Wohin geht es 2026? Deutsche planen bereits ihren Urlaub
17. Dezember 2025
Sieht man sich die aktuellen Umfragen zum Reisejahr 2026 an, so deutet vieles darauf hin, dass sich das Urlaubsverhalten der Deutschen spürbar verändern wird. So scheint die frühzeitige Planung Last Minute abzulösen und zum neuen Standard zu werden. Zudem interessieren sich immer mehr Deutsche für Fernreisen. Die Mischung aus neuen Trends, veränderten Prioritäten und wachsender Abenteuerlust kann 2026 zu einem besonderen Reisejahr machen.

Urlaub Foto von Darren Lawrence: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-im-schwarzen-und-braunen-bikini-der-auf-braunem-holzernen-dock-sitzt-3822113/
Seit September wird schon der Urlaub 2026 geplant
Der Blick auf die Ergebnisse verschiedener Reiseumfragen zeigt ganz klar, dass bereits ein Großteil der Menschen in Deutschland den Urlaub für das Jahr 2026 schon frühzeitig organisiert haben: 68 Prozent haben bereits im September mit der Planung ihrer nächsten großen Reise begonnen - somit direkt nach dem Sommerurlaub. Noch vor dem Jahresende informieren sich viele Deutsche über mögliche Destinationen, Reisezeiträume und Hotels, weshalb hier auch recht bald klar wird, welche Länder zu den Reisetrends gehören.
Natürlich spielen auch finanzielle Überlegungen mit. Denn viele Reisende wissen, dass frühes Buchen oft mit attraktiveren Konditionen einhergeht. Last Minute ist heutzutage nicht mehr so preiswert, wie das früher einmal war.
Die Lust auf große Reisen wird größer
Parallel zu diesem Frühbuchertrend wächst die Begeisterung für Fernreisen. Sieht man sich die Ergebnisse der von Skyscanner in Auftrag gegebenen Studie an, so wollen 58 Prozent der Befragten innerhalb des nächsten Jahres eine Reise in eine weit entfernte Region unternehmen.
Auffällig ist der klare Paradigmenwechsel: 69 Prozent der Reisenden wollen sich auf einen großen Jahresurlaub konzentrieren, anstatt 2026 mehrere Kurzreisen über das Jahr zu verteilen. Man will intensive Eindrücke erleben und längere Pausen vom Alltag.
Als stärkste Fernreisedestination 2026 hat sich Asien etabliert. 32 Prozent der Befragten haben angegeben, sie würden in ein asiatisches Land reisen wollen. Zu den beliebtesten Zielen gehören Thailand sowie Japan. Nordamerika ist mit 25 Prozent auf dem zweiten Platz gelandet und bleibt damit eine der stabilsten Reisedestinationen. Dahinter folgen Mittelamerika und die Karibik mit zusammen 21 Prozent, während Afrika 17 Prozent erreicht. Hier sticht vor allem Südafrika hervor: Der Kruger Nationalpark, die Garden Route oder auch Kapstadt sind beliebte Sehenswürdigkeiten. Zudem gibt es mit dem Grand West Casino in Goodwood bei Kapstadt auch eines der größten Casinos des Landes. Wer also das Glück auf die Probe stellen will, kommt hier auf seine Kosten. Tipp: Online üben. Es gibt viele Online Casinos, in denen man echtes Geld gewinnen kann. Hier kann man dann vorab Strategien ausprobieren und gegebenenfalls optimieren, bevor man auf der Urlaubsreise das Glück im Casino testen will.
Australien und Ozeanien kommen auf 14 Prozent, Südamerika und der Nahe Osten sind bereits etwas abgeschlagen und kommen jeweils auf 11 Prozent. 7 Prozent sind unentschlossen.
Klassiker bleiben gefragt: Pauschalreisende setzen auf Bewährtes
Auch wenn die Sehnsucht nach Fernreisen immer größer wird, so gibt es noch immer viele Deutsche, die klassische Pauschalreisende sind. Die Favoriten im Jahr 2026: Griechenland, Spanien, die Türkei und Ägypten. Wer Wert auf Infrastruktur, Strandnähe und ein breites Freizeitangebot legt, das alles noch in einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis, wird auch im kommenden Jahr eines der „typischen Reiseländer“ wählen. Die Mischung aus Erholung, verlässlichem Wetter und vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten sorgt dafür, dass diese Länder eine unverändert starke Nachfrage haben.
Unerwartete Aufsteiger: Das sind die neuen Geheimtipps 2026
Neben den etablierten Klassikern erlebt eine Reihe weniger bekannter Destinationen eine deutliche Nachfrage. Mehrere Umfrageergebnisse haben klar aufgezeigt, dass es eine immer größer werdende Gruppe an Menschen gibt, die sich für Norwegen, Finnland, Sierra Leone, die Galapagos-Inseln sowie Georgien und Albanien interessieren.
Vor allem Albanien hat sich innerhalb kurzer Zeit von einem wahren Geheimtipp zu einem Trendziel entwickelt. Die Küste am Ionischen Meer, ursprüngliche Bergregionen und eine bemerkenswert gastfreundliche Kultur sorgen in der Kombination dafür, dass immer mehr Reisende das Land als Alternative zu den klassisch mediterranen Reisezielen betrachten.
Die Galapagos-Inseln werden hingegen als Paradies für Naturreisende bezeichnet, während Sierra Leone mit seiner unberührten Küste und aufstrebender Tourismusentwicklung zunehmend internationale Aufmerksamkeit erhält. Finnland punktet hingegen mit einer Mischung aus Natur, Ruhe und moderner Designkultur. Das Highlight: Lappland. Schließlich kann man in Rovaniemi sogar den Weihnachtsmann besuchen.


