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Wohnungsauflösung – wertvolle Stücke erkennen

In einem Haushalt befinden sich oft verborgene Schätze und vor der Entrümpelung sich die ganze Wohnung genau anzusehen, lohnt sich.

 

Oft bedeutet es eine Menge Wehmut, wenn ein Haushalt aufgelöst werden muss. Besonders schwer fällt es, den Besitz eines verstorbenen Verwandten abzugeben. Was man aber nicht selbst verwenden kann, muss nicht auf dem Müll landen. Überraschend vieles lässt sich verkaufen oder vielleicht an ein Museum abgeben. Diese Lösung bietet sich vor allem an, wenn man möchte, dass der Besitz des Verwandten ordentlich verwahrt und vielleicht einmal im Rahmen von politischer oder historischen Bildungsarbeit gezeigt werden soll.

 

Besonders in wohlhabenden Städten sammeln sich Schätze in Wohnungen an und wenn es um Entrümpelungen in Düsseldorf, München oder Baden-Baden geht, ist man überrascht, was sich alles in einem Haushalt finden lässt.

 

Flohmarkt

Flohmarkt – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Das Glück eines jeden, der einen über Jahre oder Jahrzehnte gewachsenen Haushalt auflösen soll, ist, dass es Sammler für alles gibt. Selbst Rührgeräte sind auf Ebay oder Flohmärkten noch Gold wert. Kurz und bündig: Alles in einem Haushalt ist mit einem bisschen Geduld und Überlegung noch verkäuflich oder zumindest verwertbar.

 

Erlöse versprechen vor allem Bilder, Schmuck, Möbel und Porzellan. Besonders kleine Teile wie Schmuckstücke, Bestecke oder Küchenutensilien sind leicht zu verkaufen. Am einfachsten – und oft ohne nennenswerte Einbußen in den Verkaufserlösen – sind solche Stücke in Konvoluten zu verkaufen. Hier ist das Interesse möglicher Käufer größer. Vor allem alles aus der Gründerzeit zwischen 1880 und 1910 verkaufen sich auch unscheinbare Küchengeräte gut. Alltagsgegenstände aus der DDR sind heute ebenfalls heiß begehrt.

 

Bei Möbeln sind Antiquitäten des Klassizismus oder des Biedermeier dauerhaft gefragt und wertvoll genug, dass sich eine Restauration durch den Fachmann lohnt. Möbel im Bauhausstil aus den 20er Jahren sind ebenfalls heiß begehrt – selbst altmodische Küchenschränke sind gut verkäuflich. Zunehmend werden Möbel aus den 50er Jahren – die bis vor kurzen noch als die ultimativen Design-Sünden verlacht waren – gesucht. Ein gut erhaltener Nierentisch ist heute teurer als ein neuer Tisch aus einem Möbelhaus. Das gute an Möbeln: Viele Menschen haben die Bereitschaft und die Geschicklichkeit auch gebrauchte Möbel aufzuarbeiten. Auch verwohnte Möbel lassen sich upcyceln – und umweltbewusst wiederverwenden.

 

Unscheinbare Gegenstände nicht wegwerfen

In den meisten Haushalten muss eigentlich nichts weggeworfen werden. Überraschend hohe Einnahmen können Sie mit altem Spielzeug erzielen – besonders wenn die Originalverpackung noch vorhanden ist. Dann sind alte Spielzeuge wie Autos, Puppen, Eisenbahnen noch gut verkäuflich. Selbst die Einrichtung von alten Puppenhäusern ist Bares wert. Hier gilt bei gleichem konservatorischen Zustand: Je älter, desto wertvoller. Ein 100 Jahre altes Puppenhaus ist fast zu wertvoll um es zu verkaufen. Hier wäre ein Museum für Alltagsgeschichte oder ein Spielzeugmuseum ein dankbarer Abnehmer, der sicherstellen kann, dass ein solches Schmuckstück fachmännisch konserviert und der Nachwelt erhalten bleiben kann.

 

Mit dem Inhalt einem über die Zeit gewachsenen Haushalt kann nicht nur Geld verdient werden – sondern auch viel Gutes getan werden. Die Sparten der Museen, die in Frage kommen sind vielfältig. Gegenwärtig entstehen in den meisten Bundesländern neue Museen, die die Geschichte des Bundeslandes präsentieren wollen und entsprechende Sammlungen zur Alltagsgeschichte der Menschen aufbauen. Hier finden sich für alle möglichen Objekte Abnehmer, wenn sich am potentiellen Exponat eine Geschichte erzählen lässt.

 

Eine andere Möglichkeit mit dem eigenen Besitz oder dem von verstorbenen Verwandten Gutes zu tun und anderen Menschen eine Freude zu bereiten sind Nachbarschaftshilfen, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Einrichtungen wie Caritas, Diakonie oder die Arbeiterwohlfahrt AWO. Diese unbezahlbaren Wohltäter in ganz Deutschland sind dankbar für jede Spende. Egal ob Möbel, Kleidung, Schmuck, Geschirr oder Besteck – so lange die Sachen noch in einem Zustand sind, indem man sie selbst benutzen würde, findet der Wohnungsauflöser hier einen dankbaren Abnehmer, der sicherstellen wird, dass jemand das Stück guter Verwendung zuführt.

 

28. Januar 2020     >> Zurück zum Archiv