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Wohnsicherheit in Hamburg: Das sollten Sie wissen

15. Januar 2021

 

In der Bundesrepublik liegt die Zahl der Einbrüche erfreulicherweise auf dem niedrigsten Stand seit langem. Bewohner der beliebten Hansestadt Hamburg fragen sich allerdings, wie sich die Lage speziell in ihrer Stadt gestaltet.

 

Auch in Hamburg hat es, wie im Bundesdurchschnitt auch, in den vergangenen Jahren immer weniger Einbrüche gegeben. Diejenigen, die sich trotzdem mithilfe moderner Schließ- und Sicherheitstechnik gegen ungebetene Gäste effektiv schützen möchten, sollten sich an den Schlüsseldienst Hamburg wenden.

 

Wie sich die Wohnsicherheit in Hamburg im Detail gestaltet, zeigt der folgende Beitrag.

 

Hamburg mit Sankt Katharinen Kirche

Hamburg mit Sankt Katharinen Kirche – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Die Entwicklung der Einbruchszahlen in Hamburg

Im Vergleich zu dem deutschen Durchschnitt werden in Osnabrück, Bremen, Bremerhaven und auch in Hamburg noch recht viele Wohnungen aufgebrochen. Als die Einbruchsdelikte in Hamburg im Jahr 2015 massiv anstiegen, wurde eine Sonderkommission ins Leben gerufen, die gegen Einbrechergruppen und professionelle Serientäter vorgeht.

 

Im Laufe der Jahre scheint dieses Konzept Wirkung zu zeigen. Gegenüber dem Vorjahr konnte ein Rückgang im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls von mehr als 20 Prozent festgestellt werden. Die Zahlen sanken auf 4.601 Fälle – dies ergibt ganze 1.168 Einbruchsdelikte weniger. Die genannten Werte bilden sogar einen historischen Tiefstand.

 

Allerdings sank die Aufklärungsquote bei den noch stattfindenden Wohnungseinbruchdiebstählen ebenfalls. Erschwert wird die Aufklärung der Delikte vor allem, weil der Großteil der Täter nicht aus Hamburg stammt. Es handelt sich in vielen Fällen um Täter, die reisen und professionell in Gruppen agieren. Nach den Einbrüchen verlassen diese die Stadt in der Regel sofort wieder. Von den 306 bekannten Tatverdächtigen stammen weniger als die Hälfte aus Hamburg.

 

Dennoch wird der Wohnungseinbruchdiebstahl in Hamburg durch die Sonderkommission weiterhin priorisiert bekämpft. Die Bekämpfung ist damit mit sehr hohen Standards ausgerichtet. Im Fokus steht die enge Zusammenarbeit zwischen operativen Kräften, Ermittlern und Auswertern sowie weiteren Dienststellen im Aus- und Inland. Unverändert bleibt auch die Personalstärke, die zur Verfügung steht, um wirkungsvoll gegen die Einbrecher vorzugehen.

 

Die beliebtesten Einbruchszeiträume

Viele Menschen nehmen an, dass Einbrüche vor allem in den Abend- beziehungsweise Nachtstunden passieren. Dies ist allerdings falsch. Die meisten Einbrüche passieren während des Tages, an den Wochenenden oder am frühen Abend. Ebenfalls einer großen Beliebtheit bei den Einbrechern erfreuen sich Feiertage.

 

Fast 42 Prozent aller Einbrüche werden durch Tageswohnungseinbrecher ausgeübt. Sobald die Leute ihre Wohnung verlassen, um zur Arbeit zu gehen, steigt somit das Einbruchsrisiko stark an. Nur 3,6 Prozent der Einbrüche passieren zwischen acht und zehn Uhr am Morgen, 13,6 Prozent finden zwischen zehn und zwölf Uhr mittags statt. Dadurch wird klar, dass Einbrüche vor allem dann ausgeübt werden, wenn die Bewohner nicht zuhause sind. Generell lässt sich so festhalten, dass Einbrüche am häufigsten in der Zeit von zehn Uhr morgens und 20 Uhr abends passieren.

 

Die beliebtesten Monate für die Einbrecher sind dabei Oktober, November und Dezember. In der dunklen Jahreszeit können sie leichter erkennen, ob eine Wohnung oder ein Haus verlassen ist – beispielsweise, weil kein Licht zu sehen ist. Auch das Risiko entdeckt zu werden, ist im Dunkeln wesentlich geringer. Die Einbrecher können sich dann besser verstecken und ohne erkannt zu werden, flüchten. Die Statistiken bestätigen daher nicht, dass die Urlaubszeit im Sommer besonders gerne von Einbrechern ausgenutzt wird.

 

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