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10 wenig bekannte Reiseziele in Deutschlands Nachbarländern

Paris, Salzburg, Brüssel, Amsterdam oder Prag gehören zu den Top Reisezielen und Städten in Deutschlands Nachbarländern. Es gibt jedoch auch andere Perlen bei den Nachbarn, die es sich ebenfalls lohnt zu bereisen. Hier stellen wir zehn Orte vor, die demnächst vielleicht auch auf ihrer Route stehen könnten.

 

Bad Gastein in Österreich

Österreich ist vor allem für seine malerischen Alpenlandschaften und bezaubernden Städte wie Salzburg oder Wien bekannt. Etwa auf halber Höhe zwischen Salzburg und Villach gelegen liegt das kleine Idyll Bad Gastein, das sonst hauptsächlich wegen der Ski-Pisten in der Umgebung besucht wird. Die Stadt ist aber auch im Sommer ein echter Geheimtipp. Der bereits 1.000 Jahre alte Ort beeindruckt mit seinen zahlreichen Gebäuden aus der Belle Époque.

 

Besucher sollten unbedingt auf der Kaiser- Wilhelm-Promenade entlang schlendern und den herrlichen Ausblick auf die untere Stadt und das Tal genießen sowie die Pfarrkirche und die Christopheruskirche besichtigen. Die Schaubrennerei, die Burg Klammstein und die Knappenwelt Angertal sowie Schauhöhle „Entrische Kirche“ laden zum Verweilen ein. Wer keine Höhenangst hat überquert nach einer Wanderung am besten auch die Hängebrücke am Stubnerkogel, die richtigen Wanderschuhe vorausgesetzt.

 

Bad Gastein

Bad Gastein – Pixabay - Public Domain Bilder / Creative Commons CC0 (CC0 1.0)

 

Kutná Hora und Rozvadov in Tschechien

Auch der tschechische Nachbar im Süden hat eine Menge lohnenswerter Reiseziele abseits von Prag oder Pilsen zu bieten. Wer mal etwas anderes probieren möchte, kann nach Rozvadov fahren, an der bayrischen Grenze fahren. Hier warten herrliche Wanderwege, und das King‘s Casino Hotel wo einmal im Jahr die World Series of Poker Europe ausgetragen wird auf Gäste. Darüber hinaus wird tägliches Spiel angeboten. Zum Üben empfiehlt sich das LuckLand mit vielen exklusiven Online-Spielen.

 

Weniger bekannt, aber dennoch lohnenswert für einen Tagesausflug ist auch Kutná Hora etwa 30 Kilometer östlich von Prag gelegen. Die Stadt ist bekannt für ihren gotischen Dom mit der heiligen Barbara und der Freskengestaltung. Auch das Sedlitz-Ossarium und das Silbermuseum sind sehenswerte Adressen in der Stadt.

 

Masuren und Breslau in Polen

Nicht minder attraktiv sind die Landschaften und Städte unseres östlichen Nachbarn Polen. Landschaftlich besonders attraktiv sind die masurische Seenplatte und die Ostseeküste. In der Region laden neben Wander- und Ruderwege zahlreiche historische Städte wie Lötzen, Allenstein, Frauenburg oder Heilsberg zum Verweilen ein.

 

Im Süden von Polen gelegen etwa 120 Kilometer östlich von Dresden gelegen befindet sich Breslau mit einer sehenswerten und bis ins Detail restaurierten Altstadt mit einem prachtvollen Marktplatz im Zentrum. Eigenartigerweise wird die Stadt neben Danzig, Warschau oder Krakau viel weniger besucht, obwohl sie an Sehenswürdigkeiten und Schönheit keinesfalls nachsteht. Auf dem Rückweg von Breslau kann auch noch ein Ausflug zur Schneekoppe im Riesengebirge gemacht werden.

 

Namur in Belgien

Wer an Belgien denkt, denkt zuerst an Brüssel, Antwerpen oder Brügge, wenn es um die schönsten Sehenswürdigkeiten geht. Dabei gibt es auch in vielen kleineren Städten viel Historisches und Kulturelles zu sehen. Beispiel Namur in Wallonien südlich von Brüssel und zwischen Charleroi und Lüttich gelegen. Besonders beeindruckend ist neben der schönen Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern die Jambes Brücke, die über die Maas direkt in die Zitadelle von führt.

 

Ribe und Roskilde

Der nördlichste Nachbar Dänemark bietet ebenfalls spannende Ausflugs- und Reiseziele. Eines davon ist zum Beispiel Ribe, etwa 70 Kilometer nördlich von Flensburg gelegen. Ribe ist Dänemarks älteste Stadt. Hier stehen die schönsten Häuser aus dem Mittelalter in Dänemark. Der Ort hat eine etwa 1.300 Jahre alte Geschichte, die bei den Wikingern beginnt. Sehenswert ist auch die Domkirke und der benachbarte Kannikegården, indem sich die Überreste des ehemaligen Klosters befinden. Im Hafen kann man bei einer schönen Tasse Kaffee und Kuchen die ein und ausfahrenden Wattsegler bewundern.

 

Auch sehr schön ist Roskilde, die kleine Schwester von Kopenhagen, die oft von den Besuchern der Hauptstadt links liegen gelassen wird. Der Name geht zurück auf „Roars Kilde“, übersetzt Roars Quelle. Roars soll zumindest den Sagen nach der erste König und Stammvater Dänemarks gewesen sein. In Roskilde können Besucher auf den Spuren der Geschichte wandern. Den Dom St. Lucas sollte man ebenfalls besucht haben.

 

Annecy und Colmar

Frankreich darf mit seinen zahlreichen Kulturstädten auf der Liste der Reiseziele natürlich nicht fehlen. Anstatt Paris, Straßburg oder Versailles könnte zum Beispiel ein Ausflug nach Annecy, eine Alpenstadt im Südosten des Landes unternommen werden. Die Altstadt Vielle Ville ist in jedem Fall beeindruckend, genauso wie die vielen Kanäle, die sich durch die Stadt schlingen. Über der Stadt thront das mittelalterliche Château d’Annecy. Hier residierten einst Grafen von Genf. Tollen Bergwanderwege gibt es natürlich auch.

 

Colmar ist dagegen ein besuchenswertes Ziel im Elsass, das sich keine 30 Kilometer westlich von Freiburg befindet. Die Altstadt bietet zahlreiche Fachwerkbauten, originales Kopfsteinpflaster aus dem Mittelalter in genau im Zentrum das prachtvolle Martinsmünster am Place de la Cathédrale. In den zahlreichen Restaurants können sich Gäste mit einem Gewürztraminer aus der Region und deftiger elsässischer Küche verwöhnen.

 

10. September 2020     >> Zurück zum Archiv

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