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Zerstörungen und Wiederaufbau in Berlin

Als der zweite Weltkrieg (1939 bis 1945) zu Ende geht, liegt Deutschland in Trümmern. Und besonders stark betroffen ist Berlin. Vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 tobte eine zweiwöchige Schlacht um die deutsche Hauptstadt. Vor allem in den letzten Tagen wurde verbissen um das Stadtzentrum und das Regierungsviertel gekämpft. Viel Wohnraum wurde dabei zerstört, die Infrastruktur, die Versorgung mit Strom, Wasser und Gas unterbrochen. Schon vorher hatten vor allem britische und amerikanische Bomber 363 Luftangriffe auf Berlin geflogen, darunter 35 Großangriffe. So wurden allein zwischen dem 1. Februar und dem 21. April 1945 mehr als 100.000 Tonnen Sprengstoff und Phosphor auf die Hauptstadt abgeworfen. Von den insgesamt 245.300 Gebäuden waren unmittelbar nach Kriegsende 11,3 Prozent total zerstört, 8,3 Prozent schwer beschädigt, 9,7 Prozent wiederherstellbar und 69,4 Prozent bewohnbar. Es gab etwa 600.000 unbewohnbare Wohnungen in Berlin. Im Mai 1945 bewohnten von den ursprünglichen 4,339 Millionen Einwohnern Berlins im Jahr 1939 nur noch 2,807 Millionen die deutsche Hauptstadt.

 

Bode-Museum auf der Museumsinsel

Bode-Museum auf der Museumsinsel / Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Nach dem zweiten Weltkrieg

Doch in Berlin wurde nach Kriegsende vieles wieder aufgebaut und auch neugebaut, sowohl im Westen als auch im Osten der geteilten Stadt. Nach den massiven Zerstörungen des zweiten Weltkriegs wurden in Berlin viele ambitionierte Bauprojekte vorangetrieben. So wurde im Westteil der Stadt vor allem die moderne Architektur bevorzugt, im Osten entstanden Gebäude und sogar ganze Gebäudekomplexe im repräsentativen Stil des sozialistischen Klassizismus, wie die Karl-Marx-Allee, die vom Alexanderplatz über den Strausberger Platz bis zum Frankfurter Tor verläuft. So ist das von 1788 bis 1791 erbaute Brandenburger Tor, das von einer Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria gekrönt wird, heute sowohl Wahrzeichen als auch Symbol der überstandenen Teilung Berlins. Bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 verlief westlich des Brandenburger Tors die Grenze zwischen den beiden Teilen der Stadt. Das Tor steht am westlichen Ende des Boulevards Unter den Linden, der sich bis zur Schlossbrücke über die Spree hinzieht. Auf der anderen Seite der Brücke befinden sich auf der Spreeinsel berühmte Berliner Sehenswürdigkten und beliebte Touristenziele wie die Museumsinsel, der Berliner Dom und der Lustgarten.

 

Wiederaufbau des Berliner Schlosses

Ein derzeitiges großes Projekt ist der Bau des Humboldt Forums, welches in den weitgehend wieder rekonstruierten Fassaden des Berliner Stadtschlosses entstehen wird und frühestens im Jahr 2020 eröffnet werden soll. Für das neue Stadtschloss und den Schlossplatz muss natürlich auch die Freiraumgestaltung vernünftig geplant werden. Man muss immer abwägen zwischen alt und neu, historisch oder modern - baut man moderne Zufahrtswege oder doch liebevoll gepflasterte Wege nach historischem Vorbild. So sind es Traditionsfirmen wie GPS D.Sturm GmbH, die genau auf diese Pflaster- und Steinsetzarbeiten spezialisiert sind. Mit einer über 30 jährigen Firmenhistorie kann man heute alle Tätigkeiten im Garten- und Landschaftsbau anbieten, von der Planung bis zur Neugestaltung von Außenanlagen. Neben der Durchführung von Pflaster- und Steinsetzarbeiten zählen unter anderem auch die Grünanlagenpflege sowie Zaunbauarbeiten zu den Tätigkeitsfeldern. Des Weiteren bietet die Firma Baumfällungen und Baumgutachten an.

 

Berliner Schloss um 1900

Westfassade mit Eosanderportal und drei Kuppeln, rechts das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal, um 1900 / Album von Berlin; Globus Verlag, Berlin 1904

 

18. Juni 2019     >> Zurück zum Archiv