wohnlage unterscheiden häufig zwischen einfacher, mittlerer und guter Lage, basierend auf Faktoren wie Gebäudebestand, Pflegezustand, Grünanteil, Erschließung und Versorgung.

 

Wer eine Mietwohnung sucht, kann Mietspiegel und Online-Tools nutzen, um die ortsübliche Vergleichsmiete im Auge zu behalten und Mieterhöhungen einzuordnen. Für Kaufinteressierte lohnt der Blick auf historische Preisverläufe, Angebot-Nachfrage-Verhältnisse und geplante Infrastrukturprojekte, etwa neue Straßenbahnlinien oder Schulbauten, die sich langfristig auf Lagequalität und Wertentwicklung auswirken können.

 

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