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Fußballhauptstädte: Die Herkunft unserer Bundesliga-Spieler

Jeden Samstag fiebern zahllose Fußballfans mit ihrer Mannschaft im Stadion. Die Namen unsere Vorzeige-Kicker sind jedem bekannt. Weniger geläufig ist die Herkunft der Fußball-Profis. Seit Jahrzehnten wird die Bundesliga auch von internationalen Stars bereichert. Mehr als 40 Prozent der Spieler sind im Ausland geboren. Die Mehrheit stammt dabei aus Europa. In beinahe jeder Mannschaft spielt ein Südamerikaner. Die meisten Bundesliga-Spieler aus dem Ausland kommen aus Brasilien. Die Shooting-Stars der letzten Jahre sind Spieler aus Südkorea oder Japan. Aktuell sind in zehn Bundesliga-Vereinen 15 Spieler aus Asien unter Vertrag.

 

Mercedes-Benz Arena Stuttgart

Mercedes-Benz Arena Stuttgart – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Der Heimat treu geblieben

In der aktuellen Saison spielen 73 Bundesligaspieler in ihrer ursprünglichen Heimat oder in deren direktem Umkreis. Darunter sind 26 „Local Heroes“ zu verzeichnen. Diese Kicker sind ihrer Geburtsstadt treu geblieben. Dies trifft zum Beispiel auf den Dortmunder Marco Reus und den Augsburger Kicker Raphael Framberger zu.

 

Die Fußballhauptstadt Deutschlands

Wird von der Hauptstadt des Fußballs gesprochen, denken viele sicherlich an die bayerische Metropole München oder vermuten die Fußball-Hochburg Dortmund. Obwohl aus Berlin insgesamt 14 Bundesligaspieler stammen, stellt auch die deutsche Hauptstadt nicht den Spitzenreiter. Gemessen an der Zahl der Einwohner darf sich die altehrwürdige Universitätsstadt Heidelberg als Deutschlands Fußball-Hauptstadt bezeichnen. Aus der 150.000 Einwohner zählenden Stadt am Neckar stammen fünf Profifußballer.

 

Der regionalste Club

Die kürzesten Entfernungen zwischen ihrem Geburtsort und dem Fußballstadion legen die Kicker von Darmstadt 98 zurück. Damit ist in Darmstadt der regionalste deutsche Fußballclub ansässig. Gerade einmal 750 Kilometer müssen die Spieler durchschnittlich zurücklegen. Sieben Fußballer wurden im direkten Umkreis Darmstadts geboren.

 

Die weiteste Anreise

Den weitesten Weg ins Stadion legen die Spieler des VfB Stuttgart zurück. Obwohl sieben Spieler in der Region Stuttgart zur Welt kamen, beträgt die durchschnittliche Anreise des Teams 2.448 Kilometer. Grund hierfür sind die vier in Australien, Afrika und Südamerika geborenen Kicker.

 

Bayern spielt im Mittelfeld

In der Ersten Bundesliga spielen 44 in Bayern geborene Kicker. Darunter der in Memmingen geborene Mario Götze und der aus Weilheim stammende Thomas Müller. Der für Borussia Dortmund auf dem Platz stehende Julian Weigl stammt aus Bad Aibling. Der Leverkusener Kevin Volland ist in Marktoberdorf geboren.

 

Im aktuellen Vergleich schafft es der Freistaat nur knapp aufs Treppchen. Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen mit 68 Spielern, gefolgt von Baden-Württemberg. Das Bundesland stellt aktuell 55 Spieler. In Relation zu den Einwohnern übernimmt Baden-Württemberg die Spitze. Auf eine Million Einwohner entfallen 5,1 Spieler. Bayern rangiert nach dieser Statistik auf Platz sechs. Das Schlusslicht bildet Brandenburg. Aus dem Bundesland stammt nicht ein Bundesliga-Profi.

 

Der nationale Vergleich

Die meisten Länderspieler im Trikot der deutschen Nationalmannschaft haben Spieler aus Nordrhein-Westfalen bestritten. Bayern folgt auf Platz zwei. Der in Erlangen geborene Lothar Matthäus bestritt dabei allein 150 Länderspiele. Die meisten Länderspiele absolvierten bislang die Berliner. Dafür verantwortlich zeichnen die gebürtigen Berliner Thomas Häßler, Pierre Littbarski oder Jerome Boateng.

 

7. Dezember 2019     >> Zurück zum Archiv